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Re: In der Bucht geht's mal wieder ab ....

Verfasst: Mittwoch 8. Februar 2012, 17:10
von jan
Atlas750 hat geschrieben:Mal schauen, was ich bei der Atlas mache, (...) 45er Doppelweber?
Tim, ich hätte da aus meiner Alfa-Bertone-Zeit noch ein paar 40 DCOE zu liegen! Just in case... Und an 45ern verschluckt sich so ein Atlas-Motor sowieso.
Atlas750 hat geschrieben:Und auch wenn ich das Augenrollen zumindest eines geschätzten Mitlesers schon gegen den Wind riechen kann, ich halte von den Amals nicht viel. 6Mm auf der Atlas und kurz vor schrottreif, nee, nicht sehr beeindruckend. :mrgreen:
Also, ich bekenne mich (einmal mehr) zu den Concentric-Mk.I-Aficionados. Auf meinem schwatten Twin funktioniert der seit 2002 tadellos (> 10 M-mls). Und selbst, dass ich in völliger Ahnungslosigkeit von Schieber-Schlackern, Nebenluftziehen und sonstigen Unbilden mehrfach den Schieber mit 180er oder 240er Schleifleinen abgezogen habe, hat mir bisher weder eine schlechte Gasannahme noch ein Beschleunigungsloch noch einen unstabilen Leerlauf noch ein Loch im Kolben eingetragen. Also, bei mir funzt der...

Re: In der Bucht geht's mal wieder ab ....

Verfasst: Mittwoch 8. Februar 2012, 18:21
von Norton
45er Doppelweber? 8)




Tim[/quote]


Das hat Ducati anfangs der 90er mit 750er und 900er Motoren praktiziert. So richtig zum laufen gebracht hat das keiner. Ist heute irgendwie überhaupt kein Thema mehr, spricht heute kein Mensch mehr drüber.

Gruß. Martin.

Re: In der Bucht geht's mal wieder ab ....

Verfasst: Mittwoch 8. Februar 2012, 18:22
von Norton
jan hat geschrieben:
Atlas750 hat geschrieben:Mal schauen, was ich bei der Atlas mache, (...) 45er Doppelweber?
Tim, ich hätte da aus meiner Alfa-Bertone-Zeit noch ein paar 40 DCOE zu liegen! Just in case... Und an 45ern verschluckt sich so ein Atlas-Motor sowieso.
Atlas750 hat geschrieben:Und auch wenn ich das Augenrollen zumindest eines geschätzten Mitlesers schon gegen den Wind riechen kann, ich halte von den Amals nicht viel. 6Mm auf der Atlas und kurz vor schrottreif, nee, nicht sehr beeindruckend. :mrgreen:
Also, ich bekenne mich (einmal mehr) zu den Concentric-Mk.I-Aficionados. Auf meinem schwatten Twin funktioniert der seit 2002 tadellos (> 10 M-mls). Und selbst, dass ich in völliger Ahnungslosigkeit von Schieber-Schlackern, Nebenluftziehen und sonstigen Unbilden mehrfach den Schieber mit 180er oder 240er Schleifleinen abgezogen habe, hat mir bisher weder eine schlechte Gasannahme noch ein Beschleunigungsloch noch einen unstabilen Leerlauf noch ein Loch im Kolben eingetragen. Also, bei mir funzt der...
Einvergaser? Da spielt das dann nicht die große Rolle.


Gruß. Martin.

Re: In der Bucht geht's mal wieder ab ....

Verfasst: Mittwoch 8. Februar 2012, 20:01
von Tim
jan hat geschrieben:Tim, ich hätte da aus meiner Alfa-Bertone-Zeit noch ein paar 40 DCOE zu liegen! Just in case... Und an 45ern verschluckt sich so ein Atlas-Motor sowieso.
Naja, mein Bertone-Kumpel - vermutlich Europas heimlicher Bertone-Pabst inzwischen - hat zwei 45er auf seinem Junior, der verschluckt sich auch nicht. :mrgreen: In Australien soll angeblich eine Commando mit 45er laufen.

Nee, alles nicht das gelbe vom Ei. Die Amals sind mir trotz gebetsmühlenartiger Verteufelung anderslautender Meinungs seitens unser aller Lieblingsnortonersatzteilfachverkäufer suspekt - und ich brauch mir da nur die beiden geschundenen Exemplare in meinem Besitz anzusehen - der SU ist einfach zu groß und Einfachversager sind irgendwie auch keine Lösung, zwei Bings, Geilhins etc. passen auch nicht ohne weiteres etc.

EFI - bliebe nur das Ankickproblem. Hm.


Tim

Re: In der Bucht geht's mal wieder ab ....

Verfasst: Mittwoch 8. Februar 2012, 20:04
von Martin
Norton Motors hat geschrieben:Amal-Bashing ist ja in allen Foren dieser Welt populär, [...]
Ich weiß, der Kunde hat immer recht, aber erstens fahr ich die Amals seit ewigen Zeiten ziemlich stressfrei, und zweitens haben sich die Interessenten für Einvergaserumbauten immer outen müssen, wenn ich sie gefragt habe, wie sie ihre Vergaser sychronisieren- davon hatte kein einziger irgendeine Ahnung. Nur so als unpopuläre Anmerkung.....
Du nutzt das immer schön um hier rumzuätzen, vergisst aber gerne mal, dass Du sicher nicht der Einzige bist der seine Mopeds am laufen hält. Dementsprechend ist es schön von Deinen Erfahrungen zu hören, sie sind aber eben nicht Gesetz und nicht in jedem Fall übertragbar.
Was wir hier schon gehört haben ist, dass es wohl auch über die Jahre Qualitätsunterschiede gab/gibt. Originale/spanische/heutige Nachfertigungen.
INteressant finde ich auch, dass Phil wohl Vergaser vermessen hat und da eine ziemliche Streuung an Schieberabmaßen vorgefunden hat. Spricht nicht gerade für Qualitätsstandards.

Ich fahre auch AMAL. Hab sogar beim Tröple von Mikuni zurückgerüstet. Es funktioniert auch ganz passabel (meine sind aber gebuchst)

An der Daytona hatte ich 928er. Die sind rapide unterschiedlich verschlissen. War aber eh keine gute Idee, die 626er sind für die Daytona bestens geeignet.

Synchronisieren ist so ne Sache. Meinst Du die Synchronisation im Sinne von Züge so einstellen, dass die Schieber gleich öffnen und schließen? Das hab ich eigentlich immer gut hinbekommen. Dann hab ich mal U-Druck Messuhren dran gehabt und hui! War da ein Unterschied. Was mach ich dann? Dem Unterdruck folgen oder der Schieberstellung :?: :twisted:
Übrigens funktionieren bei mir sogar Lucas Lichtmaschinen (auch die primitiven 2-Strippen-Dinger). Was vielleicht daran liegt, daß ich die Statoren ausrichte wie im Werkstatthandbuch vorgesehen, und den Rotor irgendwann in Rente schicke, wenn er volljährig geworden ist. Auch nicht populär, darf man auch in keinem Engländerforum dieser Welt sagen.
Schwachfug. Wer hat hier allen Ernstes schon mal grundsätzliche Klage über die Lucas LiMa erhoben?
Ausrichten tu ich es auch. Mit einer KUNSTSTOFF Fühlerlehre. Und ausrichten britisch mit Hammer.

Und ich musste bislang keinen Rotor austauschen, weil ich genug Strom habe. Also?
Joachim... Gib Dir mal mehr Mühe hier auf Deinem Kreuzzug gegen die Internetschwachköpfe :kuss:

Re: In der Bucht geht's mal wieder ab ....

Verfasst: Mittwoch 8. Februar 2012, 20:11
von Norton
Atlas750 hat geschrieben:
jan hat geschrieben:Tim, ich hätte da aus meiner Alfa-Bertone-Zeit noch ein paar 40 DCOE zu liegen! Just in case... Und an 45ern verschluckt sich so ein Atlas-Motor sowieso.
Naja, mein Bertone-Kumpel - vermutlich Europas heimlicher Bertone-Pabst inzwischen - hat zwei 45er auf seinem Junior, der verschluckt sich auch nicht. :mrgreen: In Australien soll angeblich eine Commando mit 45er laufen.

Nee, alles nicht das gelbe vom Ei. Die Amals sind mir trotz gebetsmühlenartiger Verteufelung anderslautender Meinungs seitens unser aller Lieblingsnortonersatzteilfachverkäufer suspekt - und ich brauch mir da nur die beiden geschundenen Exemplare in meinem Besitz anzusehen - der SU ist einfach zu groß und Einfachversager sind irgendwie auch keine Lösung, zwei Bings, Geilhins etc. passen auch nicht ohne weiteres etc.

EFI - bliebe nur das Ankickproblem. Hm.


Tim
Die Idee mit zwei 32er Gleichdruck Bings geht mir auch schon seit Jahren im Kopf rum. Ich hab noch einen zweiten Kopf und auch noch ein weiteres Paar Bings. Ich halte das mal dran, ob das geht. Wenn man die etwas nach außen weg dreht, muß das doch gehen.
Bei mir wäre es vor allem egal, was Eintragung anbetrifft. Den Bing mußte ich eintragen lassen, weil mir der TÜV damals auch die Amals reingeschrieben hat. Er hat mir aber dann nicht mehr eingetragen, ob einen, oder zwei Bings.
Welche Durchmesser haben denn deine Ansaugkanäle? Atlas Köpfe haben doch nur 1 1/8", also 28,5 mm, für die kleinen Gummikälber (R45) hat es auch noch kleinere Gleichdruckvergaser gegeben, so 27 mm oder so.
Meine Einlaßkanäle hab ich damals auf 30mm aufgemacht, als ich jetzt den Kopf überholt hab, hatte ich auch mal dran gedacht die Kanäle auf 32 mm aufzuspindeln. Was mich dann davon abgehalten hat, ist die wenige Materialdicke zur Einlaßführung hin. Da meine Führungen sich eh gelockert hatten, hab ich mich das dann einfach nicht getraut.


Gruß. Martin.

Re: In der Bucht geht's mal wieder ab ....

Verfasst: Mittwoch 8. Februar 2012, 20:14
von Gerd
Interessant finde ich auch, dass Phil wohl Vergaser vermessen hat und da eine ziemliche Streuung an Schieberabmaßen vorgefunden hat. Spricht nicht gerade für Qualitätsstandards.
Nicht nur da gibts Streuungen. Hatte mal die Höhe der Düsenstöcke nachgemessen, :evil: Hab das Ganze dann mal versucht bei beiden Vergasern gleich hinzubekommen, war nicht so einfach, ging aber. Aber das kann es doch wohl nicht sein, oder? Toleranzen sind ja ok, aber im Millimeterbereich?

Re: In der Bucht geht's mal wieder ab ....

Verfasst: Mittwoch 8. Februar 2012, 20:17
von Tim
Norton Motors hat geschrieben:Amal-Bashing ......
Joe, aus meiner im Vergleich zur der Deinigen ja nun wirklich unfassbar minimalen Erfahrung mit den Kisten ist exakt eine Erkenntnis ziemlich sicher: Meine Amals sind shyce, Schrott, wasauchimmer. Das kannst Du gerne wiederholt abtun und auch noch zigmal auf Deine Erfahrungen hinweisen, das führt nicht weiter. Ich weiß, in Foren wird nur von den Schlaf- und Ahnungslosen Unfug erzählt usw. gnadagnadagnada etc. und die Vielfahrer haben ja überhaupt gar keine Probleme - nur ist mir leider aus mannigfaltigen Gründen der Zugang zu diesem hypschen Paralleluniversum, in dem man Abermillionen von Kilometern auf seinen nicht-zickenden Feuerstühlen mit glänzenden, kraftstrotzenden Amal-Schiebern abreißen kann, verwehrt. Entschuldige, dass ich in meiner erbarmungswürdigen Sterblichenwelt Alternativen überlegen muss, um irgendwie über die Runden zu kommen.... :mrgreen:



Tim

P.S.: ich warte übrigens noch auf eine Antwort - oder verkaufst Du nur noch gegen Fahrleistungsnachweis? :twisted:

Re: In der Bucht geht's mal wieder ab ....

Verfasst: Mittwoch 8. Februar 2012, 20:25
von Tim
Norton hat geschrieben:Die Idee mit zwei 32er Gleichdruck Bings geht mir auch schon seit Jahren im Kopf rum.
Ich denke auch, dass zwei kleinere CVs (nein, nicht 2CV) für die Straße eine sehr gute Lösung sein könnten. Bei den SUs kann man sich ja einen Wolf spielen mit Ölviskositäten und Federraten, geht das auch bei Bing oder Mikuni? :-k
Wenn man die etwas nach außen weg dreht, muß das doch gehen.
Muss man eben ein bisschen Aufwand treiben beim Krümmer. Vielleicht wäre es auch eine Option, den Krümmer in einem etwas längeren doppelten S zu führen und dann eben sehr lange Kanäle zu haben, womit die Versager bzw. die Einlasstrichter quasi schon fast zwischen den Rahmenrohren sitzen würden, dann aber parallel. Dann den Öltank waldomäßig übers Krad verteilen und einen LuFi-Kasten in Form des Manx-Öltanks. Nochmal :-k .


Tim

Re: In der Bucht geht's mal wieder ab ....

Verfasst: Mittwoch 8. Februar 2012, 20:32
von Gerd
Wenn ich mir das "Vergaserproblem" hier so anhöre, wenn es denn ein Problem ist, frage ich mich allen Ernstes: ihr nehmt irgeneinen (oder zwei) Vergaser mit irgendeinem Durch messer, von irgendeiner anderen Karre mit irgendeinem anderen Hubraum und irgendeiner Düsenbestückung und meint das geht so ohne weiteres gut? Wie lange fahrt ihr denn mit wieviel Düsen und Nadeln in der Tasche um das Gerät zum Rennen zu bekommen? Abgesehen vom Leerlauf und vom Standgas. Oder habt ihr alle einen Prüfstand? Die 40er Weber oder Solex oder Dellorto Doppelvergaser Ära hat doch schon einen ellenlangen Bart. Das sah nur irgendwie geil aus, aber sonst!
Über den alten Keihin Drosselklappenvergaser an den HD Super-Glides haben viele geschimpft und sofort auf S&S umgebaut. Das lief denn erstmal garnicht. Das Problem an dem war nur die Starterklappe, ansonsten ein guter Vergaser, der mit der richtigen Bedüsung auch an den Turbo-Eglis wunderbar lief.
So, mein Senf zum Thema Vergaser, ich warte auf Beschimpfungen :mrgreen:

Re: In der Bucht geht's mal wieder ab ....

Verfasst: Mittwoch 8. Februar 2012, 20:35
von Gerd
Muss man eben ein bisschen Aufwand treiben beim Krümmer. Vielleicht wäre es auch eine Option, den Krümmer in einem etwas längeren doppelten S zu führen und dann eben sehr lange Kanäle zu haben, womit die Versager bzw. die Einlasstrichter quasi schon fast zwischen den Rahmenrohren sitzen würden, dann aber parallel. Dann den Öltank waldomäßig übers Krad verteilen und einen LuFi-Kasten in Form des Manx-Öltanks.
Wenn Du das ein "bischen" nennst, wer kann das schon mal so eben ohne größeren Werkzeugmachinenpark.
Gerd

Re: In der Bucht geht's mal wieder ab ....

Verfasst: Mittwoch 8. Februar 2012, 20:38
von Gerd
Ach, da sehe ich ja grade, das sich Waldo irgendwie Fahrzeugmäßig umorientiert. Was ist denn da passiert?

Re: In der Bucht geht's mal wieder ab ....

Verfasst: Mittwoch 8. Februar 2012, 20:43
von Martin
Gerd hat geschrieben:Wenn ich mir das "Vergaserproblem" hier so anhöre, wenn es denn ein Problem ist, frage ich mich allen Ernstes: ihr nehmt irgeneinen (oder zwei) Vergaser mit irgendeinem Durch messer, von irgendeiner anderen Karre mit irgendeinem anderen Hubraum und irgendeiner Düsenbestückung und meint das geht so ohne weiteres gut? Wie lange fahrt ihr denn mit wieviel Düsen und Nadeln in der Tasche um das Gerät zum Rennen zu bekommen? Abgesehen vom Leerlauf und vom Standgas. Oder habt ihr alle einen Prüfstand? Die 40er Weber oder Solex oder Dellorto Doppelvergaser Ära hat doch schon einen ellenlangen Bart. Das sah nur irgendwie geil aus, aber sonst!
Über den alten Keihin Drosselklappenvergaser an den HD Super-Glides haben viele geschimpft und sofort auf S&S umgebaut. Das lief denn erstmal garnicht. Das Problem an dem war nur die Starterklappe, ansonsten ein guter Vergaser, der mit der richtigen Bedüsung auch an den Turbo-Eglis wunderbar lief.
So, mein Senf zum Thema Vergaser, ich warte auf Beschimpfungen :mrgreen:
Ach Gerd! Wer beschimpft Dich denn, nur weil Du so nen unsympathischen Amibock und dessen Kleinteile gut findest.

Aber. Also ne Vergaserabstimmung ist sicher nicht mal eben gemacht. Für Triumph und Norton gibt es aber schon Erfahrungswerte mit Mikunis und ich glaube auch Keihins? Bei Topham bekommst Du schon was von der Stange, was direkt laufen sollte und von dem an man die Feinabstimmung hinkriegen kann.
Mit Dell`ortos weiß ich es nicht. Düsen sind nicht billig. Wichtig ist, dass der Karren erstnal anspringt um von dort weiter zu können.
Ich hatte mal nen Freund, der hat Mikunis an einen 750er Nortonmotor angepasst. So mit Lambdamessung und so weiter. Er hat echt lange gebraucht und hätte beinahe aufgegeben.
Ich will auch gar nichts zu sehr gegen Amal sagen, diese aber in den Himmel der Unauffälligkeit zu heben halte ich für gewagt vom Herrn S.

Re: In der Bucht geht's mal wieder ab ....

Verfasst: Mittwoch 8. Februar 2012, 20:45
von Martin
Gerd hat geschrieben:Ach, da sehe ich ja grade, das sich Waldo irgendwie Fahrzeugmäßig umorientiert. Was ist denn da passiert?
Bekommt der Gerd denn nichts mit? Irgendwer streute mal (Speedtwin), dass Waldo seinen Bock verkaufen will. Waldo hatte IRGENDWANN weit vorher mal geschrieben, sein Röster wäre zu haben beim richtigen Preis. Der ist aber - sei versichert - so hoch, dass er da glücklicherweise lange wird warten müssen :wink: Und dann würde er wohl ne Triton mit Triple gar nicht so schlecht finden? Wäre eine exzellente Wahl vom Motor her ;-)

Re: In der Bucht geht's mal wieder ab ....

Verfasst: Mittwoch 8. Februar 2012, 20:46
von Norton
Gerd hat geschrieben:Wenn ich mir das "Vergaserproblem" hier so anhöre, wenn es denn ein Problem ist, frage ich mich allen Ernstes: ihr nehmt irgeneinen (oder zwei) Vergaser mit irgendeinem Durch messer, von irgendeiner anderen Karre mit irgendeinem anderen Hubraum und irgendeiner Düsenbestückung und meint das geht so ohne weiteres gut? Wie lange fahrt ihr denn mit wieviel Düsen und Nadeln in der Tasche um das Gerät zum Rennen zu bekommen? Abgesehen vom Leerlauf und vom Standgas. Oder habt ihr alle einen Prüfstand? Die 40er Weber oder Solex oder Dellorto Doppelvergaser Ära hat doch schon einen ellenlangen Bart. Das sah nur irgendwie geil aus, aber sonst!
Über den alten Keihin Drosselklappenvergaser an den HD Super-Glides haben viele geschimpft und sofort auf S&S umgebaut. Das lief denn erstmal garnicht. Das Problem an dem war nur die Starterklappe, ansonsten ein guter Vergaser, der mit der richtigen Bedüsung auch an den Turbo-Eglis wunderbar lief.
So, mein Senf zum Thema Vergaser, ich warte auf Beschimpfungen :mrgreen:
Soweit weg ist so ein Boxer BMW nun auch wieder nicht. Die 32er waren an den 750/800/900/1000ern in sehr ähnlichen Bestückungen dran. Auch wenn das jetzt ketzerisch klingt, aber wo ist denn, wenn man mal von der Anordnung der Zylinder absieht, der große Unterschied zwischen einer Norton und einer BMW? Steuerzeiten, Hubraum, Kerzenwärmewert, alles ziemlich gleich. Bau mal an eine BoxerBMW Roadstertöpfe und laß die hinter Dir vorbeifahren. Du schwörst Stein und Bein, das wäre eine Commando gewesen! Als ich meine Atlas auf Bing umgerüstet habe, bin ich vorsichtshalber von der BMW Bestückung aus etwas fetter gegangen und dann wieder bei der BMW Bestückung raus gekommen. Die Bings sind da auch recht einfach, kein Öl (wie bei SU, oder anderen Autovergasern), keine unterschiedlichen Federn.

Gruß. Martin.