es gibt weder Fahrpläne noch definierte Haltestellen. Der einzige Fixpunkt bei Buslinien ist die Metrostation.
Ansonsten stellst du dich einfach an den Strassenrand und stoppst den Bus mit Handzeichen. Fährst, und wenn du aussteigen willst bittest du den Busfahrer einfach, anzuhalten...
Auf diese Weise kommt man z.B. ganz hervorragend und blitzschnell für schmales Geld durch "rückständige" Länder wie Indonesien ... bei uns werden nicht mal mehr Tramper mitgenommen ...
Wenn man sich mal ansieht, was in den letzten 8-10 Jahren so in der Politik passiert ist, dann kann man´s wirklich nur mit der Angst zu tun kriegen.
Alles, was in den 70ern, 80ern und 90ern an rationalem Umweltbewußtsein mühsam erreicht und erkämpft worden ist, wird seit ein paar Jahren rigoros von intellektuell effektiv minderbemittelten, unerfahrenen, schlecht gebildeten Dummköpfen - in den entsprechend unpassenden Führungspositionen - in Klump gehauen, es ist wirklich zum Fürchten.
Zurück zum Feinstaub ... ich sitz z.B. in der Börde, die sich von hier - Südhannover - bis weit südöstlich hinter Magdeburg um den Harz herum legt. Die Bördeböden sind durch Feinstaubeinträge nach den letzten Eiszeiten entstanden, man könnte auch vereinfacht sagen ... sie bestehen komplett aus Feinstaub -> Löß genannt.
Wenn wir - da sieht man es am deutlichsten - z.B. im Winter wenig Schneeauflage und viel Wind haben, dann sind die Feinstaubanteile in der freien Landschaft z.T. so hoch, daß der Schnee schwarzbraun wird und dunkelbraune Staubwolken über einzelnen Regionen stehen, ohne daß hier irgendein messbarer Kfz-Straßenverkehr stattfindet. Welchen meßbaren Sinn machen da noch irgendwelche Umweltzonen in den Innenstädten, wenn der natürliche Feinstaubanteil oft genug schon jenseits von gut und böse ist? Jeder offene Boden zeigt je nach Jahreszeit Feinstaubauswehungen.
Ein anderes Beispiel - bei uns wurde es vor dem Hintergrund der Feinstaubbelastungen verboten, Gehölzschnittgut zu verbrennen. Kleingärtner, Hauseigentümer etc. müssen ihren Grün-/Gehölzschnitt jetzt zu Sammelstellen fahren, wo das Material geschreddert und im Anschluß daran dann - offiziell - kompostiert wird. Interessenten können sich das Material dann schließlich als Kompost wieder abholen.
Betrachtet man das Ganze mal im Detail, dann wird einem klar, wie dermaßen wir - trotz Computern und Wissenspotentierung - mittlerweile daneben liegen:
Der Gehölzpfleger verwendet beispielsweise ein Motorgerät für seine Arbeit. Dieses Gerät - i.d.R. ein Benzinmotor - verbraucht ~ 8.900l Luft oder ~1.8 Kubikmeter reinen Sauerstoff zum Verbrennen von einem Liter Benzin(
Küttner - Kolbenmaschinen, 1966)! Mit einem Liter Sprit kommt der gute Mensch allerdings nicht weit ...
Den Rest braucht man eigentlich nicht weiter ausführen ...
Die Gartenbesitzer müssen das Material mit ihren Pkw und Transportern zur Sammelstelle bringen ... die Fahrzeugmotoren verbrauchen weiter reichlich Sauerstoff und produzieren Feinstäube ... das Material wird mit Frontladern auf Dieselbasis auf Lkw verladen, die wiederum Diesel-betrieben mit einem etwaigen Verbrauch von ca. 20-25l/Stunde das Material zum `Kompostwerk´ fahren...
Man führe sich vor Augen, daß ein Dieselmotor sogar knappe 10qm Luft oder mehr als 2qm reinen Sauerstoff zur Verbrennung von nur 1l Diesel (Quelle s.o.)verbraucht.
Im Kompostwerk wird das Ganze schließlich in einen Großschredder geworfen(der im Schnitt ebenfalls ~ 25l Diesel/Std. verbraucht) und kleingeschreddert. Letztenendes zersetzen Bakterien und Pilze die Biomasse in CO2 und diverse Faulgase sowie feste Reststoffe. Der verbleibende Kompost wird - wieder unter Verwendung von fossilen Brennstoffen - schließlich wieder auf den Acker gefahren ...
Statt also das Schnittgut vor Ort, unter Umgehung der Produktion von Faulgasen wie Methan etc., durch `thermische´ Behandlung in Form von Verbrennen gleich wieder in seine festen und gasförmigen Bestandteile zu zerlegen, werden hier politisch korrekt und gewollt erstmal mindestens 30-40l fossile Brennstoffe/qm Kompost durch Verbrennungsmotoren gejagt, um der Feinstaubproblematik entgegen zu treten... Absurd... wenn man sich dagegen unsere alten Kisten mit drei, vier vielleicht sogar fünf Litern Spritverbrauch auf 100km vor Augen hält.
Wie wurde sowas früher genannt?
Alles Etikettenschwindel ...