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Re: Postbote vs. Nachbar

Verfasst: Donnerstag 27. Dezember 2012, 15:15
von Goldstar
Und da sind wir wieder....bei den Türken in Wien :mrgreen:

Ist doch schon ein alter Hut.....oder ?

Re: Postbote vs. Nachbar

Verfasst: Donnerstag 27. Dezember 2012, 17:38
von Wiener Wilhelm
Da siehst Du etwas völlig falsch.
War hier nur die Erwähnung des Türken, weil es erstens zufällig ein Türke war, zweitens die Aufgabe- und Abholstützpunkte für verschiedenste Lieferdienste fest in fast nur türkischer Hand sind, (ausser Hermes) und drittens je nach Bezirk sowieso ca. 50% aller Geschäfte türkische Besitzer haben.
Und fändest du etwas dabei, wenn ich geschrieben hätte: Er hat das Paket bei einem Glatzerten hinterlegt? Oder bei einem Chinesen? :mrgreen:

Kleine, mit Zeugen unterstütze Story: Isle of Man, Douglas, so vor 3,4 Jahren.
(Oder war das eher damals, als gleichzeitig mit dem MGP das Vincent-Owners-Treffen war? Wo es mir schon gegraust hat, wenn ich nur eines von diesen geschätzten 1000 Installateurrohrradln gesehen habe?)
Ort: Die Promenade, da zweigt DIE Einkaufsstrasse Castle Street, im spitzen Winkel Richtung Hafen ab. Das dritte oder vierte Geschäft auf der linken Seite war (ist immer noch?) eine Kebab-Bude.
Wir rein, Kebab bestellt, spricht uns der Servicemann (dunkler Typ, schwarzhaarig, ziemlich behaart) in schlechtem Englisch an, ob wir aus Deutschland sind. Unseren Hinweis, daß wir aus Wien sind, quittiert er mit der Bemerkung auf deutsch: Ah. Klein-Istambul.

Dieses Erlebnis kann von mehreren Freunden bestätigt werden.

Aber diese Diskussion führt uns vom Problem weg, insbesondre, da die Fahrer (nein-Leibeigenen) von DHL, GLS.... immer mehr Ausländer sind, die kaum Deutsch können (das kaum ist eine maßlose Übertreibung) von diesen Firmen in fürchterliche Selbstständigen-Verträge gepresst werden, was man so hört.
Ich verstehe die Kerle ja (fast), aber was sollst machen? Was ausser nichts bestellen? Ich hab ja gar keinen Einfluss darauf, wer was wann liefert, wenn ich beim deutschen Shop bestelle, und aus dem weiteren Ausland ist es ja sowieso noch sinnloser, auf bestimmte Lieferanten zu pochen.

Oder?

Re: Postbote vs. Nachbar

Verfasst: Donnerstag 27. Dezember 2012, 19:54
von Mineiro
Martin hat geschrieben:Nun denn

Also ich ein Paket geschnürt und per DHL an ihn gesendet. An eine Packstation.
Die Sendungsverfolgung sagte "Zugestellt"
Hahaha .. die selbe Nummer zieht DHL gerade mit meinem Bruder durch. Sendung zugestellt an die angegebene Packstation. Die Benachrichtigungs SMS ist im Nirvana verschwunden. Also ist das Paket für die DHL zugestellt aber für meinen Bruder nicht abholbar. Anruf bei der Servicehotline "...wir prüfen den Fall" Hoffentlich dauert das nicht länger als sieben Tage sonst geht das Paket an den Absender zurück :cry:

Gott sei Dank kenne ich meine Postbotin noch persönlich und so ein 10er und ne Tafel Merci zu Weihnachten hilft immens :top: Vielleicht hilft bei den Postboten mit Migrationshintergrund sowas auch. Nur würde ich die Tafel Merci gegen ne Tafel Ritter-Sport Knoblauch, Traube, Nuß austauschen :twisted:

André

Re: Postbote vs. Nachbar

Verfasst: Donnerstag 27. Dezember 2012, 23:37
von Uli
Ihr seid gemein.
Was hätte Wilhelm wohl gemacht, wenn die Türken damals Wien nicht eingenommen hätten?
Meinst du, ein original Wiener Ureinwohner hätte ihm das Päckchen ausgehändigt? 8)

Und das Kebap in der Castle-Street war vor 23 Jahren schon lecker.

Re: Postbote vs. Nachbar

Verfasst: Freitag 28. Dezember 2012, 06:31
von Wiener Wilhelm
<<<<<<......wenn die Türken damals Wien nicht eingenommen hätten>>>>>>

An dieser Bemerkung sieht man, daß die Mitglieder in diesem Forum immer jünger werden, entgegen der weitverbreiteten Befürchtung der Überalterung der Motorradklientel.

Denn wenn man die ersten zehn Jahre des 21. Jahrhunderts als "damals" bezeichnet, gehört man sicher nicht zu der Bevölkerungsschicht, die schon Ende der 60er-Jahre in der Castle-Street verzweifelt einen Kebab-Stand gesucht hat und sich mangels dessen mit Fish and Chips im Zeitungspapier begnügen musste. Und Essig drüber....über die panierten Manx Kippers.

Um Gottes Willen......das da hab ich vergessen....... :biggthumpup: :ideadev: :loldev: :supercool:

Re: Postbote vs. Nachbar

Verfasst: Freitag 28. Dezember 2012, 07:11
von Wiener Wilhelm
Übrigens.......
Einer unserer Kollegen bildete sich ein, er müsse als Andenken bei der Heimreise ein besonderes Souvenir einpacken: Einen der brühmt - berüchtigten luftgetrockneten Manx Kippers.
Nach lange andauernden und schweren Verhandlungen an Bord der "Lady of Mann" hat er sich dann entschlossen, NICHT über Bord geschmissen zu werden. Er hat stattdessen als seinen Stellvertreter den Manx Kipper wieder dessen natürlichem Lebensraum zugeführt.
Sein Glück, weil sonst wäre er heute unser Ex-Kollege, dessen überraschendes Hinscheiden wir heute noch bedauern würden.

Tja. Leo, schaffst es bis zur T.T oder MGP heuer mit der Gesundheit? Schau auf Dich, mussst ja mitfahren, heutzutags gibts ja geruchsdichte Tupperware.

Re: Postbote vs. Nachbar

Verfasst: Freitag 28. Dezember 2012, 10:52
von Uli
Wiener Wilhelm hat geschrieben:wenn man die ersten zehn Jahre des 21. Jahrhunderts als "damals" bezeichnet
:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
;-D

Re: Postbote vs. Nachbar

Verfasst: Freitag 28. Dezember 2012, 11:35
von Martin
Wiener Wilhelm hat geschrieben: insbesondre, da die Fahrer (nein-Leibeigenen) von DHL, GLS.... immer mehr Ausländer sind, die kaum Deutsch können
Das machen die Konzerne doch nur wegen der besseren Wahrung des Briefgeheimnisses... :twisted: