welche zündung? (T120R)
- însane
- Manxman
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welche zündung? (T120R)
hallo zusammen,
da es ja ans baldige fitmachen für die neue saison geht und meine alte lady immernoch mit der originalzündung unterwegs ist, dachte ich, ich tu ihr was gutes und spendiere ihr eine elektronische...
nur welche?
boyer?
sachse?
...?
welche vor-/nachteile haben die einzelnen systeme?
danke schon mal!
da es ja ans baldige fitmachen für die neue saison geht und meine alte lady immernoch mit der originalzündung unterwegs ist, dachte ich, ich tu ihr was gutes und spendiere ihr eine elektronische...
nur welche?
boyer?
sachse?
...?
welche vor-/nachteile haben die einzelnen systeme?
danke schon mal!
- jan
- Julio Matchlesias
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Also, wenn ich so lese und höre, was die Boyers, Ritas und-wie-sie-nicht-alle-heißen über die Jahre hinweg so an Problemen entwickeln, dann frage ich mich...
- wieso gebt Ihr Euch eigentlich nicht mit (ordentlich überholten und eingestellten) Magnet- und Spulenzündungen zufrieden?!!
Da fällt dann eigentlich nur ab und zu mal ein neuer Unterbrecher und ganz gelegentlich mal der Austausch eines Kondensators an.
Und vor allem ist das Basis-Elektrik für den kleinen Heimelektriker, ohne dass man sich in den unergründlichen Tiefen (oder Untiefen?!) der elektronischen Dunkelheit verirrt, verfängt oder sonstwas.
(Okay, das war jetzt ein Plädoyer - parteiisch, subjektiv, voreingenommen! Aber ich stehe dazu!!)
- wieso gebt Ihr Euch eigentlich nicht mit (ordentlich überholten und eingestellten) Magnet- und Spulenzündungen zufrieden?!!
Da fällt dann eigentlich nur ab und zu mal ein neuer Unterbrecher und ganz gelegentlich mal der Austausch eines Kondensators an.
Und vor allem ist das Basis-Elektrik für den kleinen Heimelektriker, ohne dass man sich in den unergründlichen Tiefen (oder Untiefen?!) der elektronischen Dunkelheit verirrt, verfängt oder sonstwas.
(Okay, das war jetzt ein Plädoyer - parteiisch, subjektiv, voreingenommen! Aber ich stehe dazu!!)
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- Martin
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Die Boyer ist DIE Standard Nachrüstzündung für BSA/Norton/Triumph Twins. Die Konstruktion ist entsprechend alt. (was nicht gleichbedeutend mit "schlecht" gemeint ist). Mittlerweile gibt es auch die "rote", das ist die Micro Digital, die etwas anders und genauer steuern soll.
Die Boyer funktioniert recht anständig. Fehlerquellen sind am ehesten "kalte" oder gebrochene Lötstellen am Pickup. Da haben die immer wieder mal Aussetzer. Man kann sich schön einen Wolf suchen, wenn es blöd läuft.
Alles in allem ist die Zündung recht schmal zusammengestellt. Heißt, Du hast eine vergossene Box, die weder irgendwelche Aufnahmen noch Ösen oder sonstwas hat. Man muss da in jedem Fall selber eine ordentliche Halterung bauen. Dies hat mich schon immer gestört, der Funktion tut es keinen Abbruch.
Vom Startverhalten berichten Leute verschiedenes. Bei manchen gibt es Startschwierigkeiten, bei manchen nicht. Aber ob das dann an der Box liegt? Die Boyer benötigt eine volle Batterie, unterhalb von etwas über 11V arbeitet sie nicht mehr richtig. Das ist gerade bei untertourigem Fahren mit ner schwachen LiMa und Licht an nicht immer so klasse.
Die Verstellkurve ist grob gesagt recht früh... Auch im statischen Bereich bei unteren Drehzahlen. (Übrigens war das auch bei den Kontakten so konstruiert von Triumph. Muss am schlechten Benzin gelegen haben, dass sie die Zündung so früh stellten. Tri gab es ja auch in allen Kolonien..) Also sorgt die Boyer für einen rauhen Leerlauf. Die Konsequenz ist, dass viele den leerlauf einen Hauch höher als notwendig haben und somit erst den runden Motorlauf bekommen. Gerade meine Daytona mit der hohen Verdichtung und spitzen Nockenwelle kränkelte daran.
Die Sachse kann alles das besser, ist aber auch teurer. Sie ist sehr professionell augeführt und besitzt mehr als die eine Zündkurve. Das Prinzip der Lichtschranke steuert genauer als die Hallgeber der Boyer. Allerdings ist der Service durch Volker Sachse besser, wo kann man direkt mit dem Hersteller über die Fragen und Probleme reden?
Die Sachse soll auch bei schon 7V Bordspannung funktionieren, dies bedeutet, man sollte sich keine Sorgen machen, bei voller Lichtfahrt einen stotternden Motor unter sich zu haben.
ich habe mittlerweile am Dreizylinder und an einem Twin die Zündung von Sachse, beim Triple bin ich sehr zufrieden, beim Twin fehlen mir eigene Erfahrungswerte...
Alternativ gibt es eine Zweizylindervariante der TriSpark, die liegt preislich zwischen den beiden. Dann auch noch eine von Sparx. Sollte eigentlich auch ziemlich identisch mit der Boyer sein. Von Newton gibt es wohl auch was, jedoch ist die eher nicht mehr relevant. Weiß auch nicht, wo Du die bekommen kannst.
Beste Grüße, Martin
Die Boyer funktioniert recht anständig. Fehlerquellen sind am ehesten "kalte" oder gebrochene Lötstellen am Pickup. Da haben die immer wieder mal Aussetzer. Man kann sich schön einen Wolf suchen, wenn es blöd läuft.
Alles in allem ist die Zündung recht schmal zusammengestellt. Heißt, Du hast eine vergossene Box, die weder irgendwelche Aufnahmen noch Ösen oder sonstwas hat. Man muss da in jedem Fall selber eine ordentliche Halterung bauen. Dies hat mich schon immer gestört, der Funktion tut es keinen Abbruch.
Vom Startverhalten berichten Leute verschiedenes. Bei manchen gibt es Startschwierigkeiten, bei manchen nicht. Aber ob das dann an der Box liegt? Die Boyer benötigt eine volle Batterie, unterhalb von etwas über 11V arbeitet sie nicht mehr richtig. Das ist gerade bei untertourigem Fahren mit ner schwachen LiMa und Licht an nicht immer so klasse.
Die Verstellkurve ist grob gesagt recht früh... Auch im statischen Bereich bei unteren Drehzahlen. (Übrigens war das auch bei den Kontakten so konstruiert von Triumph. Muss am schlechten Benzin gelegen haben, dass sie die Zündung so früh stellten. Tri gab es ja auch in allen Kolonien..) Also sorgt die Boyer für einen rauhen Leerlauf. Die Konsequenz ist, dass viele den leerlauf einen Hauch höher als notwendig haben und somit erst den runden Motorlauf bekommen. Gerade meine Daytona mit der hohen Verdichtung und spitzen Nockenwelle kränkelte daran.
Die Sachse kann alles das besser, ist aber auch teurer. Sie ist sehr professionell augeführt und besitzt mehr als die eine Zündkurve. Das Prinzip der Lichtschranke steuert genauer als die Hallgeber der Boyer. Allerdings ist der Service durch Volker Sachse besser, wo kann man direkt mit dem Hersteller über die Fragen und Probleme reden?
Die Sachse soll auch bei schon 7V Bordspannung funktionieren, dies bedeutet, man sollte sich keine Sorgen machen, bei voller Lichtfahrt einen stotternden Motor unter sich zu haben.
ich habe mittlerweile am Dreizylinder und an einem Twin die Zündung von Sachse, beim Triple bin ich sehr zufrieden, beim Twin fehlen mir eigene Erfahrungswerte...
Alternativ gibt es eine Zweizylindervariante der TriSpark, die liegt preislich zwischen den beiden. Dann auch noch eine von Sparx. Sollte eigentlich auch ziemlich identisch mit der Boyer sein. Von Newton gibt es wohl auch was, jedoch ist die eher nicht mehr relevant. Weiß auch nicht, wo Du die bekommen kannst.
Beste Grüße, Martin
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Craig Vetter
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Naja.
Wem kilometerlange, armdicke Kabelbaum-Würste und Zündspulen gefallen:
Originool 4- oder 6CA Kontaktzündung belassen.
Hier kann man die Kontakte "unabhängig voneinander" einstellen....d.h.
"mit dem oder gegen" den "Uhrzeigersinn verdrehen". Super Sache.
Elekronische Baugruppen sind ja immer recht witzig (und wartungsfrei..?!!)
..."so sie denn funktionieren"...
Raucht einem die kleine schwarze Schachtel aufgrund einer durchgepfiffenen
Z-Diode o.ä. ab....ist Sense.
Wer viel in "nicht dicht-besiedelten Gegenden" unterwegs ist, tut gut an einer
klassischen Kontaktzündung. Ersatz-Kontakt und Kondensator nehmen nicht so viel Platz weg.....und schonen den Geldbeutel.
Wer "minimalistisch" unterwegs sein möchte : Magnet .
Zwei Zündkabel ...und DAS WARS.. siehe Album..
Mein ältester Magnet hat ca. 80.000km auf der Uhr.....den zweiten Satz Kontakte und noch den ersten Kondensator.
BISHERIGE AUSFÄLLE meiner Triumphs aufgrund von Zündungsproblemen (wegen "Wacklern", Kabelbrüchen, zu geringer Lima-Spannung, defekter Gleichrichter, durchgeknallter Z-Dioden", durchgeknallter Zündspulen..
u.s.w ...us.w....etc....blabla)
mit dem MAGNETO in den vergangenden zig Jahren : NUUUULLLLL, nada, niente, ZERO...taraaaah.
So haben die meisten meiner Trumpetten (seltsamerweise) einen Magneto.
Meines Erachtens nach, steht der Siegeszug der "Wartungsfreien Eläcktrohnick-Zündung" in einem verdächtig engen Verhältnis zu den abnehmenden "handwerklichen" Fähigkeiten vieler Pseudo-Rocker und
Pseudo-Oldiefahrer.
Wenn diese Leutchen (die oftmals noch nie in ihrem Leben eine Zündung
eingestellt haben..) sich also für einen Oldie interessieren, müssen "klassische" technische Lösungen halt weichen. Man will ja schliesslich nur einen Klassiker fahren......aber "ne Zündung einstellen ????häääää...???"
38 Grad vor OT ???? Hääää...."Ortsteil"...vertseh`ich nicht
Ok...OK.....ich nehm jetzt meine Pillen.....dann werd`ich wieder ruhiger....

Wem kilometerlange, armdicke Kabelbaum-Würste und Zündspulen gefallen:
Originool 4- oder 6CA Kontaktzündung belassen.
Hier kann man die Kontakte "unabhängig voneinander" einstellen....d.h.
"mit dem oder gegen" den "Uhrzeigersinn verdrehen". Super Sache.
Elekronische Baugruppen sind ja immer recht witzig (und wartungsfrei..?!!)
..."so sie denn funktionieren"...
Raucht einem die kleine schwarze Schachtel aufgrund einer durchgepfiffenen
Z-Diode o.ä. ab....ist Sense.
Wer viel in "nicht dicht-besiedelten Gegenden" unterwegs ist, tut gut an einer
klassischen Kontaktzündung. Ersatz-Kontakt und Kondensator nehmen nicht so viel Platz weg.....und schonen den Geldbeutel.
Wer "minimalistisch" unterwegs sein möchte : Magnet .
Zwei Zündkabel ...und DAS WARS.. siehe Album..
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BISHERIGE AUSFÄLLE meiner Triumphs aufgrund von Zündungsproblemen (wegen "Wacklern", Kabelbrüchen, zu geringer Lima-Spannung, defekter Gleichrichter, durchgeknallter Z-Dioden", durchgeknallter Zündspulen..
u.s.w ...us.w....etc....blabla)
mit dem MAGNETO in den vergangenden zig Jahren : NUUUULLLLL, nada, niente, ZERO...taraaaah.
So haben die meisten meiner Trumpetten (seltsamerweise) einen Magneto.
Meines Erachtens nach, steht der Siegeszug der "Wartungsfreien Eläcktrohnick-Zündung" in einem verdächtig engen Verhältnis zu den abnehmenden "handwerklichen" Fähigkeiten vieler Pseudo-Rocker und
Pseudo-Oldiefahrer.
Wenn diese Leutchen (die oftmals noch nie in ihrem Leben eine Zündung
eingestellt haben..) sich also für einen Oldie interessieren, müssen "klassische" technische Lösungen halt weichen. Man will ja schliesslich nur einen Klassiker fahren......aber "ne Zündung einstellen ????häääää...???"
38 Grad vor OT ???? Hääää...."Ortsteil"...vertseh`ich nicht
Ok...OK.....ich nehm jetzt meine Pillen.....dann werd`ich wieder ruhiger....
Ich liege erschossen auf der Strasse nach Tilsit.........
- Martin
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Hallo Jan und Pücho Edgar!
Natürlich hat es mit em abnehmenden Geschick der Fahrer zu tun, dass Elektronik das Zauberwort ist. Andererseits ist Elektronik in Herstellung auch gnadenlos billig (jedenfalls in Serienfertigung), so dass die vielen filigranen Bauteile der "mechanischen" Zündung dagegen nicht mehr anstinken können.
Allerdings kann so eine elektronische Box wie die Sachse deutlich mehr als Funken schlagen. In der Tat geht es hierbei um ganz feine Bereiche, die für uns im Straßenbetrieb nicht relevant erscheinen. Das gebe ich ja zu.
Allerdings muss ich auch sagen, dass die berühmten Kontakte auch nicht immer so dolle funktionieren... Stichwort Fliehkraftversteller
kalibrierte Federchen ...
Aber um es mal ganz klar zu sagen: Ja Jan, ICH kann eine Kontaktzündung recht schnell und einfach einstellen. ABER ich habedazu wenig Lust, mittlerweile. Und Eddie: Die separate Einstellung beider Kontakte ist auch das Problem dabei. Denn unterschiedlicher Verschleiß der Kontakte bedngt auch eine nicht so schönen Lauf. Das Thema ist übrigens speziell beim Dreizylinder total ätzend..
Dann habe ich auch (ich gebe zu, an meiner Ex-Guzzi) öfters mal das Phänomen gehabt, dass ich die frisch eingestellten Kontakte durch bloße Festziehen der Schräubchen wieder verstellt habe. Total doof so was...
Und nochmal an den Herrn Winkeladvokaten.... Es ist absolut prima, neben der elektronischen Zündung eine alte Kontaktplatte und Fliehkraftversteller im Gepäck der größeren Tour zu haben. Dann kann man die Vorzüge der Elektronik mit der Sicherheit der Kontaktzündung nutzen
Denn umgebaut ist das wirklich in einem winzigen Moment. Zumal die Zündspulen in der Regel die gleichen sind.
Also nicht immer so Innovationsfeindlich
Eddie: Die Magneten sind aber an der Triumph sehr "barock"... Will sagen, sie tragen ganz schön auf und sehen dabei echt scheiße aus
Und Eddie: Armdicke Kabelbäume? Musst Du ja ein sehr schmächtiges Kerlchen sein, wenn Du sooo dünne Arme hast. By the way... Kannst du mal durch mein Kerzenloch greifen und die Kolben polieren

Natürlich hat es mit em abnehmenden Geschick der Fahrer zu tun, dass Elektronik das Zauberwort ist. Andererseits ist Elektronik in Herstellung auch gnadenlos billig (jedenfalls in Serienfertigung), so dass die vielen filigranen Bauteile der "mechanischen" Zündung dagegen nicht mehr anstinken können.
Allerdings kann so eine elektronische Box wie die Sachse deutlich mehr als Funken schlagen. In der Tat geht es hierbei um ganz feine Bereiche, die für uns im Straßenbetrieb nicht relevant erscheinen. Das gebe ich ja zu.
Allerdings muss ich auch sagen, dass die berühmten Kontakte auch nicht immer so dolle funktionieren... Stichwort Fliehkraftversteller
Aber um es mal ganz klar zu sagen: Ja Jan, ICH kann eine Kontaktzündung recht schnell und einfach einstellen. ABER ich habedazu wenig Lust, mittlerweile. Und Eddie: Die separate Einstellung beider Kontakte ist auch das Problem dabei. Denn unterschiedlicher Verschleiß der Kontakte bedngt auch eine nicht so schönen Lauf. Das Thema ist übrigens speziell beim Dreizylinder total ätzend..
Dann habe ich auch (ich gebe zu, an meiner Ex-Guzzi) öfters mal das Phänomen gehabt, dass ich die frisch eingestellten Kontakte durch bloße Festziehen der Schräubchen wieder verstellt habe. Total doof so was...
Und nochmal an den Herrn Winkeladvokaten.... Es ist absolut prima, neben der elektronischen Zündung eine alte Kontaktplatte und Fliehkraftversteller im Gepäck der größeren Tour zu haben. Dann kann man die Vorzüge der Elektronik mit der Sicherheit der Kontaktzündung nutzen
Also nicht immer so Innovationsfeindlich
Eddie: Die Magneten sind aber an der Triumph sehr "barock"... Will sagen, sie tragen ganz schön auf und sehen dabei echt scheiße aus
Und Eddie: Armdicke Kabelbäume? Musst Du ja ein sehr schmächtiges Kerlchen sein, wenn Du sooo dünne Arme hast. By the way... Kannst du mal durch mein Kerzenloch greifen und die Kolben polieren
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Craig Vetter
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hellmut
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- Registriert: Sonntag 25. Februar 2007, 11:43
- Wohnort: Rankweil, Österreich
jeder darf mal was sagen, darum auch ich !?
also bei meiner exBSA A65 hatte ich mal kurz auf Boyer umgerüstet, ich hatte nur Probleme, wenn die Batteriespannung unter 11,5 V absank war nix mehr mit Funken !, fuhr dann wieder mit Unterbrecher
bei meiner Guzzi habe ich noch immer die Unterbrecherzündung in Betrieb und habe das letzte Unterbrecherpaar vor rd. 60.000 km getauscht, stelle sie 1-2 mal bei einer Jahresfahrleistung von 8-10.000 km ein - funktioniert bestens und werde ich nie auf Elektronik umrüsten !!
bei der Triumph T100C war der 4CA (oder wie das Ding heißt) drinnen, bei dem beide Unterbrecher nur gemeinsam mit der Unterbrecherplatte verdreht werden können, elender Scheiß - ich konnte nur eine annähernd ideale Zündeinstellung durchführen, mit dem Ergebnis das ein Zylinder etwas früher und der andere eben etwas später zündet (etwas variieren kann man wenn man den Unterbrecherabstand ungleich einstellt ....?), dann wollte ich die neuere Unterbrecherausführung einbauen, bei der beide Unterbrecher einzeln verstellt werden können. Ich habe herumgesucht aber nichts gefunden (inzwischen habe ich eine mit einem Rumpfmotor mitbekommen !!) und neu waren sie mir zu teuer. Dann habe ich noch bemerkt dass die gelegentlichen Zündaussetzer bei heißem Motor (warme Zündspule) von der Zündspule kommen.
In meinem Frust habe ich zur SPARX-Zündung gegriffen, war inkl. 2 x 6V Zündspulen im Set recht günstig. Und jetzt läuft das Ding nochmals besser und ich glaube , dass die SPARX auch einen recht geringen Strombedarf hat die Batterie ist auf jeden Fall immer bei rd. 13 V.
Lt. Auskunft von Hr. Ertl, dem SPARX-Vertreiber (und Mitentwickler) soll sie auf jeden Fall auch noch mit 8V funktionieren.
Wenn die ursprüngliche Unterbrechergeschichte aber funktionieren würde, würde ich nicht auf Elektronik umrüsten, denn ein Unterbrecherpaar ist einfacher mitzunehmen (im Notfall auch irgendwie zu reparieren) als die Elektronik.
Gegenhalten kann man jedoch : wenn mir die Kurbelwelle bricht habe ich auch keine zweite dabei ......???!!!
liebe Grüße
Helmut
also bei meiner exBSA A65 hatte ich mal kurz auf Boyer umgerüstet, ich hatte nur Probleme, wenn die Batteriespannung unter 11,5 V absank war nix mehr mit Funken !, fuhr dann wieder mit Unterbrecher
bei meiner Guzzi habe ich noch immer die Unterbrecherzündung in Betrieb und habe das letzte Unterbrecherpaar vor rd. 60.000 km getauscht, stelle sie 1-2 mal bei einer Jahresfahrleistung von 8-10.000 km ein - funktioniert bestens und werde ich nie auf Elektronik umrüsten !!
bei der Triumph T100C war der 4CA (oder wie das Ding heißt) drinnen, bei dem beide Unterbrecher nur gemeinsam mit der Unterbrecherplatte verdreht werden können, elender Scheiß - ich konnte nur eine annähernd ideale Zündeinstellung durchführen, mit dem Ergebnis das ein Zylinder etwas früher und der andere eben etwas später zündet (etwas variieren kann man wenn man den Unterbrecherabstand ungleich einstellt ....?), dann wollte ich die neuere Unterbrecherausführung einbauen, bei der beide Unterbrecher einzeln verstellt werden können. Ich habe herumgesucht aber nichts gefunden (inzwischen habe ich eine mit einem Rumpfmotor mitbekommen !!) und neu waren sie mir zu teuer. Dann habe ich noch bemerkt dass die gelegentlichen Zündaussetzer bei heißem Motor (warme Zündspule) von der Zündspule kommen.
In meinem Frust habe ich zur SPARX-Zündung gegriffen, war inkl. 2 x 6V Zündspulen im Set recht günstig. Und jetzt läuft das Ding nochmals besser und ich glaube , dass die SPARX auch einen recht geringen Strombedarf hat die Batterie ist auf jeden Fall immer bei rd. 13 V.
Lt. Auskunft von Hr. Ertl, dem SPARX-Vertreiber (und Mitentwickler) soll sie auf jeden Fall auch noch mit 8V funktionieren.
Wenn die ursprüngliche Unterbrechergeschichte aber funktionieren würde, würde ich nicht auf Elektronik umrüsten, denn ein Unterbrecherpaar ist einfacher mitzunehmen (im Notfall auch irgendwie zu reparieren) als die Elektronik.
Gegenhalten kann man jedoch : wenn mir die Kurbelwelle bricht habe ich auch keine zweite dabei ......???!!!
liebe Grüße
Helmut
- Martin
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DAS überleg ich mir nochhellmut hat geschrieben:jeder darf mal was sagen, darum auch ich !?
Ganz im Ernst: Damit könnte ich reichlich dienen! Interessiert? Selbstverständlich zu einem obligatorischen Preis...dann wollte ich die neuere Unterbrecherausführung einbauen, bei der beide Unterbrecher einzeln verstellt werden können. Ich habe herumgesucht aber nichts gefunden
Vertreiber ist bestimt richtiger... Aber die Details interessieren mich schon. Gibt es in der Ausführung große Unterschiede zur Boyer? Wie ist die Verarbeitung?In meinem Frust habe ich zur SPARX-Zündung gegriffen, war inkl. 2 x 6V Zündspulen im Set recht günstig. Und jetzt läuft das Ding nochmals besser und ich glaube , dass die SPARX auch einen recht geringen Strombedarf hat die Batterie ist auf jeden Fall immer bei rd. 13 V.
Lt. Auskunft von Hr. Ertl, dem SPARX-Vertreiber (und Mitentwickler) soll sie auf jeden Fall auch noch mit 8V funktionieren.
Das ist aber sehr leichtsinnig
Gegenhalten kann man jedoch : wenn mir die Kurbelwelle bricht habe ich auch keine zweite dabei ......???!!!
liebe Grüße
Helmut
Martin
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Craig Vetter
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- n.c. Dieter
- Manxman
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- Registriert: Samstag 12. August 2006, 22:50
Moin zusammen !
Mein Favorit is die Halbelektonische Zündung:
Kontakte und Fliehkraftregler bleiben drin, kein Ärger bei leerer Batterie oder verölten Kontakte mehr.
Starten und Fahren ist sogar ohne Batterie möglich wenn man noch den Kapazitor drin hat.
Habe in meine Commando irgendwann mal ne Fischer-Box eingebaut und seitdem war RUHE.
Mein Favorit is die Halbelektonische Zündung:
Kontakte und Fliehkraftregler bleiben drin, kein Ärger bei leerer Batterie oder verölten Kontakte mehr.
Starten und Fahren ist sogar ohne Batterie möglich wenn man noch den Kapazitor drin hat.
Habe in meine Commando irgendwann mal ne Fischer-Box eingebaut und seitdem war RUHE.
kick it !
- însane
- Manxman
- Beiträge: 36
- Registriert: Samstag 12. Mai 2007, 22:54
sparx wäre die, oder?
http://www.sparxelectrical.com/acatalog ... nic__.html
preislich (~130€) wäre die interessant! zumal gerade ein kollege in UK weilt...
also was ich jetzt mal so rauslese, will ich mal keine boyer...
die sachse ist halt teuer, kann dafür am meisten...
die sparx schreckt mich preislich gar nicht so, hat dafür nur die ein kurve, oder?
...whaaa...ich bin verwirrt...
http://www.sparxelectrical.com/acatalog ... nic__.html
preislich (~130€) wäre die interessant! zumal gerade ein kollege in UK weilt...
also was ich jetzt mal so rauslese, will ich mal keine boyer...
die sachse ist halt teuer, kann dafür am meisten...
die sparx schreckt mich preislich gar nicht so, hat dafür nur die ein kurve, oder?
...whaaa...ich bin verwirrt...
- Goldstar
- SCHRÄGLAGENKÖNIG!
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- Registriert: Montag 8. Januar 2007, 08:00
- Wohnort: Gießen
einfach mal so ein Tip für die die Entwirrung
schaue nicht so auf ein paar Euronen, wenn du dafür was besseres bekommts. Eine etwas teurere Investition macht sich irgendwann immer bezaht.
Ich stelle meine Limas alle mach und nach auf Alton um, den alten 6 Volt Rotz mit dem dunklen Watt verticker ich bei ebay, sozusagen zwei alte gegen eine Neue. Für Limas ist Alton zZ das non plus ultra.
Bei den Zündungen scheint das zZ wohl die Sachs zu sein.
Von daher gäbe es für mich keine Alternative, auch wenn die 100 odre 150 Euronen mehr kostet.
Grüße Klaus
schaue nicht so auf ein paar Euronen, wenn du dafür was besseres bekommts. Eine etwas teurere Investition macht sich irgendwann immer bezaht.
Ich stelle meine Limas alle mach und nach auf Alton um, den alten 6 Volt Rotz mit dem dunklen Watt verticker ich bei ebay, sozusagen zwei alte gegen eine Neue. Für Limas ist Alton zZ das non plus ultra.
Bei den Zündungen scheint das zZ wohl die Sachs zu sein.
Von daher gäbe es für mich keine Alternative, auch wenn die 100 odre 150 Euronen mehr kostet.
Grüße Klaus
- jan
- Julio Matchlesias
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- Registriert: Samstag 5. August 2006, 00:17
- Wohnort: 65779 Kelkheim
- jan
- Julio Matchlesias
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- Wohnort: 65779 Kelkheim
Yeah!! Wenigstens EINER versteht mich. Obwohl - wenn ich an meine Odyssee mit dem (vom Vorgänger verfummelten) K2F meiner Matchy denke...Psycho-Ed hat geschrieben:Wer viel in "nicht dicht-besiedelten Gegenden" unterwegs ist, tut gut an einer klassischen Kontaktzündung. Ersatz-Kontakt und Kondensator nehmen nicht so viel Platz weg.....und schonen den Geldbeutel.
Wer "minimalistisch" unterwegs sein möchte : Magnet .
Zwei Zündkabel ...und DAS WARS.. siehe Album..![]()
![]()
Mein ältester Magnet hat ca. 80.000km auf der Uhr.....den zweiten Satz Kontakte und noch den ersten Kondensator.
BISHERIGE AUSFÄLLE meiner Triumphs aufgrund von Zündungsproblemen (wegen "Wacklern", Kabelbrüchen, zu geringer Lima-Spannung, defekter Gleichrichter, durchgeknallter Z-Dioden", durchgeknallter Zündspulen..
u.s.w ...us.w....etc....blabla)
mit dem MAGNETO in den vergangenden zig Jahren : NUUUULLLLL, nada, niente, ZERO...taraaaah.
So haben die meisten meiner Trumpetten (seltsamerweise) einen Magneto.![]()
Aber wenn´s erst mal richtig funzt, ist Magnet doch herrlich! Und was für ein schönes Stück Mechanik!! (Von wegen, Martin, "trägt dick auf" und so - ts, ts, ts!)
Und noch mal @ Martin: Kontakte einstellen ist doch quasi DIE kontemplativ-bewusstseinserweiternde-Wochenend-Einläut-Tätigkeit!
Eddie, ich sehe schon - mein nächster Nord-Trip führt mich auch zu Deinen wohlgefüllten Garagen und Kühlschränken (Bonnies´n´beer)!!!
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- Martin
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Du verwechselst gerade den liegenden Zündmagneten der Matchy mit dem Joe Hunt Gedöns vom Ed. Da hast Du auf dem Timing Side Motordeckel einen fetten Kasten drauf...jan hat geschrieben:
Aber wenn´s erst mal richtig funzt, ist Magnet doch herrlich! Und was für ein schönes Stück Mechanik!! (Von wegen, Martin, "trägt dick auf" und so - ts, ts, ts!)
Mag gut sein, mir gefällt es nicht
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hellmut
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darf ich nochmal ???
also die SPARX inkl. 2x6 Volt Zündspulen hat 2007 bei B.M.C. Ertl (hat eine Homepage) 145.90 € gekostet. Ohne Zündspulen macht das 115.90 €.
Einbau identisch mit BOYER, die Blackbox ist etwas stabiler in einem verripten Alugehäuse mit Befestigungslöcher/-laschen.
Schaut doch einfach mal den SPARX-Link von vorher an, da sieht man das Gerät sehr gut.
Ich habe die Geberplatte und den Magnetrotor zuerst einfach mit Hilfe der Löcher in der Platte eingestellt, weil das Stroboskop nicht funktionierte. Bin dann damit etwas gefahren, und habe bemerkt, dass die Zündung ordentlich daneben ist. Mit dem neuen Stroboskop geprüft, ziemlich erschrocken, weil viel zu viel Frühzündung. Dann richtig eingestellt und die T100 läuft so sauber wie noch nie.
Helmut
also die SPARX inkl. 2x6 Volt Zündspulen hat 2007 bei B.M.C. Ertl (hat eine Homepage) 145.90 € gekostet. Ohne Zündspulen macht das 115.90 €.
Einbau identisch mit BOYER, die Blackbox ist etwas stabiler in einem verripten Alugehäuse mit Befestigungslöcher/-laschen.
Schaut doch einfach mal den SPARX-Link von vorher an, da sieht man das Gerät sehr gut.
Ich habe die Geberplatte und den Magnetrotor zuerst einfach mit Hilfe der Löcher in der Platte eingestellt, weil das Stroboskop nicht funktionierte. Bin dann damit etwas gefahren, und habe bemerkt, dass die Zündung ordentlich daneben ist. Mit dem neuen Stroboskop geprüft, ziemlich erschrocken, weil viel zu viel Frühzündung. Dann richtig eingestellt und die T100 läuft so sauber wie noch nie.
Helmut