Die Koffer sind gepackt, der Garten bearbeitet und gewässert, die Garage aufgeräumt. Kann losgehen. Besser wäre das gewesen.
Aber was macht Man(n) mit der restlichen Zeit. Klaro, er setzt sich nochmal auf die alte englische Schrulle und fährt der Sonne entgegen. Wunderbares Wetter und tolles Licht. Schöner hätte es kaum sein können, wäre da nicht dieser fiese Sturz gewesen.
Da hat es mich doch glatt gestreckt, und ich habe keine Ahnung, wie das passieren konnte. Zu schnell, oder Öl auf den Reifen, oder .....
Fakt ist, daß der Schlauch vom Öldruckmesser ab ist und der vordere Reifen voll Öl ist. Möglicherweise hat er sich während der Fahrt gelöst und es wurde Öl aufs Vorderrad gespritzt.


Vielleicht war ich ich auch etwas übermütig. Keine Ahnung. Beim Aufschlag hat es mächtig Rums gemacht, der Helm hat eine nette Kitsche und ein Stück der äußeren Haut ist aufgerissen, die Jacke, zum Glück mit Protektoren, hat zwei Risse, und ich bin voller Hämatome. Gebrochen ist vermutlich nichts.
Dem Moped ist nicht viel passiert. Wie auch? Ich lag ja als Rutschpolster ca. 15 Meter drunter.
Die Raste war eh verbogen und mußte neu.

Ein bischen sieht man die Schleifspur.

Zum Glück passierte alles in der Nähe eines Kumpels, der auch gleich mit meinem alten Landy anrückte und Ölbindemittel mitbrachte.

Das Moped steht jetzt auf seinem Hof in der Scheune. Nach dem Urlaub hole ich es ab.
So weit, so gut. Solche Sachen passieren eben. Was mich aber richtig angepisst hat, und das ist keine Geschichte, ist, daß als ich das Moped aufhob im Schritttempo ein Ducatifahrer mit Wuppertaler Kennzeichen an mir vorbei fuhr. Der selbe Vogel kam ca. 10 Minuten später wieder im Schritttempo zurück und fuhr vorbei. Es passierte auf einem wenig befahrenen Sträßchen. Ganz großes Kino.