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Batterie Triumph T140
Verfasst: Freitag 7. März 2014, 11:35
von don bob
Hallo
Ich würde gerne eine kleinere Batterie verbauen und versetzen.
Nun zu meiner Frage:
Wie viel Ampere braucht eine Batterie für meineT140 (nur Kickstarter) minimum ?
Was gibt es an kleineren Abmaßen im Handel?
Grüße
Bob
Re: Batterie Triumph T140
Verfasst: Freitag 7. März 2014, 12:35
von Ulmer
hi,
lifepo4 akkus....
gugst du hier:
http://www.mbf-racing.de/ ...und hier:
http://www.asn-shop.de/Motorrad-Batteri ... cooterbaby
gruß ruschie
...ps: bei bleiakkus, also 0815 mopedbatterien solltens 6Ah sein
Re: Batterie Triumph T140
Verfasst: Freitag 7. März 2014, 12:43
von elvis
Einbaufertige bekommst auch hier:
http://www.tecnoparts.de/de/Batterien/N ... -Batterien
Meine erste Batterie war von den mbf jungens.
Habe 2 Gehäuse für das Pack gebastelt, um festzustelen dass der Akku zu klein ist.
(Elektrostarter).
Dann ein einbaufertiges Equivalent zur std. Batterie bei tecnoparts bestellt.
Nun seit 2,5 Jahren drin.
Re: Batterie Triumph T140
Verfasst: Freitag 7. März 2014, 20:18
von don bob
Hallo
Schon mal vielen Dank für die schnellen Antworten.
Die LiFePo4 macht nen sehr guten Eindruck- der Preis ist allerdings auch nicht ohne- 200 € und dann noch das Gegenkabel muss man sich auch erstmal leisten können.
Fällt noch jemanden eine günstigere Alternative ein?
Grüße
Bob
Re: Batterie Triumph T140
Verfasst: Freitag 7. März 2014, 21:12
von mommark
Hej,
ich fahre seit einigen Jahren eine 4 Ah Blei-Batterie(keine15€) ohne Probleme in einer T140.Ich hab aber selten lange Standzeiten.
Theoretisch gehts auch noch kleiner (Amperstundenmässig),aber da war mir die Anschluss-Hardware zu mickrig.
Ein Kickstart Mopped mit Drehstrom-Lima braucht nur minimalen Strom zum starten.
Gruß Peter
Re: Batterie Triumph T140
Verfasst: Freitag 7. März 2014, 21:59
von chinakohl
Im Prinzip wohl völlig korrekt.
Allerdings steckt hier der Teufel im Detail.
Bei Triumph mit elektronischer Zündanlage liegt der Strombedarf etwas höher als bei "kickstart- Moppeds" üblich. Das liegt an der schaltungsausführung der elektronischen Zündanlage (typisch britisch- anachronistisch).
Die von den Zündspulen zu übersetzende Spannung/ Potentialänderung (Induktionsgesetz) wird nicht wie üblich von Kondensatoren innerhalb der Steuerelektronik geliefert, sondern direkt dem Batteriestromkreis (Bordspannungsnetz) entnommen.
MfG
Arvid
Re: Batterie Triumph T140
Verfasst: Freitag 7. März 2014, 23:02
von Norton
Kommt halt auch mit auf die Lima an. Mit der Drehstromlima reicht eine 3 - 4 Ah Batterie aus.
Mit der Wechselstromlima wirds halt in der Stadt kritisch. Die bringt ihre (weniger) Leistung erst bei deutlich höherer Drehzahl. Da wirds dann mit kleiner Batterie schon mal knapp bei eingeschaltetem Licht und allen Verbrauchern....
Die nächste Frage ist, wie gut ist der Rotor der Lichtmaschine. Wenn der vom Magnetismus schon recht schlapp ist, bringt auch die Drehstromlima nur wenig Leistung. Gute Vergleichsmöglichkeit, vor allem wenn man mehrere hat, ist den Rotor ohne Keil auf den Wellenstumpf stecken und auf dem Wellenstumpf im Stator drehen. Wenn sich der Rotor dann ohne viel Widerstand drehen läßt, ist es mit dem Magnetismus nicht mehr weit her. Ein guter Rotor "rastet" so richtig von einem festen Punkt zum andren.
Gruß. Martin.
Re: Batterie Triumph T140
Verfasst: Freitag 7. März 2014, 23:20
von Phil
Norton hat geschrieben:Kommt halt auch mit auf die Lima an. Mit der Drehstromlima reicht eine 3 - 4 Ah Batterie aus.
Mit der Wechselstromlima wirds halt in der Stadt kritisch...
Ich habe an der A 65 eine 4 Ah Gelbatterie mit einer normalen 120 W-Einphasenlima und Boyer ohne Probleme. Okay, ich habe die alte 45,40 Bilux-Birne, kein H 4-Licht. Aber das geht IME echt gut. Davor hatte ich 3,4 Ah-Akkus, auch ohne Probs.
Ich mag die nassen Akkus nicht mehr, wegen der Säuredämpfe.
Beste Grüße
Ph.
Re: Batterie Triumph T140
Verfasst: Samstag 8. März 2014, 00:27
von chinakohl
Der Witz ist ja auch folgender:
Da man früher (zu Zeiten, während die ollen britischen Ladys aktuelle Moppeds waren) noch nicht auch tagsüber mit eingeschalteter Beleuchtung fahren musste, konnte auch eine schwach oder nur relativ mässig dimensionierte Lima genügend Ladestrom für den Akku bereitstellen. Da nun heutzutage auch tagsüber mit Beleuchtung gefahren werden muss (dem Gesetzgeber sei Dank

) kann so manche "altertümliche Konfiguration" den ständigen Strombedarf zwar liefern - aber es bleibt nicht mehr genug Ladestrom für die Akku- Pufferung übrig (und somit sinkt der Ladezustand des Akku über die Zeit immer weiter ab - bis er irgendwann einmal "leer" ist, oder nicht mehr ausreichend "Saft" hat um den Bock anspringen zu lassen).
Wird ja zumeist auch aus den Lima- Leistungen der aktuellen Konstrukte im Vergleich zu den "alten Böcken" ersichtlich.
Wenn man dann (weil man ja auch bei kalten Aussentemperaturen manchmal richtig Bock auf eine erholsame Spritztour hat) auch noch Heizgriffe verbaut hat - und diese ausgiebig nutzt (die Dinger ziehen richtig Strom) - ist ganz schnell "Pumpe" mit der Akkuleistung.
MfG
Arvid
P.s: @ Phil - gekapselter Gel- / Vliesakku mit 1,2 Ah. So groß wie 2 Zigarettenschachteln (okay- minimal größer) und liefert genügend Kurzschluss- Strom für Böcke ohne E- Starter (denn das können die ursprünglich aus der Solartechnik stammenden Akkus gar nicht ab: Hoher Kurzschluss- Strom). Gibt`s bei Conrad Elektronik (das ist aber preislich `ne Apotheke - besser bei Pollin kaufen/bestellen) und kost`n Butterbrot.
Re: Batterie Triumph T140
Verfasst: Samstag 8. März 2014, 03:50
von Norton
Phil hat geschrieben:Norton hat geschrieben:Kommt halt auch mit auf die Lima an. Mit der Drehstromlima reicht eine 3 - 4 Ah Batterie aus.
Mit der Wechselstromlima wirds halt in der Stadt kritisch...
Ich habe an der A 65 eine 4 Ah Gelbatterie mit einer normalen 120 W-Einphasenlima und Boyer ohne Probleme. Okay, ich habe die alte 45,40 Bilux-Birne, kein H 4-Licht. Aber das geht IME echt gut. Davor hatte ich 3,4 Ah-Akkus, auch ohne Probs.
Ich mag die nassen Akkus nicht mehr, wegen der Säuredämpfe.
Beste Grüße
Ph.
In heutiger Zeit geh ich halt von einem H4-Einsatz und Dauerlicht aus. 60/55 Watt.
Mittlerweile hab ich auch nur noch Gel-, oder Vliesakkus. Die Säuresabberei und die Entlüftungsschläuche will ich auch nicht mehr haben.
Gruß. Martin.
Re: Batterie Triumph T140
Verfasst: Samstag 8. März 2014, 07:47
von Öko
Werde langfristig bei meinen beiden Choppern auch auf Akkus mit Vließtechnik zurückgreifen....da Chopper auch cleen sein sollten...
Re: Batterie Triumph T140
Verfasst: Samstag 8. März 2014, 07:48
von Martin
Ich versteh auch nicht, wie man in irgendeiner Hinsicht die sehr mäßige LiMa Leistung als ausreichend bezeichnen und damit zufrieden sein kann.
Das Problem ist ja nicht alleine die theoretische Leistung, sondern auch das genutzte Drehzahlniveau.
Da hat man mit ner kurzhubigen 500er Triumph oder ner Trident sicher weniger Probleme als mit ner850er Norton oder einer T140.
Ich sehe es so, dass es wenige Bereiche des Motorrades gibt, die sich so einfach und relativ günstig DEUTLICH verbessern lassen.
Re: Batterie Triumph T140
Verfasst: Samstag 8. März 2014, 07:50
von Martin
Öko hat geschrieben:Werde langfristig bei meinen beiden Choppern auch auf Akkus mit Vließtechnik zurückgreifen....da Chopper auch cleen sein sollten...
Dann kommst Du irgendwann um einen Zündmagneten nicht rum.
Hat mehrere Vorteile. Du sparst Zündspulen, Steuergerät und Kabel.
Da die Lima bei Unit Motoren überhaupt nicht aufträgt, kann man mit ohne Akku fahren (wobei ein kleiner sicher technisch nicht schlecht ist als Puffer)
Re: Batterie Triumph T140
Verfasst: Samstag 8. März 2014, 09:22
von Simon
Ich fahre seit Anbeginn meiner Triumph T140 -Zeit die Yuasa YB 8Ah, immer mit Halogen Tagfahrlicht. Passt genau, hat ausreichend Saft, ist wartungsfrei und hält bei wenig Wartung und Frostfreier Überwinterung (immer eingebaut!) bei mir im Schnitt gute 5 Jahre. Die letzte kostete knapp n' Fuffi.
Gruß
Simon
Edit: Wer lesen kann ist schwer im Vorteil. Du willst ja was kleineres verbauen, sorry"...

Re: Batterie Triumph T140
Verfasst: Samstag 8. März 2014, 10:45
von Phil
Martin hat geschrieben:Ich versteh auch nicht, wie man in irgendeiner Hinsicht die sehr mäßige LiMa Leistung als ausreichend bezeichnen und damit zufrieden sein kann...
Das Problem ist ja nicht alleine die theoretische Leistung, sondern auch das genutzte Drehzahlniveau.
Da hat man mit ner kurzhubigen 500er Triumph oder ner Trident sicher weniger Probleme als mit ner850er Norton oder einer T140.
Ich sehe es so, dass es wenige Bereiche des Motorrades gibt, die sich so einfach und relativ günstig DEUTLICH verbessern lassen.
Okay, Du hast sicher recht, wenn man denn die Lima wegen eines Defekts eh erneuern/bzw. in die Hand nehmen muss.
Es macht sicher nur minder Sinn, einen 120W-Staor zu erneuern. Obwohl, das habe ich auch schon getan...

Einfach nur, weil ich den PODtronics-Regler eh in einphasiger Ausführung hatte und nicht den auch noch tauschen wollte.
Aber das Umrüsten nur des Umrüstens willens, das muss IMHO halt nicht sein. Aber jeder, wie er mag....
Schöen Grüße
Ph.