Meilen- Ofen- Lenkwerke...

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Martin
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Meilen- Ofen- Lenkwerke...

Beitrag von Martin »

Gestern war ich mal im Lenkwerk in Bielefeld.
So ne Klassikerzentrale mit diversen Fachbetrieben. Da gibt es einen Klassik Porsche Spezi, einen Oldtimer Restaurationsbetrieb, den örtlichen Harley-Laden, Limora, DEKRA Stelle und noch ein paar kleinere Betrieb.
Nach außen alles sehr schick. Große schön gehübschte Fabrikhalle (tatsächlich mit Flair), Bistro und Verkaufsfläche.
Da stehen in Glasboxen alte Autos unterschiedlicher Erhaltungszustände. Hauptsächlich gute. (U.A. ein TR 6 der "Top" Restauriert war, trotzdem ein paar kleinere Mängel aufwies der die 1 klar verhinderte für 22900 Euro)
Alles wird auf sehr edel gemacht.
Der Limora Typ war sehr nett und freute sich sichtlich als ich ins Gespräch kam (Ist das Franchise bei Limora?)
Jetzt frage ich mich aber trotzdem, wie das Konzept eigentlich angelegt sein kann, damit ies Geld abwirft.
Die ganzen "Werke" haben doch sicher große Kosten. UNd man verkauft ja die Oldies nicht unbedingt wie geschnitten Brot?

Als ich in der Halle stand dachte ich mir "Hmh, ganz nett. Aber irgendwie trotzdem nicht meine Welt"
Und auf diese ganze "Edelautofokussierung" hab ich mal so gar keinen Bock.
Capri, Kadett, Alfa Guilia, TR3 schön und gut, aber die richtigen Luxusschlitten...?

Hat hier wer irgend ne Idee wie die Werke funktionieren? Oder sind das nur Einrichtungen zur Geldwäsche :twisted: :?:
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Tim
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Re: Meilen- Ofen- Lenkwerke...

Beitrag von Tim »

Martin hat geschrieben:Hat hier wer irgend ne Idee wie die Werke funktionieren?
IMHO über alberne Aufpreise. Die Glasboxen, in denen die Exhibitionisten unter den Oldiebesitzern für achtkantig Geld ihre Kisten präsentieren können, sind im Düsseldorfer Meilenwerk - jetzt Classic Remise, so wie das Stammhaus, was für ein bekloppter Name - geschätzt zu einem Drittel leer und zu einem nicht ganz geringen Anteil von Neuwagen belegt. Ein albern hoher Anteil an den Verkaufsoldies sind Sternenkreuzer, der andere italienische Hochpreisklassiker und einen "Exoten"-Händler, bei dem auch eher modernes Geraffel rumsteht gibt's auch noch. Dazu noch ein Morgan-Händler, der örtliche Ducati-Dealer, einige kleinere Werkstätten, die meist wohl nur ein Appendix von bestehenden Händlern sind. Und viel Leerstand. Mein Eindruck ist, dass das Konzept schon wieder auf dem absteigenden Ast ist.
Oder sind das nur Einrichtungen zur Geldwäsche :twisted: :?:
Vermutlich. Manchmal hab ich das Gefühl, dass solche Projekte auch gerne mal von vornherein mit einer "bereinigenden Pleite" des ersten Betreibers angesetzt werden (wobei der Schuppen hier wohl nicht pleite war). Allerdings ist Düsseldorf ja auch ein Standort, wo zumindest mal genug Kleingeld herumvagabundiert.

Meine Welt ist es aber auch nicht.


Tim
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Re: Meilen- Ofen- Lenkwerke...

Beitrag von Norton »

In Nürnberg gibt es auch so einen Schuppen, Ofenwerk. Versteh auch nicht, wie das geht. Ist ausser Harley (da gelten finanziell wohl andre Gesetzmäßigkeiten) auf Richtung Auto ausgelegt. Gearbeitet wird da eher weniger, wer macht sich da schon die Finger schmutzig?
Limora ist auch so eine Sache. Kenn ich vom Mini, würde da nichts kaufen, weiß man nicht, was man kriegt. Das beste an Limora sind die Kataloge, Format eines Telefonbuchs und die ganzen Autos, jede Baugruppe, als Explosionszeichnung.

Gruß. Martin.
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Re: Meilen- Ofen- Lenkwerke...

Beitrag von Martin »

Norton hat geschrieben:In Nürnberg gibt es auch so einen Schuppen, Ofenwerk. Versteh auch nicht, wie das geht. Ist ausser Harley (da gelten finanziell wohl andre Gesetzmäßigkeiten) auf Richtung Auto ausgelegt. Gearbeitet wird da eher weniger, wer macht sich da schon die Finger schmutzig?
Die "Werkstätten" in Bielefeld sind auch reichlich verglast. Da geht es eher beschaulich zu.
In der Halle gibt es Verkaufsbüros irgendwelcher "Agenturen"

Limora ist auch so eine Sache. Kenn ich vom Mini, würde da nichts kaufen, weiß man nicht, was man kriegt. Das beste an Limora sind die Kataloge, Format eines Telefonbuchs und die ganzen Autos, jede Baugruppe, als Explosionszeichnung.

Gruß. Martin.
Ja, die Kataloge kenne ich auch. Dann gibt es den Werkzeug Katalog, den Bekleidungskatalog, den Hier-Katalog, den Dort-Katalog...
Bei denen hab ich mich auch schon gefragt, in welcher Größenordnung die eigentlich verkaufen müssen um ihren Bling Bling Habitus halten zu können. Ich meine, gibt es SOOO viele englische Oldtimer Autos in Deutschland, dass die davon in dem großen Stil leben können?
Mittlerweile haben sie sechs Filialen...
Sonderbare Welt.

PS lieber Tim: Geld ist in OWL (speziell GT und auch Bi) gar nicht das Problem. Erstaunlich wohlhabend hier die Gegend.
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Re: Meilen- Ofen- Lenkwerke...

Beitrag von jan »

Warum zahlt man da wohl 150 oder 200 Euro im Monat für so `ne bescheuerte Glasbox (anstatt sich im Garagenhof hinter der Hochhaus-Siedlung eine geschlossene Garage mit solidem Blechtor für 50 Euro mtl. zu mieten)?!

Und die Händler werden mit der Miete/Pacht für ihre Luxus-Geschäftsflächen genau so über den Löffel balbiert. Bloß, dass die das dann in Form entsprechender Aufpreise an jene Narren durchreichen, die sich nicht zu schade sind, dort Autos zu kaufen oder reparieren/warten/restaurieren zu lassen.
Eigentlich jeder Handelsbetrieb, der in einer solchen Umgebung angesiedelt ist, wird (kaufmännisch) nicht umhin kommen, sein Preis- an das dort herrrschende Mietniveau anzupassen.

Ich glaube, die Betreiber solcher Butzen kommen finanziell nicht zu kurz...

Cheers, Jan
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Martin
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Re: Meilen- Ofen- Lenkwerke...

Beitrag von Martin »

Ja mag sein Jan. Wobei es ja schon durchaus Sinn macht, die letzten verbliebenen Betriebe für Oldies zu zentralisieren.
Der Nepp ist diese Luxusorientierung. Wenn man auf solche Seiten kommt, sieht man nur Jaguar, Flügeltürer, alte Porsche und son Kram.
Deren Klientel scheint es ja auch dicke zu haben. Ich frage mich halt, ob das auf Dauer reicht.

Mal zu Tims Posting hab ich was gefunden aus der Rheinischen Post.
Das hört sich aber so nicht nach leerstehenden Glasboxen an :mrgreen:
Rheinische Post hat geschrieben: Classic Remise statt Meilenwerk
VON STEPHAN HAMACHER - zuletzt aktualisiert: 25.07.2011 - 02:30


Düsseldorf (RP). Wegen eines Rechtsstreits wird das Meilenwerk jetzt umbenannt. Doch auch unter neuem Namen locken Hunderte von gepflegten klassichen Autos an die Harffstraße und erzählen die Historie des Automobils.


"Classic Remise" klingt nach Chrom, nach Geschichte, nach Gastronomie, nach Kultur. Die ersten Oldtimer-Zentren der Republik in Düsseldorf und Berlin präsentieren Pioniere aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, Limousinen der 20er und 30er Jahre und Wirtschaftswunderautos aus den 50ern. Aber auch Rennwagen der 60er und Sportboliden aus den 70ern, den Trabi aus den 80ern sind zu sehen. Eben zeitlos schöne historische Autos. Da werden Erinnerungen an den ersten Kuss im kleinen Renault wach oder gar Touren im flotten Jaguar E.

Eine Kutschenwerkstatt

"Remise" bezeichnet letztlich auf vornehme Weise eine Kutschen-Werkstatt. Hier am Namensrecht liegt ein mittelschweres Problem. Denn das "Meilenwerk", weltweit erfolgreiche "Wall Street" für Liebhaberstücke auf Rädern an der Harffstraße 110a, musste sich umbenennen. Eben in "Classic Remise". Bald wird an der Grenze von Wersten zu Eller das alte Namensschild abmontiert und durch einen neuen Schriftzug ersetzt. Briefbögen und Flyer werden neu gedruckt.


Grund ist ein bizarrer Streit um Namens- und Markenrechte. "Jede Umbenennung ist anstrengend", sagt Investor und Geschäftsführer Rüdiger Lange.

Das erste "Meilenwerk" wurde 2003 in Berlin eröffnet, Düsseldorf kam 2006 und erwies sich als bester Standort. Stuttgart folgte im Jahr 2009, aber unter einer anderen Regie. Jedes "Meilenwerk" wurde von anderen Firmen gebaut: Berlin von der Wirtschaftsberatung Halder, Düsseldorf von Insignium, Stuttgart betreut als Beraterin Branded Bricks. Das neue Objekt Horgen/Zürichsee soll von einer "Meilenwerk AG" – gegründet Anfang 2010 – gebaut werden.

Die einzigen Konstanten waren die Eigentümer in Berlin und Stuttgart. Rüdiger Lange: "Die Gefahr der Verwechslung unserer Objekte mit der neu gegründeten Meilenwerk AG war für uns ganz wesentlicher Beweggrund, den Namenswechsel zu vollziehen." Denn die AG habe mit den bestehenden Objekten nichts zu tun, und es gebe keine wirtschaftliche Verbindung.

Jüngstes Projekt am Zürichsee

Am Zürichsee soll nun das jüngste Projekt entstehen, vermutlich unter dem originalen Taufnamen "Meilenwerk". Nach einem Konkurs der Bauträger musste das Familienunternehmen für die Standorte Düsseldorf und Berlin deutlich mehr investieren als zuvor geplant; die Rechte für den Namen "Meilenwerk" wechselten mehrfach. Schließlich konnte sich Lange mit den Konkurrenten nicht auf eine Fortsetzung der Rechte als Lizenznehmer des Namens einigen.

Im "Classic Remise" finden sich Werkstätten für Reparaturen und Restaurationen, Händler mit weltweiten Beziehungen und etwa 300 Fahrzeugen, die zum Verkauf stehen. Sie sind mitunter ausgestellt in Glasgaragen entlang einer Galerie, für deren Benutzung eine Warteliste besteht. Dazu kommen ein Restaurant und ein Bistro sowie ein Biergarten, ein Souvenir-Laden und eine ständige Ausstellung. Und das schönste Auto überhaupt? "Der Star ist die Mannschaft", sagt Marketing-Leiter Mika Hahn.
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jan
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Re: Meilen- Ofen- Lenkwerke...

Beitrag von jan »

Na ja, ich gebe ja zu, dass ich - als alte Maulhure - letztes Jahr zwei Tage lang die Saisoneröffnung in der Berliner Classic-Remise moderiert habe. Das war für alle Beteiligten quasi eine "Multiple-Win"-Situation (die Classic-Remise hatte eine gute Labertasche, das Publikum viel Kurzweil, die Motorradfreunde Spandau sind noch nie derart prominent vorgestellt worden, und ich bin auch nicht unzufrieden nach Hause gegangen... :wink: ).

Cheers, Jan
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Martin
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Re: Meilen- Ofen- Lenkwerke...

Beitrag von Martin »

Und hast Du die Geldsäcke da auch ordentlich oberlehrerhaft ob ihrer unkorrekten Aussprache gemaßregelt?
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Re: Meilen- Ofen- Lenkwerke...

Beitrag von Norton »

In dieser Szene ist viel Geld.
Nach Hausverkauf, Scheidung, Umzug etc bin ich ja auf der Suche nach einer Werkstatt, was hier im Nürnberger Speckgürtel eben auch nicht so einfach ist. Im Herbst war ich an einer Doppelgarage auf einem leerstehenden Bauernhof dran. Den Bauernhof haben die Besitzer jetzt verklopft und an wen? An zwei Oldieliebhaber aus Nürnberg. Der eine hat auch noch einen Fahrradladen, der andre wohl einen ganzen Schwung hochpreißige Kisten. Da kauft man halt auch mal nebenbei noch einen Bauernhof, selbst wenn man dort gar nicht wohnen will.

Und Nürnberg ist in dieser Beziehung eher noch Entwicklungsgegend. Gegen Stuttgart, München, oder Frankfurt sind wir arme Schlucker.


Gruß. Martin.
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Tim
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Re: Meilen- Ofen- Lenkwerke...

Beitrag von Tim »

Martin hat geschrieben:Das hört sich aber so nicht nach leerstehenden Glasboxen an :mrgreen:
Wenn's da eine Warteliste gibt, zahlen erstaunlich viele Leute dafür, um ihre Luft in den Glasboxen zu parken. :mrgreen:


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Mineiro
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Re: Meilen- Ofen- Lenkwerke...

Beitrag von Mineiro »

Norton hat geschrieben:
Und Nürnberg ist in dieser Beziehung eher noch Entwicklungsgegend. Gegen Stuttgart, München, oder Frankfurt sind wir arme Schlucker.

Gruß. Martin.
... hört, hört dann muss ich mich jetzt zur hot volley zählen :pfeiffen: JAN habe ich das richtisch geschrieben?? Im Prinzip hast ja recht in den genannten Städten gibt es genug Geldsäcke nur gehöre ich leider nicht dazu.

Aber zurück zum Thema Meilenwerk. In Stuttgart haben die sich auf dem alten US Army Airfiled breit gemacht. Haben dort den Hangar und den Tower gemietet. Im Tower ist das V8 Hotel drin und im Hangar das Meilenwerk. Dann gib es da noch eine Lokalbrauerei und ein Café. Also in Summe so ein Erlebnisgastronomiekonzept was glaube ich ganz gut läuft wenn ich mir dIe Besucherströme so anschaue.

Im Meilenwerk drin denke ich ist das Konzept überall das Selbe. Also Händler,Läden und die Glasboxen. In S ist das dann halt Ferrari, Lambo, Merz + Pabst mit Morgan + Wiesmann, Arthur Bechtel, Limora usw. Alles halt ziemlich Schicki-Micky und Moppeds gibt es nur ein paar Harleys. Was auch sonst :nixweiss:

Mir persönlich fehlen da ein bisschen die öligen Hände und die Old School Schrauber. Deshalb fahr ich lieber zur Dietmar in den Stuttgarter Westen bevor ich ins sterile Meilenwerk gehe. Bei Dietmar da kannste noch wie früher im Hinterhof am Bistrotisch sitzen , nen heißen Café trinken und wenn eine "helping hand" beim schrauben gebraucht wird, dann mach ich auch das gerne. Zum Schluß noch ein Bierchen für die Heimfahrt :bia: Mehr brauche ich nicht :) Die können Ihre sterile Glaskästen im Meilenwerk gerne behalten. Für mich geht nix über eine gepflegte Hinterhofatmosphäre, der Geruch von Öl und Benzin. Gerne auch an den eigenen Händen. Was gut für die Pflege des Asphalts ist kann an den Fingerchen nicht schaden :mrgreen:

André
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Re: Meilen- Ofen- Lenkwerke...

Beitrag von speedtwin »

Mineiro hat geschrieben:
Norton hat geschrieben:
Und Nürnberg ist in dieser Beziehung eher noch Entwicklungsgegend. Gegen Stuttgart, München, oder Frankfurt sind wir arme Schlucker.

Gruß. Martin.
... hört, hört dann muss ich mich jetzt zur hot volley zählen :pfeiffen: JAN habe ich das richtisch geschrieben??
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Also "Riechtisch" ist ein Substantiv und wird deshalb groß geschrieben, der Artikel ist falsch ("der" anstatt "das"), außerdem fehlt ein "e" :facepalm2: :mrgreen:
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Re: Meilen- Ofen- Lenkwerke...

Beitrag von jan »

Atlas750 hat geschrieben:(...) zahlen erstaunlich viele Leute dafür, um ihre Luft in den Glasboxen zu parken.
Tim, wie Du an Andrés Rückmeldung siehst, lagern die Leute ihre Luft nicht in Boxen, sondern lieber in Akten ein:
Mineiro hat geschrieben:Airfiled
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Re: Meilen- Ofen- Lenkwerke...

Beitrag von Martin »

Jan. Mensch jetzt reiß Dich doch mal zusammen. Darauf kommt doch jeder Grundschüler mit Förderschulempfehlung.

Also: Die Boxen haben eine Warteliste. Die Boxen in der Classic Remise sind vordergründig leer. Stimmt jetzt Tims Annahme (und warum sollte sie das nicht), lagern die Geldsäcke tatsächlich Luft in den Boxen. Da die Boxen aber recht groß sind, muss der Mieter ja ausreichend Luft dafür zur Verfügung haben.
Verständlich, dass man die nicht zu Hause lagert oder in der Werkstatt. Da nimmt sie ja nur Platz weg.
Also haben die in Stuttgart einen Flugplatz gemietet um dort Lagerraum für die Luft in ihren FIles zu haben.
Mietet nun jemand in der Classic Remise eine Box, kann ein entsprechender Lagerbestand auf einen LKW verladen und in die Box geliefert werden.
Geniale Geschäftsidee, wenn ihr mich fragt.

Was mich viel brennender interessiert ist aber: Ist das tatsächlich "Alte Luft" (Also Oldtimerluft), die für die 100% authentische Restaurierung ein absolutes Muss ist? Oder ist es "Retro Luft" (Neu produziert aber alt aussehend, schmeckend und riechend und für den "normalen" Oldtimer Kunden absolut ausreichend für seine Zwecke einer originalGETREUEN Restauration)? Oder ist es doch ein Komplott, die Erde geht unter und die Oldtimer-Elite bunkert Oldie-Luft für ihre Flucht ins All in riesigen Raumschiffen im MB Flügeltürer Style...
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Re: Meilen- Ofen- Lenkwerke...

Beitrag von jan »

Martin hat geschrieben:Jan. Mensch jetzt reiß Dich doch mal zusammen.
Nö.

Wieso reißen sich die Falschschreiber nicht mal zusammen... ?
Martin hat geschrieben:Darauf kommt doch jeder Grundschüler mit Förderschulempfehlung.
Mmmh. Glaubst Du?
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