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Amperemeter
Verfasst: Dienstag 8. August 2006, 16:59
von Beitrag aus altem Forum
11 Jul. 2006 13:27
Hallo,
ich hab da mal ne Frage bezüglich des Amperemeters bzw. dessen Anzeigewwerte meiner T-bird.
Lord of darkness Thema die 500tausendste:
Triumph Thunderbird, 6T, Bj ‘61, Unterbrecherzündung/Zündspule.
Und zwar ist mit bei meiner letzten Tour aufgefallen das bei ca. 60-65 mph das beim Ampmeter alles i.O. ist (d.h. so im bereich um die Null)soweit so gut, und sobalt ich schneller fahre -so ca. 80/90 mph- das Ampmeter voll auf Entladen geht!!! (ähnlich wie beim blinken) Braucht die kleine dann so viel Saft für die Zündung??? oder ist das alles im normalen bereich?
-pendelt sich ja im normal langsamen betrieb alles wieder gegen null bis laden ein- wer dazu eine nette verständliche Erklärung hätte (auch für nicht elektriker) ist herzlich eingeladen was zu schreiben
mfg
Björn
Verfasst: Dienstag 8. August 2006, 16:59
von Beitrag aus altem Forum
Na ja, könnte daran liegen, dass die Zündung so viel saugt. Frage dabei: Fährst du mit Licht? Wie ist es, wenn Du das ohne Licht probierst?
Gruß, Martin
Verfasst: Dienstag 8. August 2006, 16:59
von Beitrag aus altem Forum
hm...ja, das könnte sein das ich das mit Licht bemerkt hab... danke für den tipp werd mal schaun ob sie es im "dunkel" auch macht *grins
Verfasst: Dienstag 8. August 2006, 16:59
von Beitrag aus altem Forum
also wenn eiure lima, bzw. der (mechanische ) regler in ordnung sind, dann darf das ampere-meter N I E in den minus-bereich gehen!!
- es ist schliesslich extra zur kontrollfunktion eingebaut worden!
besorge dir mal das buch: der kupferwurm, und ein volt-meter, dann wirst du den fehler relativ einfach finden (wahrschein‘s regelt dein regler falsch)
ciao
britbiker
Verfasst: Dienstag 8. August 2006, 16:59
von Beitrag aus altem Forum
Moin Björn,
erstmal herzlich Willkommen im Club und herzlichen Glückwunsch zu Deinen köstlichen Comic-Figuren.
Zur Sache:
Mir war so, als hätten wir den Hintergrund zu den von Dir erneut andiskutierten Problemen schonmal eruiert???
Lass mich resumieren - Du hast ´ne 6V-Anlage mit Batteriezündung, wie ich an der Enfield mit - früher - ständig explodiertem Primärantrieb, war das richtig so? Das letzte Mal meintest Du, Deine Batterie sei platt, weshalb Du Dir ´ne neue besorgt hast und alles erstmal wieder ok war, korrekt? Wenn das bis jetzt alles so stimmt, dann hast Du jetzt auch das Problem, was ich Dir seinerzeits schonmal geschildert habe. 6V-Anlagen haben als Herz 3 Spulenpaare, von denen zwei nur für Zündung und Batteriesaft zuständig sind(1. Kabel/Pol, gewöhnlich weiß oder weiß/grünes Kabel), dann zwei weitere Spulen, die über den Lichtschalter dazu geschaltet werden, wenn Du mit Standlicht fährst - was früher in England bei Nebel durchaus üblich war - (2.Kabel/Pol - Farbe grade nicht präsent). Bei diesen beiden Schaltungen steht Dein Amperemeter noch im Plus, wenn Du jetzt das Licht einschaltest, dann schaltest Du die letzten beiden ’Licht´-Spulen dazu, die im Ursprung mal für 25/max.30Watt bräsig ... ähm ... british prefocus-Funzeln ausgelegt waren. Weil die 6V-Birnen, die man heute noch aufgabeln kann, im Regelfall mehr Wätter wegsaugen, laufen letztere beiden Spulen immer unter Volllast, was zur Folge hat, dass sie Dir mit Regelmäßigkeit durchbrennen ... in so einem Fall gab´s im Enfieldfall dann eben immer diese dumpfen Detonationen mit Absprengung des - meist - äußeren Primärdeckels. Das ganz ist ein echtes 6V-Spulenzündungsproblem, was bei 12volt keine Rolle mehr spielt. Wenn Du willst, dann mail mich nochmal direkt an. Ich hab´das Problem auch grade erst wieder in den Griff kriegen müssen.
Yours
Volker
Verfasst: Dienstag 8. August 2006, 17:00
von Beitrag aus altem Forum
Hallo Björn,
zu dem gesagten möchte ich folgendes ergänzen:
1 die Bakterie sollte sich beim Fahren leeren wenn die LiMa nicht läd - das kannst Du nachmessen.
2 Du hast nicht zufällig etwas an den Kabeln gebastelt und bei einen Strom-Abnehmer + und - vertauscht? bei einer Reihenschaltung (verpolt) eines Abnehmers gehts auch ins Minus - denke ich zumindest....
Horst (Royal Enfield Mod. 2000 - 54.000km)
Verfasst: Dienstag 8. August 2006, 17:00
von Beitrag aus altem Forum
Stimmt, da hat Horst recht. Nur - nach meinen Erfahrungen brennt einem dann in so´nem Fall der Kabelbaum bis zum verdusselten Anschluss weg ... ging mir jedenfalls mal so ... aber mal nachchecken schad natürlich nichts
Viel Glück
Volker