Welche flinke Maschine für kleine Strässle?

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Flattwin
Two Stroker
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Welche flinke Maschine für kleine Strässle?

Beitrag von Flattwin »

Hallo zusammen,

nachdem ich nun mehr als zwei Jahrzehnte nichts anderes als BMW gefahren bin, soll es als nächstes endlich ein waschechter Brite werden.
Leider bin ich mir auch nach Studium allerlei Kritiken und Fahrberichten immer noch unschlüssig, was es denn nun werden soll.
Dass es ein Klassiker sein muss, ist gesetzt. BMWseitig habe ich in dem Genre Vorerfahrung auf R25/3, R67/2 und einem R60 Gespann. Aktuell besitze und fahre ich eine R100CS und eine R1200ST.
Nun bin ich vor kurzem wieder zurück ins Ländle gezogen und brauche wieder eine kleine, hurtige Maschine für die schönen Schwarzwald- und Albsträßchen, die quasi vor der Haustür anfangen und daher kein PS-Monster für lange Autobahn-Anfahrten erfordern.
DIe BMWs und speziell die CS sind für die Gegend zwar auch gut geeignet, mir für mittelstreifenfreies Fahren aber etwas zu behäbig.

Bei den Briten bin ich nun nach diversen Überlegungen in der Gegend zwischen BSA A10 RR oder SR, der Norton 650SS und der Commando gelandet. Da die Maschine ein Fahrmopped sein soll, fallen zwar wunderschöne, aber fürs Rannehmen mir zu teure Maschinen, wie Thruxton oder GoldStar und erst recht die nicht mehr bezahlbare Vincent raus.

Jezt wäre meine erste Frage, wie sich die drei genannten Maschinen für meinen Zweck vergleichen. Es scheinen ja alle deutlcih störungsanfälliger als die BMWs, aber auch vergleichsweise Wartungsfreundlich zu sein, die BSA dabei robuster, als Norton. Bei der A10 und der 650SS gefallen mir die klassisch niedrige Sitzhöhe, was auf Nebenstrassen irgendwie gemütlicher ist - näher an den Blümchen, wenn ihr wisst, was ich meine.
Für die Commando spricht, dass sie für ihre Zeit satt Leistung hat, mittels Zubehör relativ problemlos technisch aufgewertet werden kann (Zündung und Bremsen!) und mit dem Schwebemotor wesentlich vibrationsärmer läuft. Soll ja wirklich ein echtes Feuerzeug sein. Eine Sportback in grün sieht dazuhin auch noch richtig originell aus.
Optisch gut gefällt mir aber auch die Road Rocket - klassischer Brite wie aus dem Bilderbuch. Die Fahreigenschaften im Vergleich zu den BMWs oder der Commando kann ich allerdings überhaupt nicht einschätzen. Welche Handlichkeit könnte ich denn da erwarten.Ist die RR ebenso kurvengierig, wie die Commando? Der Klacks schrieb ja damals, sie führe sich wie eine deutsche 250er.
Bei der 650SS wiederum scheinen Fahrwerk und Leistung zu stimmen, aber die Virbationen kann ich nicht einschätzen. Hat die 650SS schon Atlas-Allüren, oder vibriert die noch auf normalem 650er Niveau?

Frage Zwei wäre dann, welche anderen Maschinen für meine Zwecke möglicherweise noch genauso gut oder sogar besser geeignet sind und in die engere Auswahl einbezogen werden sollten.

Jetzt fällt mir erstmal nichts mehr ein.
Danke schonmal für hilfreiche Informationen aus Eurem Erfahrungsschatz.

Grüße
Martin
Alexander
Manxman
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Re: Welche flinke Maschine für kleine Strässle?

Beitrag von Alexander »

Hallo und Grüß Dich .
Tipp : Wie wärs denn mit ner Triumpf T140 letzte Serie . Sind grade noch so halbwegs bezahlbar zu haben .
Alexander
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jan
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Re: Welche flinke Maschine für kleine Strässle?

Beitrag von jan »

Ich persönlich empfehle ja immer was aus dem Hause AMC (Associated Motor Cycles), sprich: `ne Matchless oder `ne AJS.

Sind nicht wesentlich langsamer als die bereits Genannten, mindestens ebenso schrauberfreundlich, und von der Straßenlage her gibt es ebenfalls keinen Grund zu klagen. Das Preisniveau ist aber doch deutlich niedriger. Und was die Teileversorgung angeht, ist "alles" genauso problemlos erhältlich wie für die "Big Three" (Triumph, BSA, Norton).

Und den höheren Seltenheitswert bzw. Exklusivitätsstatus gibt´s gratis dazu. :mrgreen:

Lass´ Dich von den jetzt unweigerlich einsetzenden Verspottungsorgien und Hetztiraden nicht beeindrucken - die meisten von den Jungs haben halt so ein tolles Mopped bisher noch gar nicht gefahren. Alles der pure Neid.
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99
Four Stroker
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Re: Welche flinke Maschine für kleine Strässle?

Beitrag von 99 »

Hallo Martin,

wie wäre es denn mit einer der kleineren Federbett Maschinen? Eine 88 (500ccm) oder eine 99 (600ccm)? Meine ganz persönliche Meinung ist ja das der üble Ruf der englischen Maschinen nicht zuletzt darauf zurückzuführen ist, das alle nur die prestigeträchtigen hochgezüchteten Dinger haben wollen. Obwohl die eigentlich alle ein bischen mehr Leistung haben als Ihnen womöglich gut tut. Diese Kisten von 80% der Besitzter dann aber doch nur mit max. 90 kmh durch die Gegend geschuffelt werden: "...weiß'te isn' Engländer, nä, da kannste kein Vollgas geben, nä, sind sofort kaputt" Ja, nee, is' klar.
Die Kleinen sind imho ehrliche, robuste Teile (gilt wohl auch für z. B. BSA A 7 und A 50 sowie einige andere), welche auch Vollgas durchaus einmal gutheißen.
Bei den Ferderbett Modellen hast du auch noch den Vorteil das sie wirklich extrem kompakt sind, eine Commando ist wohl nicht schwerer, aber deutlich größer. Die kleinen Federbett Modelle haben so um die 30 PS und ca. 180kg Leergewicht und damit geht schon einiges, vor allen Dingen da sie echt ein 1a Fahrwerk haben!
Du schriebst ja etwas von einem "hurtigen" Fahrzeug das du haben möchtest. Das ist exakt das Wort mit dem ich meine 99 stets beschreibe. Eine Menge anderer Motorradfahrer sind oft erstaunt wie fix die Kleine ist (ich übrigens auch immer wieder) und gerade auf kurvig engen, schmalen Straßen kannst du damit so einiges stehen lassen.
Ich habe mit der Domi seit der Restauratierung vor 8 Jahren knapp 50.000 absolut problemlose km kreuz und quer durch Europa hinter mir. Das Ding ist total unzickig! Klar, ab und an geht auch mal etwas kaputt - sie ist halt alt. Aber das hält sich wirklich in sehr überschaubaren Grenzen und liegengeblieben bin ich mit ihr noch nie ernsthaft. Kam immer mit eigener Kraft nach Hause.
Was Vibrationen angeht: vor einiger Zeit hatte ich mal einen Commando fahrenden Freund auf dem Sozius, der stieg mit den Worten ab: "Die vibriert ja überhaupt nicht!" Das fand ich aus so einem Munde dann doch bemerkenswert. Vibrationen sind natürlich schon vorhanden, aber moderat. Absolut nicht zu vergleichen z. B. mit einer frühen Atlas.
Also wenn du echt etwas für enge Bergstraßen sucht - gib den kleinen Engländerinnen doch mal eine Chance. Billiger sind sie oft auch noch. Wobei allerdings 88 und 99 ein bischen schwer zu finden sind, weil sehr viele auseinadergerissen wurden um daraus irgendwelche "super individuellen" Tritons oder Cafe Racer zu bauen. (Von denen auf irgendwelchen Treffen dann gefühlt etwa 300 Stück rumstehen, von denen 150 exakt identisch aussehen und der Rest imho grottenhässlich ist)

Bis denn
Bernd
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Goldstar
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Re: Welche flinke Maschine für kleine Strässle?

Beitrag von Goldstar »

jan hat geschrieben:Ich persönlich empfehle ja immer was aus dem Hause AMC (Associated Motor Cycles), sprich: `ne Matchless oder `ne AJS.

Sind nicht wesentlich langsamer als die bereits Genannten, mindestens ebenso schrauberfreundlich, und von der Straßenlage her gibt es ebenfalls keinen Grund zu klagen. Das Preisniveau ist aber doch deutlich niedriger. Und was die Teileversorgung angeht, ist "alles" genauso problemlos erhältlich wie für die "Big Three" (Triumph, BSA, Norton).

Und den höheren Seltenheitswert bzw. Exklusivitätsstatus gibt´s gratis dazu. :mrgreen:

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Cheers, Jan


Ja, les mal zwischen den zeilen ](*,)

Der Martin will fahren und zwar flott, Goldstar und Vincent sind zu teuer für ihn aber damit kann mam schon geil fahren, da kommt kein AJS oder Matchless Fahrgestell mit. Sorry das ich das jetz schreibe aber es ist halt mal so und ich hab je auch genug von dem zeug rumstehen. ;-D
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Moppedmessi
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Re: Welche flinke Maschine für kleine Strässle?

Beitrag von Moppedmessi »

jan hat geschrieben:Ich persönlich empfehle ja immer was aus dem Hause AMC (Associated Motor Cycles), sprich: `ne Matchless oder `ne AJS.

Sind nicht wesentlich langsamer als die bereits Genannten, mindestens ebenso schrauberfreundlich, und von der Straßenlage her gibt es ebenfalls keinen Grund zu klagen. Das Preisniveau ist aber doch deutlich niedriger. Und was die Teileversorgung angeht, ist "alles" genauso problemlos erhältlich wie für die "Big Three" (Triumph, BSA, Norton).

Und den höheren Seltenheitswert bzw. Exklusivitätsstatus gibt´s gratis dazu. :mrgreen:

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Cheers, Jan
Der Jan hat es auf den Punkt gebracht!! :ebiggrin:
Ich habe letztes Jahr mein R90S gegen eine weitere AJS getauscht.
Nachdem ich auf die erste kleine Lady umgestiegen war habe ich erst richtig gemerkt wie unhandlich die BMW (die auch ein tolles Mopped ist) war! Das Fahrwerk der AJS ist immerhin 20 Jahre älter als das der BMW. Einzig und allein die Tatsache, daß die nun Schaltung auf der richtigen Seite ist, war sehr gewöhnungsbedürftig. :mrgreen:
Jedes Motorrad was ordentlich hergerichtet und gepflegt ist sollte auch eine gewisse zuverlässigkeit haben.
Was ich eigentlich sagen wollte, ich glaube einfach der Fahrspaß ist bei den engl. Moppeds deutlich höher. Daher spricht nichts dagegen wenn auch optische Gründe in die Kaufüberlegung einbezogen werden. Und dann kommt man and den AMC Twins kaum vorbei!!!!!!!!!!!!!!!! :mrgreen:
LG
Ralph
Geht nicht gibt´s nicht!
Stimmt noch immer aber die Umsetzung wird immer schwieriger!!!
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Tim
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Re: Welche flinke Maschine für kleine Strässle?

Beitrag von Tim »

Flattwin hat geschrieben:Bei den Briten bin ich nun nach diversen Überlegungen in der Gegend zwischen BSA A10 RR oder SR, der Norton 650SS und der Commando gelandet.
Für enge und kurvenreiche Landstraße würde ich die 650SSnehmen, das Federbett ist ein guter Rahmen. Und Bernd hat durchaus recht, dass die kleinen Dommie unterschätzt sind, die laufen auch schön. Nachteil ist die schlechtere Teileversorgung als bei der Commando ab 1971, man muss bei den Dommies etwas mehr suchen. Commando wäre meine zweite Wahl bzw. ist es, nach der Atlas baue ich jetzt so langsam eine Roadster auf.

Umph und Beesa sind bei mir raus, aber weniger, weil ich sie nicht mag, sondern weil ich mich auf zwei Marken beschränken will (also eine Mopped- und eine Mobilschikanen-Marke).
Es scheinen ja alle deutlcih störungsanfälliger als die BMWs, ....
Naja, eher kaputtgeschraubter, aber nicht prinzipiell störungsanfällig. Wenn man den Wartungsstau und die Schraubersünden der Vorbesitzer mit dem entsprechenden Sachverstand ausbügelt - IMHO am besten im Zuge einer Komplettrestaurierung, v.a. mit einer guten Elektrik - und sinnvoll wartet und pflegt, sollte man einige Jahre Spaß rausholen, bevor wieder was größeres ansteht. Und verschlissene BMW-Grotten kenne ich auch, ein Kollege hat da grade so richtig ins Klo gegriffen.
die BSA dabei robuster, als Norton.
Halte ich so pauschal für ein Gerücht, wie so viele Legenden.
Für die Commando spricht, dass sie für ihre Zeit satt Leistung hat,
Naja, Du solltest nicht die Katalogangaben glauben.... :mrgreen: Eine 650SS dürfte nicht sooo wahnsinnig viel weniger Leistung haben als eine serienmäßige Commando. Die meisten Verbesserungen für die Commando funktionieren auch an den alten Kisten.
mittels Zubehör relativ problemlos technisch aufgewertet werden kann (Zündung und Bremsen!) und mit dem Schwebemotor wesentlich vibrationsärmer läuft. Soll ja wirklich ein echtes Feuerzeug sein.
Das ist auch wieder recht pauschal, die MkIII gilt in der Folklore als lahm, und zwischen meiner Atlas und der 72er Commando eines Bekannten konnte ich im Anzug wenig Unterschied feststellen, ich hab allerdings auch fast Commando-Spec im Motor. Und das Combat-Gelaber geht mir persönlich auf den Senkel, es gibt bessere Nocken und Kanäle, und wenn Du Leistung willst, gib den Kopf bei einem entsprechenden Experten in Auftrag. Joe S. schwört auf Rudi Kolano, ich werde bei der Commando diesem Rat demnächst Folgen. Meinen Atlas-Kopf hat ein Halbexpertenpraktikant damals wohl eher versaubeutelt beim Porten, aber da der Kollege auf die ewige Rennstrecke gezogen ist, decken wir da mal den Mantel des Schweigens drüber.
Eine Sportback in grün sieht dazuhin auch noch richtig originell aus.
Ich vermute mal, dass Du die Fastback meinst. ;-)
Bei der 650SS wiederum scheinen Fahrwerk und Leistung zu stimmen, aber die Virbationen kann ich nicht einschätzen. Hat die 650SS schon Atlas-Allüren, oder vibriert die noch auf normalem 650er Niveau?
Die Atlas holt den Hubraum über die Bohrung, dadurch werden die Kolben um irgendwas zwischn ein Viertel und ein Drittel schwerer (was dann später bei der 850er auch wieder passiert). Die Masse geht linear in die Kraft ein, also vibriert die Kiste etwas vereinfacht gesprochen auch entsprechend irgendwas zwischen ein Viertel und ein Drittel mehr. Allerdings stört das eigentlich so richtig nur in Drehzahlbereichen, bei denen man auf Landstraßen eh schon so langsam im Bereich des Fahrverbots unterwegs ist, was ich persönlich nicht brauche. Bis 120km/h störts mich also nicht. Autobahn ist grottennervig, aber wer will schon auf die Bahn mit so einem Wetzeisen.



Tim
1946 Indian Chief-1956 Norton Dommie-1970 Norton Commando Roadster-1972 HD FLH1200 Electra Glide-1972 Norton Commando
1968 Lotus Elan+2-1997 Lotus Elise S160-1999 Lotus Elise
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Re: Welche flinke Maschine für kleine Strässle?

Beitrag von Norton »

Hi.
Eine Atlas ist bei weitem nicht der Asphaltverdichter, wie immer erzählt wird. Dafür geht was.
Von den ganzen Federbett Domis hat die 650er einen sehr guten Ruf, weich laufender Motor, Leistung und eine gute Teieversorgung (der Unterbau ist der gleiche, wie Atlas und Commando). Auch die 99 gilt als ein sehr gutes Motorrad. Was beiden Modellen wichtig ist, ist ein guter Zylinder, Kolben sind zu kriegen (bei 600er und 650er die gleichen), Zylinder mit noch schleifbarem Maß sind aber sehr schlecht zu kriegen und richtig teuer. Bin auch grade dabei eine 99 wieder auf die Straße zu bringen, meinen Zylinder hab ich dann doch wieder repariert. Von den 600ern gibt es auch eine 99SS mit zwei Vergasern, höher verdichteten Kolben, Nockenwelle wie Atlas und Commando, da geht deutlich mehr. So eine hab ich.
Wenn es ein Gebrauchsmotorrad sein soll, ist natürlich eine Commando die erste Wahl. Teileversorgung fast besser wie bei einem Neumotorrad, solide Qualität. Und es gibt Leute vom Fach, die wissen was sie tun.

Viel Erfolg.
Gruß. Martin.

Eine R100CS hatte ich lange Zeit. Tolles Motorrad.
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bosn
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Re: Welche flinke Maschine für kleine Strässle?

Beitrag von bosn »

SR500....?
billich,haufenweise zu haben.
entsprechend umbaubar mit Koni/ikoN prog Federn,BT45 und etwas aufgepimmt.
Dann geht die doch.

Ach,Engländer ?

die kleinen Units? -ganzen A... billiger als die großen-und wenn der BOFH sowas fährt,dann wird es auch nicht teuer sein... :mrgreen:
Bos´n

Fahre Britische Motorräder! Rij engelse Motoren ! Kjor Engelsk !
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Gerd

Re: Welche flinke Maschine für kleine Strässle?

Beitrag von Gerd »

Ach,Engländer ?
Noch nie einer was von italienischen Motorrädern gehört? :mrgreen: Oder ist das noch schlimmer als Harley Davidson ;-D
Norton
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Re: Welche flinke Maschine für kleine Strässle?

Beitrag von Norton »

Gerd hat geschrieben:
Ach,Engländer ?
Noch nie einer was von italienischen Motorrädern gehört? :mrgreen: Oder ist das noch schlimmer als Harley Davidson ;-D
Ducati Monster. Das ist was für kleine Sträßchen. Im Prinzip eine moderne Commando.
Jung sein ist keine Frage des Alters.
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Re: Welche flinke Maschine für kleine Strässle?

Beitrag von Phil »

Norton hat geschrieben: Ducati Monster. Das ist was für kleine Sträßchen. Im Prinzip eine moderne Commando.
Nur sind die Monster ungleich hässlicher, und der Zündversatz hört sich krank an, zumindest IMHO.
Am schlimmsten sind die Dinger mit der trostlos rasselnden Trockenkupplung... ](*,) ](*,) ](*,)

Schöne Grüße

Ph.
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Rüdi
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Re: Welche flinke Maschine für kleine Strässle?

Beitrag von Rüdi »

meine klare Antwort:
Norton Commando (welches Bj. eigentlich egal aber gut in Schuss muss sie sein, ggf. neu aufbauen lassen)
Gründe: handlich wie Sau, spritzig, für "englische" Strassen mit Kurvenfahrt zw. 70-130 km/h unschlagbar geil, zuverlässig, keine Vibrationsprobleme, problemlose Ersatzteilversorgung.
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Re: Welche flinke Maschine für kleine Strässle?

Beitrag von Flattwin »

Danke, das sind ja schon eine Menge höchst hilfreicher HInweise.

Dann läuft es wohl mit Prio 1 auf die 650SS und mit Prio 2 die Commando raus.
Auf nur eine festzulegen erscheint ja wenig sinnvoll, so viele gibts ja zum Glück nicht davon, dass man sich's aussuchen könnte, wie den erstbesten Jahreswagen.

Eine 88er hat mir zu wenig Leistung. Die frühe Version finde ich zwar optisch den absoluten Knaller (gabs eigentlich auch ne 99er in dem Trim), aber 40PS sollten es dann schon sein. Da wäre dann vermutlich eine 99SS untere Grenze.

Die BSA-Twins scheint ja nicht allzu viele Freunde zu haben. Liegt das an dem eher unspektakulären Rahmen im Vergleich zu den Nortons?
Na jedenfalls wird die A10 Rocket erstmal meine Prio 3, für den Fall, dass sich bei Norton nichts findet, wobei ich's jetzt nicht besonders eilig habe, die Garage ist ja zum Glück nicht leer. :wink:

Bei AJS und Triumph sehe ich jetzt nicht so die technischen Vorteile und optisch sind sie für mich 2. Wahl. Aber das ist natürlich Geschmackssache.

Hat jemand einen guten Tip für einen vertrauenswürdigen Händler, gerne direkt in Merry Old England? Wegen eigener Ahnungslosigkeit mit den Brit Bikes würde ich das für den Einstieg in die Materie wegen der vielen Fallstricke dem Privatverkauf vorziehen, wenn nicht gerade eine Preisdifferenz winkt, die eine Totalrevision des Aggregats erlaubt.

Viele Grüße
Martin
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Rüdi
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Re: Welche flinke Maschine für kleine Strässle?

Beitrag von Rüdi »

kommt ja drauf an, wieviel du ausgeben willst.
Für um 9000 EUR (?) gabs die Commando sogar komplett neu aufgebaut, also quasi wie neu (oder besser). Heute bestimmt schon wieder teurer.
Ne gute 650SS ist preislich sogar etwas höher als ne vergleichbar gute Commando.

Find aber den link in GB nicht.

Vielleicht hier?
http://www.sumpmagazine.com/classicbike ... mandos.htm

Bei Dieter Cordes in Barghorn-Großenmeer (Nahe Rastede) kann man auch mal fragen. Der kennt sich sehr gut aus und hat immer mal was da und ist ne ehrliche Haut.

Für viel weniger als 5000-6000 tsd. EUR wirst aber wohl nichts gescheites finden.

Hier findest du noch mehr dt. Adressen:
http://www.nortonmotors.de/Haendler.htm
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