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Der Engländer

Verfasst: Samstag 4. Februar 2012, 22:25
von Hanni
Frei nach Wikipedia.....



Ein Engländer ist ein Verstellschlüssel zum Lösen und Anziehen von Schraubverbindungen.

Durch Drehen an einer Gewindespindel im Werkzeugschaft kann der Abstand der Spannbacken stufenlos verstellt werden. Er kann wie ein Gabelschlüssel für Vier- und Sechskantmuttern verwendet werden, durch die Verstellbarkeit auch für metrische, zöllige und proprietäre Werknormen.
Benennung [Bearbeiten]

Engländer ist die umgangssprachliche Bezeichnung für alle Arten von verstellbaren Schraubenschlüsseln, insbesondere für solche mit nur einseitig vorhandenem Maul. Im engeren Sinne ist der Engländer ein verstellbarer Schraubenschlüssel, bei dem die Verstellung der Schlüsselweite über eine Gewindespindel im Werkzeugschaft erfolgt. Bei den meisten heute gebräuchlichen verstellbaren Schraubenschlüsseln erfolgt dagegen die Verstellung über ein Schneckengetriebe im Schlüsselkopf (siehe Bild). Die richtige Bezeichnung für derartige Werkzeuge ist Rollgabelschlüssel, auch Verstellschlüssel. Ein ähnliches Werkzeug ist der Franzose. Bei diesem erfolgt die Änderung der Schlüsselweite über das Zusammenwirken einer Rechts- und einer Linksgewindespindel durch Drehen des Werkzeugschaftes. Im Unterschied zu Engländer und Rollgabelschlüssel ist beim Franzosen ein Doppelmaul vorhanden.

Da beim Engländer und beim Rollgabelschlüssel das Maul nur einseitig vorhanden ist, bieten diese gegenüber dem Franzosen bei beengten Räumlichkeiten Vorteile. Bezüglich der Haltbarkeit und Qualität über Jahre sind Maulschlüssel und Ringschlüssel dem Engländer überlegen, weil es keine beweglichen Teile gibt. Allerdings lassen sich verstellbare Schraubenschlüssel auch für (Sechskant-)Schrauben verwenden, für die kein passender Schlüssel greifbar ist.

Somit stellt der Engländer keine Konkurrenz zu Maul- oder Ringschlüssel dar, sondern eine Vervollständigung der Werkstattausstattung oder der Werkzeugkiste.

Die Herkunft der Bezeichnung „Engländer“ wird darin vermutet, dass in Werkstätten auf dieses Werkzeug aus Kostengründen für die in Kontinentaleuropa weniger verbreiteten zölligen (sprich englische - siehe auch Joseph Whitworth) Schrauben und Muttern zurückgegriffen wurde, wenn nur metrische Maul- oder Ringschlüssel zur Verfügung stehen.
Handhabung [Bearbeiten]

Falsche Handhabung des Engländers führt oft zu erhöhtem Verschleiß oder einer Verformung des Werkzeugs. Wenn ein Engländer vom im Bild dargestellten Typ verwendet werden soll, um Schrauben oder Muttern zu lösen oder festzuziehen, ist darauf zu achten, dass der bewegliche Teil des Mauls oder der Gabel immer in Richtung der auszuführenden Drehbewegung zeigt. Andernfalls kann die bewegliche Seite der Gabel oder die Einstellmechanik verbogen werden und infolgedessen erhöhtes Spiel aufweisen.

Auch ist darauf zu achten, die Weite der einstellbaren Gabel so eng wie möglich für die zu drehende Schraube oder Mutter zu wählen. Wird die Gabelweite nicht eng genug gewählt, kann das zum Abgleiten vom Mehrkant führen. Zum einen kann die Schraube oder Mutter dadurch „rundgedreht” werden; die Ecken werden abgenutzt, und ein Lösen oder Anziehen wird immer schwieriger. Zum anderen ist beim Abrutschen, gerade beim Einsatz hoher Körperkräfte, die Verletzungsgefahr groß.


So, etz wissmas...



Ein stufenlos einstellbarer Engländer älterer Bauart...

Re: Der Engländer

Verfasst: Samstag 4. Februar 2012, 23:24
von Higgins
Schöner Artikel !
Gruß Matthias

Re: Der Engländer

Verfasst: Montag 6. Februar 2012, 15:09
von ajay01
...und das ist meiner, mal gerade 2 Kilo leicht, und immerhin mit Doppelmaul O:)

Re: Der Engländer

Verfasst: Montag 6. Februar 2012, 15:23
von Gerd M.
@ajay01

Schönes Teil !
Nur ist das nun wiederum ein Franzose. :wink:

Re: Der Engländer

Verfasst: Montag 6. Februar 2012, 15:36
von Tim
Gerd M. hat geschrieben:Nur ist das nun wiederum ein Franzose. :wink:
Nicht bei den Dänen, da ist das ein Norweger. Und der Engländer ist da ein Schwede. Ich wär ja für "Universalwerkzeug mit Migrationshintergrund". 8)


Tim

Re: Der Engländer

Verfasst: Montag 6. Februar 2012, 15:46
von ajay01
Gerd M. hat geschrieben: Nur ist das nun wiederum ein Franzose. :wink:
stimmt, und nur für metrische Schraubenköpfe geeignet :mrgreen:

Re: Der Engländer

Verfasst: Montag 6. Februar 2012, 16:51
von Martin
Ich hab so was gar nicht... :shock:

Re: Der Engländer

Verfasst: Montag 6. Februar 2012, 18:31
von Wuselwahnwitz
...ich borg(holzhausen) Dir einen...
W.

Re: Der Engländer

Verfasst: Montag 6. Februar 2012, 18:33
von Martin
Wuselwahnwitz hat geschrieben:...ich borg(holzhausen) Dir einen...
W.
Wir Borg(holzhausener) leihen nicht, wir assimilieren...
Ich komm rum die Tage und zahl den Deckel... :oops:

Re: Der Engländer

Verfasst: Montag 6. Februar 2012, 19:24
von Norton
Mein Werkzeug ist unvollständig! Was mache ich jetzt? ](*,)

Ihr macht mich vollkommen ratlos :gaga:
Dachte immer, ich sei gut ausgerüstet, mit Schlüsseln, Nüssen, Feilen, Hungergerät, Hämmern, Drehbank, Drahtbürsten, Reibahlen.....

und jetzt das :steinigung:

Re: Der Engländer

Verfasst: Montag 6. Februar 2012, 19:55
von Martin
Ich hab so was von Hazet in drei Größen :halloatall:

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Re: Der Engländer

Verfasst: Montag 6. Februar 2012, 20:02
von Tim
Martin hat geschrieben:Ich hab so was von Hazet in drei Größen :halloatall:
Abörr das isd doch gar koine Önglöndär, die hat so schön geprickölt in Deine Bauchnaböl! :wink:


Tim

Re: Der Engländer

Verfasst: Montag 6. Februar 2012, 20:03
von Tim
Norton hat geschrieben:.... Hungergerät....
Hm, da werd ich glatt ein gaaanz klein büschen neidisch! :wink:


Tim

Re: Der Engländer

Verfasst: Dienstag 7. Februar 2012, 09:51
von Norton
Atlas750 hat geschrieben:
Norton hat geschrieben:.... Hungergerät....
Hm, da werd ich glatt ein gaaanz klein büschen neidisch! :wink:


Tim
Das braucht man zum leben! ;-D

Re: Der Engländer

Verfasst: Dienstag 7. Februar 2012, 12:39
von Martin
Also Hungergeräte gibt es doch wie Sand am Meer...

Bild