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Vorkriegsgabeln (Nachbau?)
Verfasst: Dienstag 12. Januar 2010, 12:19
von Triumph+MINI
Gibt es irgendwo Nachbauten der Vorkriegsgabeln wie sie bei fast allen Vorkriegsmotorrädern verbaut waren (z.B. von der Bsa Sloper).
Für Infos wäre ich dankbar! Bin bei meiner bisherigen Suche nur auf eine Firma in Neuseeland gestoßen, die die Indian-Gabeln nachbaut.
Re: Vorkriegsgabeln (Nachbau?)
Verfasst: Dienstag 12. Januar 2010, 13:11
von Tim
Triumph+MINI hat geschrieben:Gibt es irgendwo Nachbauten der Vorkriegsgabeln wie sie bei fast allen Vorkriegsmotorrädern verbaut waren (z.B. von der Bsa Sloper).
Hm, ich vermute mal, dass 100% der Vorkriegsmoppeds auch Vorkriegsgabeln hatten, aber das mag semantisch sein...
Such mal nach "Webb fork". Damals gab es eine nicht ganz geringe Auswahl, keine Standardgabel, auch wenn viele Trapezgabeln hatten. Von der Harley-Springer gibt es bei den üblichen Verdächtigen Nachbauten, falls das was ist. Paughco hat da eine große Auswahl, und Trapezgabeln hab ich auch mal irgendwo gesehen.
Für Infos wäre ich dankbar! Bin bei meiner bisherigen Suche nur auf eine Firma in Neuseeland gestoßen, die die Indian-Gabeln nachbaut.
Kiwi heisst nur so, die sitzen in Kalifornien.
Tim
Re: Vorkriegsgabeln (Nachbau?)
Verfasst: Dienstag 12. Januar 2010, 15:25
von bosn
Re: Vorkriegsgabeln (Nachbau?)
Verfasst: Dienstag 12. Januar 2010, 16:12
von Triumph+MINI
Hast recht ist in Californien, hab beim googlen was von Kiwi Motorcycles und Auckland gelesen und das durcheinander gebracht.
Eine Orginal alte wolte ich nicht unbedingt, da ich 1. bisher nur sehr schlechte gefunden habe (vom Zustand her)und 2. die Gabel für einen Umbau haben möchte und sie dann mit nem T120 Motor doch mal etwas mehr belastet wird als in einer Sloper o.Ä.
Springer ist mir aber halt zu sehr Harley.
Re: Vorkriegsgabeln (Nachbau?)
Verfasst: Dienstag 12. Januar 2010, 16:27
von Tim
Triumph+MINI hat geschrieben:Springer ist mir aber halt zu sehr Harley.
http://www.choppersurplus.com/np/fronte ... irder.html
Girder fork ist die passendere Übersetzung, und mit dem Begriff findest Du auf jeden Fall was.
Tim
Re: Vorkriegsgabeln (Nachbau?)
Verfasst: Dienstag 12. Januar 2010, 18:01
von jan
Hatten wir hier nich irgendwo schon mal `n Fred, wo es lang & breit um dieses Thema ging?! Hab´ jetzt nicht gesucht, aber allzulange her ist das noch nicht... Forumssuche...
Re: Vorkriegsgabeln (Nachbau?)
Verfasst: Samstag 23. Januar 2010, 12:42
von save the twins
gib mal bei ebay.com girder forks ein,da kommt ein inder "tradesspareauto"der bietet repros für briten!
z.b. norton 16h für 390 $...toppreis find ich
ich hab für meine slopergabel hier fast 700 eus gelöhnt...
qualität keine ahnung...
Re: Vorkriegsgabeln (Nachbau?)
Verfasst: Sonntag 2. Januar 2011, 23:12
von ton up boy
Servus,
...hat denn einermal so ein Girder nachbau bei dem Inder bestellt?
Die Qualität würd mich interessieren weil ich so ne Trapezgabel an meine 5TA bauen will.
Wenn noch keiner was beim Inder bestellt hat, müßt ich mich dann wohl ebarmen.
Merci
Re: Vorkriegsgabeln (Nachbau?)
Verfasst: Sonntag 9. Januar 2011, 12:36
von Chris
Hi Leute,
hab für meine Enfield bei "tradesparesauto" mal ne Anfrage gestellt aus was für Material er die Gabeln denn baut, weil ich auch eine brauch. Laut ihm benutzen sie MS Stahl dafür, was top Ware wäre denn sehr zugfest. Von dem her wärs ok, auf den Fotos schauen sie auch recht sauber verarbeitet aus. Wie's natürlich mit der Passgenauigkeit der Fluchten von Achsen usw. aussieht kann man so auch nich sagen. Auf jeden Fall werde ich dort eine Gabel bestellen falls das komplette Mopped was ich weiß schon weg ist. Das heißt falls ich überhaupt noch was mach an dem Eimer, da sich mein "frisch überholter" Rumpfmotor, nachdem ich ihn vom Instandsetzer wieder bekommen habe und nochmals vermessen hatte, als Schrottreif herausgestellt hat. 1700 Tacken für'n Ar...
Is einfach Scheiße wenn man 800km entfernt wohnt.
Grüße aus dem Allgäu
Re: Vorkriegsgabeln (Nachbau?)
Verfasst: Sonntag 9. Januar 2011, 13:04
von Signor Rossi
Chris hat geschrieben: Das heißt falls ich überhaupt noch was mach an dem Eimer, da sich mein "frisch überholter" Rumpfmotor, nachdem ich ihn vom Instandsetzer wieder bekommen habe und nochmals vermessen hatte, als Schrottreif herausgestellt hat. 1700 Tacken für'n Ar...
Is einfach Scheiße wenn man 800km entfernt wohnt.
Äääh, wie meinen?
Da möchte ich jetzt mal nachfragen:
Du hast für 1700€ einen Motor überholen lassen, hast dem Instandsetzer nicht getraut aber vorher bezahlt, und schreibst das Geld jetzt ab, ohne Nachbesserung zu verlangen???
Gruß,
Andi
Re: Vorkriegsgabeln (Nachbau?)
Verfasst: Sonntag 9. Januar 2011, 21:01
von Chris
Hab den Inst.-setzer von einem R.E. Spezialisten empfohlen bekommen und habe ihm auch getraut. Telefonisch alles wunderbar, wie besprochen, hat aber nur Mist gemacht. Kurbelwellen und Hubzapfen neu angefertigt, neue Lager dazu, das paßt auch alles. Äußeres Gleitlager nicht erneuert sondern

!!!trotz Riß im Gehäuse"!!! (spätestens als er das gesehen hat hätte er mich anrufen sollen...) wieder !!!eingeklebt!!! obwohl alles oval ist. Kurbelwangen und zapfen haben massiven Axial- wie Radialschlag, einfach alles eiert. Zylinder auf Maß von neuem Kolben geschliffen, Bohrung zwar zylindrisch aber

!!3!! Zehntel Spiel gegeben.
KW Lagersitze nicht zueinander gespindelt, Zylinderflansch nicht geplant daher knapper mm Höhenunterschied der Hälften.
Und das hat er alles in sage und schreibe EINEINHALB Jahren geschafft...Hut ab!!!
Man sieht mal wieder, traue NIEMAND außer Dir selbst. Und natürlich wird der gute Mann noch von mir hören. Hab den Motor letzte Woche erst bekommen...
Und sorry, das alles gehört eigentlich nicht hierher, musste mir aber mal kurz Luft machen...
Grüße aus dem Allgäu, wo die Kühe braun sind und die Enfields nich laufen wollen

Re: Vorkriegsgabeln (Nachbau?)
Verfasst: Sonntag 9. Januar 2011, 23:09
von Phil
Chris hat geschrieben:Hab den Inst.-setzer von einem R.E. Spezialisten empfohlen bekommen und habe ihm auch getraut. Telefonisch alles wunderbar, wie besprochen, hat aber nur Mist gemacht. Kurbelwellen und Hubzapfen neu angefertigt, neue Lager dazu, das paßt auch alles. Äußeres Gleitlager nicht erneuert sondern

!!!trotz Riß im Gehäuse"!!! (spätestens als er das gesehen hat hätte er mich anrufen sollen...) wieder !!!eingeklebt!!! obwohl alles oval ist. Kurbelwangen und zapfen haben massiven Axial- wie Radialschlag, einfach alles eiert. Zylinder auf Maß von neuem Kolben geschliffen, Bohrung zwar zylindrisch aber

!!3!! Zehntel Spiel gegeben.
KW Lagersitze nicht zueinander gespindelt, Zylinderflansch nicht geplant daher knapper mm Höhenunterschied der Hälften.
Und das hat er alles in sage und schreibe EINEINHALB Jahren geschafft...Hut ab!!!
Hey Chris,
dem würde ich aber echt mal Licht ans Rad machen...
Hoffentlich haste eine Rechnung mit möglichst detaillierter Leistungsbeschreibung. Weil es ist ja nicht nur die Kohle, sondern wie Du schreibst, sind die Teile ja auch aufs Äußerste verhunzt.
Good luck und verlier' trotzdem nicht die Nerven. Hör mal, was er dazu zu sagen hat.
Re: Vorkriegsgabeln (Nachbau?)
Verfasst: Samstag 15. Januar 2011, 06:56
von Heino von Kirn
Hallo Leute
Ein Kumpel hat mal bei dem eine Gabel für ne Vincent machen lassen. Sah ganz gut aus.
Daniels Design and Manufacture, Ph: (+44) 121 789 8900 (Brampton and Girdraulic fork repairs). Ray Daniels, 144 Station Road, Stechford, Birmingham, B33 8BT, UK.
Re: Vorkriegsgabeln (Nachbau?)
Verfasst: Donnerstag 20. Januar 2011, 12:10
von Triumph+MINI
Ich habe mir so ein Teil aus Indien bestellt. Kostete zwar nur 350 Euronen aber fürn haufen Schrott trotzdem viel Asche.
Lack kannste mit dem Fingernagel abkratzen, das Metall hat überall Lufteinschlüsse...
Reinster Schrott!!! Nicht kaufen!!!