Seite 1 von 2
Was'n da passiert...
Verfasst: Montag 16. März 2026, 13:45
von Nortriubsa
Shiver
Für weitere Spekulationen bitte rege beteiligen...
Und warum nur die Auslassseiten

Re: Was'n da passiert...
Verfasst: Montag 16. März 2026, 13:50
von Öko
Im eigenen Abgas erstickt.
Ursachen siehe Bennis Norton NW Thread.
Re: Was'n da passiert...
Verfasst: Montag 16. März 2026, 14:38
von Benni ES2
Nortriubsa hat geschrieben: Montag 16. März 2026, 13:45
Shiver
Für weitere Spekulationen bitte rege beteiligen...
Und warum nur die Auslassseiten
Du bist nicht allein + es ist nicht deine Schuld.
Es ist immer dort
Warum weiß keiner
Voodoo
ist die Kobaltschicht auf dem Tappet noch dicker als ca 1,5mm, kannst du ihn ev schleifen lassen
NW kauf eine Neue (eine Mitforisto hat noch eine 4S liegen, ich stelle bei Bedarf Kontakt her.
Hast du Spiel an den Pleueln? Dann vermiss die KW.
Das NW Lametta verteilt sich überall und schleift fröhlich mit.
Dito Ölpumpe.
Ventiltrieb? Ist aufgrund des Kreislaufes nicht so exponiert.
Hast ja eh jetzt den Motor auseinander und kannst gleich alles machen.
Viel Erfolg!
Dont hesitate to ask

Re: Was'n da passiert...
Verfasst: Montag 16. März 2026, 14:45
von Nortriubsa
Nortriubsa hat geschrieben: Montag 16. März 2026, 13:45
Und warum nur die Auslassseiten
Bei genauerer Betrachtung sind es dann wohl doch die Einlassnocken...entgegen der Aussage des Zerlegers.
Ist nicht mein Moped, obwohl ich das Kino letztes Jahr auch schon hatte, nur nicht so dolle.
Good luck all maintainers!
Re: Was'n da passiert...
Verfasst: Montag 16. März 2026, 14:51
von Benni ES2
Man munkelt, sie seien gar nicht gehärtet....
Re: Was'n da passiert...
Verfasst: Sonntag 22. März 2026, 11:38
von Nortriubsa
Hat das geschehen hier jemand vor der Nase und kann mir evtl sagen ob von unten durch den Sumpf mit nem Endoskop die NW zu sehen ist?
Dann wäre bei montiertem Motor eine Kontrolle möglich und würde villeicht grossen Schaden verhindern können.
Besten Dank
Chrs
Re: Was'n da passiert...
Verfasst: Sonntag 22. März 2026, 13:00
von Öko
Seis vielen Jahren gibt es flexible Endodkope, teilweise sogar mit von der Bedieneinheit lenkbare Kammeralinse, wie bei den Ärzten.
Eine mindestens 5mm große Öffnung im Kurbelhaus sollte dann schon sein....und man das sehen was sinnvoll erscheint.
Re: Was'n da passiert...
Verfasst: Sonntag 22. März 2026, 14:43
von jan
Nortriubsa hat geschrieben: Sonntag 22. März 2026, 11:38Hat das geschehen hier jemand vor der Nase und kann mir evtl sagen ob von unten durch den Sumpf mit nem Endoskop die NW zu sehen ist?
Der Gedanke ist gut, aber das wird sicher 'ne Herausforderung. "Von unten" schaut man ja erst mal auf Kurbelwangen, Big Ends und vielleicht ins Kolbeninnere. Ob man von dort auch (uneingeschränkt) bis zu den Nockenwellen schaut... ?
Der Vorteil wäre tatsächlich: Wenn da kein Befund ist, kann das Kurbelgehäuse zu bleiben.
(Wenn nicht btw noch ein Lagerschaden, ein Hubzapfenbruch, ein Pleuelabriss o. ä. zu kurieren ist.

)
Kurzum: Wäre einen Versuch wert. Bitte mit Bildern!

Re: Was'n da passiert...
Verfasst: Sonntag 22. März 2026, 14:53
von Öko
Kolben im OT, an den Wangen vorbei sollte man zur NW hin schauen können...werden ja über die Stößelstangen auch mit Öl versorgt.
Wie geschrieben mit nem starren Endoskop wird das eher nichts, mit einem flexieben habe ich auf Arbeit wie zu Hause oft gearbeitet zur Diagnose.
Re: Was'n da passiert...
Verfasst: Sonntag 22. März 2026, 17:01
von holsteiner
Die "Continental Camshafts" wurden vor der Montage offenbar weich geglüht.
Re: Was'n da passiert...
Verfasst: Sonntag 22. März 2026, 17:17
von Benni ES2
e2d6b13a-dd76-448d-b1f8-1b1e7c6fc9a9.jpeg
signal-2026-03-06-202455.jpeg
Moin
Das wäre klasse, wenn du das hinkriegst.
Allerdings, ohne es probiert zu haben, glaube ich nicht, dass das geht. Die Ablassschraube ist mittig. Die Schwungmasse direkt darüber, die NW „schwimmt“ versteckt in so ner Art Vorsprung, der nur direkt vor der Schwungmasse wirklich offen ist, direkt darüber sind die Tappets. Das ist arg eng da.
Dennoch, Versuch macht klug

Entweder Kolben auf UT, wg der Aussparung in der Schwungmasse, oder Aussparung zur NW. Was ca 30 Grad nach OT ist (oder wierjm dreht der noch

)
Mein Tip: wenn mal Zeit ist, Barrel lupfen. Danach ist alles safe. Oder fette Baustelle. Aber besser als Kernschrott, wg Materialversagen.
Lg
B
Re: Was'n da passiert...
Verfasst: Montag 23. März 2026, 13:12
von jan
Benni ES2 hat geschrieben: Sonntag 22. März 2026, 17:17Allerdings, ohne es probiert zu haben, glaube ich nicht, dass das geht. Die Ablassschraube ist mittig. Die Schwungmasse direkt darüber, die NW „schwimmt“ versteckt in so ner Art Vorsprung, der nur direkt vor der Schwungmasse wirklich offen ist, direkt darüber sind die Tappets. Das ist arg eng da.
Dennoch, Versuch macht klug

Genau das meinte ich.

Re: Was'n da passiert...
Verfasst: Samstag 28. März 2026, 11:56
von Nortriubsa
Also, es ist zumindest links machbar.
Habe nur ein 6mm billigst Flex- Endoskop und daher ist die Aufnahme etwas unscharf, aber die beste von vielen.
Reicht mir aber aus um einen (noch nicht) beginnenden Schaden zu erkennen.
Mit einem 8mm hat es nicht geklappt.
Zugang uber den Ölsumpf und nicht über Ölschraube. Diese sitzen in der linken Gehäusehälfte und dadurch kann man am Schwungrad links vorbei unterm Pleuel durch, bei Tendenz kurz vor OT.
Zu sehen sein dürfte die anfällige Nockenspitze des Einlass sein, wenn der andere Zylinder auf überschneiden steht.
Leider gibt es keine Chance die rechten Nocken zu erreichen...
Mit besserem 6er Endo gäbs bestimmt auch schönere Aufnahmen...
Greets Chris
Re: Was'n da passiert...
Verfasst: Dienstag 31. März 2026, 12:50
von Nortriubsa
Gestern hab ich noch mal ein paar Aufnahmen den rechten Nocken gemacht.
Leider auch nicht sooo scharf
260330_185020.jpg
260330_182915.jpg
Diese sind bei demontiertem Sekundär-Deckel mit selbigem Endo durch das linke Loch oberhalb der Kette zum Kurbelgehäuse gemacht worden. Kw-Stand=Zündzeitpunkt.
Das Endo ist exact 5,7mm dick und vorne für die Linse 40mm steif.
Dies hat zumindest die Zylinder demontage erspart.
Was meint die werte Fachwelt zum Zustand? Weiterfahren oder (nochmal) die NW ersetzen?
Bisher hat sie nur 300mls gelaufen und die Laufspuren könnten auch normal sein?
Etwas Abrieb war schon am Magneten.
Grüße Chris
Dieser thread könnte auch zums Norton verschoben werden:
Nockenwellen kontrollieren ohne viel Aufwand
Re: Was'n da passiert...
Verfasst: Dienstag 31. März 2026, 21:07
von Öko
Sieht doch erst mal in Ordnung aus.
Auf Arbeit habe ich heute mit einem Gedore Endoskop mit 4mm flexibler von außen justhierbarer Spitz im Vausechs gearbeitet.
Durch die Injektor und Glüchkerzenbohrung ging wunderbar.
Nehme ich morgen ggf. für ein weiteres mal das Getriebe im 1400er Motor hier zu Hause auf der Werkbank an den drei Schaltklauen im eingebauten Zustand auf Verschleißbild ansehen.