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Batterie-Frage
Verfasst: Dienstag 25. November 2025, 12:46
von Carlos
Hallo zusammen
Ich hab jetzt mal eine neue Batterie für meine Tiger von 1966 besorgt. Da hätte ich eine kurze Frage zum Anschließen. Das blaubraune Kabel kommt an Minus, das ist klar. Dann habe ich ein rotes Kabel (kommt aus dem Kabelbaum) das wäre dann Plus und ein weiteres rotes Kabel, das mit dem Rahmen verbunden ist (siehe Foto). Was ist mit diesem Kabel? Kommt das auch an den Pluspol, der ja scheinbar Masse ist? Vielleicht kann mir da ja jemand einen Tipp geben!
Gruß Carlos
Re: Batterie-Frage
Verfasst: Dienstag 25. November 2025, 13:31
von Öko
Ne den Köemtner der vorher sich dran versucht hat kannst ja nicht mehr fragen.
Schaue doch bitte ob die Bonnie auf Plus an Rahmen/Motormasse ( alter Baustand) oder Minusmasse nach neuem Baustand verkabelt ist.
Re: Batterie-Frage
Verfasst: Dienstag 25. November 2025, 14:03
von Carlos
Hallo Öko, da hab da mal geschaut, Plus an Rahmen piept bei der Durchgangsmessung
Re: Batterie-Frage
Verfasst: Dienstag 25. November 2025, 17:04
von Norton
Zener-Diode anschauen, in welcher Richtung die geschaltet ist.
Muss auch auf der Diode gekennzeichnet sein, ob Plus, oder Minus an Masse.
Ist hier gut erklärt und bebildert.
https://granttiller.com/zener
Gruß. Martin.
Re: Batterie-Frage
Verfasst: Mittwoch 26. November 2025, 10:52
von Carlos
Hallo Martin, ich hab mir das angeschaut, aber das Erdungszeichen kann ich auf meiner Zener-Diode nicht finden. Der blaubraune Draht ist am Kabelschuh der Diode angeschlossen und der rote am Kühlkörper. Ich würde sagen Plus ist Masse, aber muss ich jetzt beide rote Drähte an den Pluspol der Batterie anschließen?
Gruß Carlos
Re: Batterie-Frage
Verfasst: Mittwoch 26. November 2025, 11:10
von Thunderbird650
Ja Carlos. Rote Kabel beide an Batterie.
Gruß Micha
Re: Batterie-Frage
Verfasst: Mittwoch 26. November 2025, 13:01
von Carlos
Ich hab die Batterie jetzt mal so angeschlossen blaubraun an Minus und die zwei roten Drähte an den Pluspol. Der blaubraune Draht hat da eine 35A-Glassicherung. Die ist mir leider beim Einschalten der Zündung wie eine Kerze am Weihnachtsbaum abgefackelt. Hab da wohl irgendwo einen Kurzschluss. Gruß Carlos
Re: Batterie-Frage
Verfasst: Mittwoch 26. November 2025, 13:49
von Leftie
Carlos hat geschrieben: Mittwoch 26. November 2025, 10:52
Der blaubraune Draht ist am Kabelschuh der Diode angeschlossen und der rote am Kühlkörper. Ich würde sagen Plus ist Masse,
Ich hab die Batterie jetzt mal so angeschlossen blaubraun an Minus und die zwei roten Drähte an den Pluspol.
Hi,
widerspricht sich das nicht

? Wenn Du meinst (+) ist Masse, dann gehört das obere Kabel auf Deinem Foto (Massekabel) an den (+)-Pol der Batterie. Womöglich ist Dir deshalb die Sicherung abgeraucht.
Ich würde mir vor weiteren Experimenten mal in Ruhe den Kabelbaum ansehen und mit dem Original im Workshop Manual vergleichen.
Gruß, Ralph
Re: Batterie-Frage
Verfasst: Mittwoch 26. November 2025, 14:35
von Carlos
Hallo Ralph, was meinst du mit "Original im Workshop Manual", meinst du den Schaltplan? Das obere Kabel auf dem Foto (Massekabel) hab ich doch am Pluspol.
Re: Batterie-Frage
Verfasst: Mittwoch 26. November 2025, 15:03
von Leftie
Hallo Carlos,
sorry, dann hatte ich Deine Beschreibung missverstanden.
Mit "Original" meinte ich in der Tat den originalen Schaltplan im Werkstatt-Handbuch. Den würde ich vergleichen mit dem vorhandenen Kabelbaum an Deinem Moped, vorher würde ich da keine Batterie mehr anschließen.
Wenn Du ein Multimeter hast, kannst Du mit Grant Tiller's Beschreibung (der Link oben) ja auch recht einfach messen, welche Zener Diode Du hast, dann hast Du Klarheit.
Gruß, Ralph
Re: Batterie-Frage
Verfasst: Mittwoch 26. November 2025, 17:16
von Öko
Es ist auch kein Hexenwerk die Technik aus den 50er Jahren auf den aktuellen Stand zu bringen und einen funktionierenden Gleichrichter aus japanischer Produktion zu verbauen.
In anbetracht was vom Motorrad bisher zh sehen war würd eich dir auch dringenst raten den Baustand vom Rotor zu überprüfen...älter wie 30 Jahre gegen einen neuen zu tauschen, den Stator ebenfalls auf Kabeloder Isolationsbrüche sowie Brüche der Vergussmasse zu überprüfen.
Habe beide letzte Woche aus GB für insgesammt 25X € mit alle Kosten erhalten.
Der Rotorkern löst sich mit den Jahrzehnten...dann zerbröseln die Magneten und verklemmen den laufenden Motor abrupt im Stator...meist während der Fahrt...was ein sehr schnellen Griff zur Kupplumgsbetätigung erfordert...denn Motor und Getriebe stehen mit einem Schlag...das Hinterrad bei guter Kupplung ebenfalls.
Der entstehende Schaden ist deutlich höher.
Re: Batterie-Frage
Verfasst: Mittwoch 26. November 2025, 20:16
von Henrik
Hi Carlos,
ich habe dir gerade eine persönliche Nachricht geschickt.
Sollte helfen.
Bei Fragen fragen.
Beste Grüße
Henrik
Re: Batterie-Frage
Verfasst: Mittwoch 26. November 2025, 23:53
von Norton
Also, wenn man mal auf das Schaltschema schaut, Triumph 6T, TR6.... 1963 - 70,
https://www.vintage-motorcycle.com/de/t ... 20-1963-70
dann ist rot Plus an Masse, und braun/blau an Batterie Minus.
@Öko
Braucht man nicht zwingend auf moderne Regler umbauen, braucht nur i. O. zu sein.
Ich fahre in meinem Domi auch noch mit Zenerdiode und Gleichrichter um und die Lima stemmt 14,3 V auf die Batterie und das alte Motorrad macht die Nacht zum Tage.
Wenn da die Lima schwächelt, liegt das an was andrem. Magnetismus vom Rotor schlapp, Statorleitungen mit Schluß....
Gruß. Martin.
Re: Batterie-Frage
Verfasst: Donnerstag 27. November 2025, 08:48
von Carlos
Hallo Martin
Rot Plus an Masse und braun/blau an Minus ist definitiv so, sagt auch die Zener-Diode. Ich frag mich nur ob beide rote Anschlüsse an den Pluspol der Batterie gehen? Sieht ja auf dem Schaltplan nicht so aus oder? Ich werd jetzt mal den Kabelbaum checken. Vielen Dank an alle.
Gruß Markus
Re: Batterie-Frage
Verfasst: Donnerstag 27. November 2025, 09:26
von Öko
Schaue wie die Leitungslänge, auch bei um 180° gedrehten Akku hinkommt, bzw. zum Massepunkt.
Leider wurden und werden Zwecke schlechter Vorbereitungen der Arbeiten nur das verwendet was gerade im Meter Umkreis zu greifen ist und sich dann nicht mal die Mühe gemacht das zweifelsfrei zu kennzeichnen und oder es so zu bauen das eine Verwechslung ausgeschlossen ist.
Eine schwarze Kabelhülle oder Schrumpfschlauch über ein unabgesichertem spannungsführenden Kabel bringt auch mehrfach Vorteile.
Bezüglich ein halben Jahrhundert alten Baustand fahren oder nicht...ich sehe eine wartungsuntensiven Nasssäureakku, welcher bei einem sauber funktionierenden Laderegler durch einen wartungsfrei Gel oder viel kleineren leichteren LiPoFe4 ersetzt werden kann.
Muss nicht alles schlecht sein was es früher verbaut wurde und heute aktuell verbaut werden kann.