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tank undicht
Verfasst: Dienstag 24. März 2009, 19:16
von Jürgen Hackbarth
hallo,
habe meinen grossen us tank tri wieder reanimiert, er musste gelötet werden. diese arbeit war an den hinteren unteren falzen nötig geworden und wurde von der werkstatt meines vertrauens erledigt. abgeholt, akribisch selbst zweifarbig lackiert, sollte er heute endlich wieder zum einsatz kommen. also benzinhähne angeschraubt, sprit rein und los................ aber es roch immer so komisch unterwegs nach sprit.
nach hause, geprüft: der reservehahn sah undicht aus. sprit `raus, neue dichtung...man kennt das ja. nützte alles nix. 4 !!!!!!! andere hähne probiert, keine besserung. dabei sah es immer nach undichtigkeit des hahns am tank aus. war`s aber nicht. nach zigmal umpumpen stellte ich einen haarriss genau hinter dem sprithahn fest. ich bin stinksauer. wenn ich den tank jetzt wieder in die werkstatt gebe, ruinieren sie mir a) die lackierung und b) ist die saison danach halb vorbei.
deshalb frage: macht es sinn so einen fall mit epoxidharz sprich kaltmetall zu reparieren? oder irgendeiner anderen chemie, die mir das ganze traditionelle prozedere erspart?
gruss jürgen
Verfasst: Dienstag 24. März 2009, 19:36
von ajay01
Chemie bringt da nix. Ich würde die Rißstelle großzügig säubern (Dremel o.ä.), den Haarriß freilegen und galvanisch sauber machen, Ende abbohren, 1,5 mm Ø sollte reichen. Dann das Ganze mit Lötwasser bepinseln und gut verzinnen; 'nen 250 Watt Lötkolben brauchst schon dafür, also möglichst keine Lötlampe nehmen

Schließlich einen Patch aus galvanisch blankem Messing- oder Kupferblech drauflegen und durchgängig mit dem Weichlot (ohne Kolophonium!) draufbraten.
Opeitelps.
Grüsse, Paul (der Schraubenlöter)
Verfasst: Dienstag 24. März 2009, 20:18
von Wiener Wilhelm
Bitte nicht!
Besorg Dir eine gute Zweikomponenten-Tankversiegelung, Tank versiegeln, und gut ists.
Ich verwende Tankerite. (Google) Gut, ist aus Italien, ich hol mirs immer auf grossen Märkten in grösseren Mengen, zum Eigen- und Freundesbedarf.
Seit Jahren, sicher schon 100, 150 Einheiten.
Und das macht genau das, für was Du es brauchst.
Das kannst beim Riß ordentlich dck zusammenrinnen lassen und gut ists.
Selbst angewendet.
Ich will kein Tankerite verkaufen. Es gibt sicher auch andere 2-Komponenten-Tankversiegelungen, die nicht reissen, absplittern, die bei nachträglichen Beulen NICHT abplatten.
Verfasst: Mittwoch 25. März 2009, 15:52
von Jürgen Hackbarth
hallo wilhelm, hallo paul!
gegensätzlicher können die empfehlungen ja kaum sein...... eben wie im richtigen leben

.
habe mir diese versiegelung in (übersetzem google) mal zu gemüte geführt.
rational habe ich keine argumente dagegen, aber versiegeln ist einfach nicht mein ding. vor zich jahren hatte ich mal einen gerade "frisch versiegelten" tank gekauft. die stunden, diesen "leim" da wieder `raus zu holen, haben meine objektivität zu diesem thema versaut.
ich werde es so ähnlich wie von paul beschrieben machen. diesmal allerdings selbst. mit eigenem material geht man doch wohl etwas sorgfältiger um.
danke nochmals!
jürgen
Verfasst: Mittwoch 25. März 2009, 17:09
von Wiener Wilhelm
Schade, daß Du so weit weg bist. Ist 'ne Sache von 1 - 2 Stunden (mit dazwischen Warten) wenn der Tank fettfrei ist.
Ist auch, besonders früher, viel Schindluder mit verschiedensten Mittelchen fürs Beschichten getrieben worden.
Ich versteh Dich, ist ja eine heikle Sache.
Verfasst: Donnerstag 26. März 2009, 00:06
von jan
Wiener Wilhelm hat geschrieben:Schade, daß Du so weit weg bist.
Wieso?! Klacks hätte so was früher mit `ner Trident in 6, 7 Stunden runtergerissen...
Verfasst: Donnerstag 26. März 2009, 09:46
von Martin
jan hat geschrieben:Wiener Wilhelm hat geschrieben:Schade, daß Du so weit weg bist.
Wieso?! Klacks hätte so was früher mit `ner Trident in 6, 7 Stunden runtergerissen...
Und dabei drei Ketten gebraucht...

Verfasst: Donnerstag 26. März 2009, 10:43
von Psycho-Ed
Verfasst: Donnerstag 26. März 2009, 12:34
von Martin
Ich verweise an dieser Stelle gerne auf den berühmten Autobahntest Humbug - Wien
Da war doch was mit Ketten.

Verfasst: Donnerstag 26. März 2009, 13:22
von Psycho-Ed
Verfasst: Donnerstag 26. März 2009, 15:14
von jan
Psycho-Ed hat geschrieben:"Soll man denn billige Industrie-Meterware fahren......soll man das...????"
Oooch, wenn man nur so 15, 20 PS ans Hinterrad schickt, so wie ich... - warum nicht?!
Verfasst: Donnerstag 26. März 2009, 15:19
von jan
Martin hat geschrieben:Ich verweise an dieser Stelle gerne auf den berühmten Autobahntest Humbug - Wien
Da war doch was mit Ketten.

Wieso, was war`n da?! Ich hab´ mir nur den "Zusammenschnitt" der drei Klacks-Bücher (60er/70er/80er Jahre) gekauft und fast alle der diversen Hamburg-Wien-Schilderungen gelesen, aber an ein Kettendesaster kann ich mich nicht erinnern. Bei der Trident?!
Muss ich direkt heut´ abend auffem Klo mal wieder nachlesen! Man vergisst ja schließlich auch so manches wieder...
Verfasst: Donnerstag 26. März 2009, 15:21
von jan
...wobei Klacks ja auch sehr die Produkte aus Pflaumenstadt schätzte - gelle, Eddie?!!
Z.B. 1954 die 18er AJS; oder auch den 650er Twin, den er 1959 schleunigst um die Nordschleife geprügelt hat.
AMC rules!!!

Verfasst: Donnerstag 26. März 2009, 16:16
von Psycho-Ed
Mönsch Janni.........Leberkääääääs : "Die TOLLEN Motorräder der 50er Jahre"......
und "Die RASANTEN Motorräder der 60er Jahre" also bitte......"so viel Zitt muss sinkt", wie der Hamburger sagt....
Ooooch....gegen ne Modell 18 resp. 80 lässt sich auch nichts sagen.....auch die "Stecktanker" aus PflaumenSTEDT

waren recht fein.......
Über die "späteren" Twins schweige ich mich mal aus......
Wie siehts ut....???? Veterama in Ludewichs-Harbour........gibt ASTRA...
Cheers
Verfasst: Donnerstag 26. März 2009, 22:14
von Martin
Psycho-Ed hat geschrieben:
Wie siehts ut....???? Veterama in Ludewichs-Harbour........gibt ASTRA...
Cheers
Na ja.. meine Lieblingskollegin Annelena (eine sehr nette übrigens...

) hat mal in Hamburg gelebt und mir heute erzählt, Astra sei süß und gibt Kopfschmerzen... Immer wenn sie keinen Sex wollte hat sie das dann getrunken
