Commando 850 rotzt bei niedriger Drehzahl+springt nicht an
Verfasst: Sonntag 2. Mai 2021, 18:32
Hallo zusammen.
Ich hab da mal wieder ein Problem. Da es ein paar Dinge sind, die erwähnt werden müssen, versuche ich es einigermaßen im Rahmen zu halten.
Vor kurzem hab ich eine Tour gemacht. Nach ungefähr 30km fing meine Commando bei niedriger Drehzahl das rotzen an. Sie ging im Stand aus und nachdem ich sie mühsam wieder anbekam, brauchte sie Drehzahlen, um am Leben zu bleiben, rotzte aber ziemlich stark. Als Sie im Stand mal etwas lief und ich Licht anmachte, ging sie sofort aus.
Hab es dann mit Müh und Not nach Hause geschafft.
Hab zu Hause Batterie und Elektrik überprüft. Dabei hatte ich das Gefühl, der Capacitor hat Probleme verursacht. Beim Bewegen des Capacitors sind beide Sicherungen durchgebrannt.
Also hab ich im Forum nachgelesen und festgestellt, den Capacitor brauche ich ja gar nicht. Also abgeklemmt und Kabel isoliert. OK, soweit. Hab sie angeworfen, lief im Stand. Gefahren bin ich nicht mehr.
Zwei Tage später wollte ich eine Runde drehen und tastete mich immer weiter weg von zu Hause.
Alles lief wunderbar, wie es man sich wünscht.
Dann hielt ich an und machte eine kleine Pause. Nur so ca. 15 Minuten. Und dann bekam ich sie nicht mehr an. Kein Geräusch, nichts.
Im Tank war noch genug drin. Nicht voll, aber auch noch keine Reserve.
Nach X-mal fluten und kicken erst mal die Kerzen raus. Trocken? Eigenartig.
Zündfunke, ja, vorhanden, aber etwas schwach, nach meinem Empfinden.
Zwischendurch nach ca. 20 Min. Basteln, sprang sie dann an. Aber nur für ca. 1 Minute. Sie ist einfach wieder ausgegangen. Zack, weg.
Weiter überlegt, geguckt, gewartet. Wieder ca. 15 Min. später sprang sie an, aber wieder nur ca. 1 Minute.
Mittlerweile war ich am Ende meiner Weisheit. Mir fiel der Capacitor wieder ein. Tja, was soll ich machen? Ich habe den Capacitor wieder angeschlossen und mich komplett angezogen.
Gekickt, sie sprang an und ich bin sofort losgebrettert. Sie hat gerotzt ohne Ende, aber nur aus dem linken Auspuff. Das gab sich dann unter Drehzahlen und ich bin gut nach Hause gekommen. Sie lief wieder richtig gut, auch zu Hause im Stand. Trotzdem, diese Straßenrandbastelei hat ca. 2 Stunden gedauert. So traue ich mich ja nicht mehr los mit meiner Commando.
Batterie ist neu. Ladespannung ist ok, ca. 14,2 V bei etwas Drehzahl.
Zündung: alte Boyer Mk3.
Kann jemand mit dem oben Beschriebenen Symptomen etwas anfangen und diagnostizieren?
Danke fürs Lesen und Helfen.
Gruß Rüdiger
Ich hab da mal wieder ein Problem. Da es ein paar Dinge sind, die erwähnt werden müssen, versuche ich es einigermaßen im Rahmen zu halten.
Vor kurzem hab ich eine Tour gemacht. Nach ungefähr 30km fing meine Commando bei niedriger Drehzahl das rotzen an. Sie ging im Stand aus und nachdem ich sie mühsam wieder anbekam, brauchte sie Drehzahlen, um am Leben zu bleiben, rotzte aber ziemlich stark. Als Sie im Stand mal etwas lief und ich Licht anmachte, ging sie sofort aus.
Hab es dann mit Müh und Not nach Hause geschafft.
Hab zu Hause Batterie und Elektrik überprüft. Dabei hatte ich das Gefühl, der Capacitor hat Probleme verursacht. Beim Bewegen des Capacitors sind beide Sicherungen durchgebrannt.
Also hab ich im Forum nachgelesen und festgestellt, den Capacitor brauche ich ja gar nicht. Also abgeklemmt und Kabel isoliert. OK, soweit. Hab sie angeworfen, lief im Stand. Gefahren bin ich nicht mehr.
Zwei Tage später wollte ich eine Runde drehen und tastete mich immer weiter weg von zu Hause.
Alles lief wunderbar, wie es man sich wünscht.
Dann hielt ich an und machte eine kleine Pause. Nur so ca. 15 Minuten. Und dann bekam ich sie nicht mehr an. Kein Geräusch, nichts.
Im Tank war noch genug drin. Nicht voll, aber auch noch keine Reserve.
Nach X-mal fluten und kicken erst mal die Kerzen raus. Trocken? Eigenartig.
Zündfunke, ja, vorhanden, aber etwas schwach, nach meinem Empfinden.
Zwischendurch nach ca. 20 Min. Basteln, sprang sie dann an. Aber nur für ca. 1 Minute. Sie ist einfach wieder ausgegangen. Zack, weg.
Weiter überlegt, geguckt, gewartet. Wieder ca. 15 Min. später sprang sie an, aber wieder nur ca. 1 Minute.
Mittlerweile war ich am Ende meiner Weisheit. Mir fiel der Capacitor wieder ein. Tja, was soll ich machen? Ich habe den Capacitor wieder angeschlossen und mich komplett angezogen.
Gekickt, sie sprang an und ich bin sofort losgebrettert. Sie hat gerotzt ohne Ende, aber nur aus dem linken Auspuff. Das gab sich dann unter Drehzahlen und ich bin gut nach Hause gekommen. Sie lief wieder richtig gut, auch zu Hause im Stand. Trotzdem, diese Straßenrandbastelei hat ca. 2 Stunden gedauert. So traue ich mich ja nicht mehr los mit meiner Commando.
Batterie ist neu. Ladespannung ist ok, ca. 14,2 V bei etwas Drehzahl.
Zündung: alte Boyer Mk3.
Kann jemand mit dem oben Beschriebenen Symptomen etwas anfangen und diagnostizieren?
Danke fürs Lesen und Helfen.
Gruß Rüdiger