Nockenwelle Atlas

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Nörtn ut stall
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Nockenwelle Atlas

Beitrag von Nörtn ut stall »

Moin, ja das scheint dieses Jahr wieder ein Reparaturjahr zu werden. :buhu:
Nachdem sich das Gewinde des Kopfbolzens Nummer 7 (Langmutter links) verabschiedet hatte, nahm ich den Kopf runter, um selbigen wieder instandzusetzen. Dabei fiel auf, dass sich auf dem Kolbendach beinhartes Zeug eingebrannt hat. Und ich erinnerte mich an die losen Vergasermuttern, die wohl für mächtig Falschluft gesorgt hatten (hab's zu spät gemerkt ](*,) ). Nun gut dachte ich. Kratz ich den Granit halt runter und gut. Doch das Kolbendach hatte sich insb. beim linken Kolben abgesenkt und wurde fast zur "Sparbüchse". Will sagen in der Mitte hatte sich schon ein kleiner Riss angekündigt. - Also Kolben neu bestellt, um die alten Kolbenringe wieder draufzumachen. Einsetzen, alles verschrauben und faahn.
Denkste. Nach Ziehen des Zylinders kam eine Nockenwelle zum Vorschein, die nicht zwangsläufig gut aussieht.
Ich muss mal sehen, ob ich nicht noch bessere Fotos hinkriege ... :-k

Was meint Ihr ?
Was ist zu tun ?

Danke und Gruss
Jörg, der jetzt wieder seine BMW fährt.
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Norton
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Re: Nockenwelle Atlas

Beitrag von Norton »

Was mir noch viel weniger gefällt, sind Deine braungebrannten Pleuel!
Wie sehen denn die Stössel aus?
Ist das Pitting auf den Nockenspitzen?
Wie stramm sind denn Deine Ventilfedern?
Warum denktst Du eigentlich haben die mitte der 60er eine schnelle Ölpumpe, Spritzbohrungen, grössere Ölkanäle im Gehäuse und eine Schmierung zum Kopf realisiert und warum baut man das im Rahmen eine Motorüberholung nicht alles drauf um?
Die haben das Öl als Kühlmedium genutzt, zum schmieren wäre nämlich genug da gewesen.
Du schraubst dieses Motorrad schon noch gar kaputt mit all Deinen Halbheiten.

Gruß. Martin.
Jung sein ist keine Frage des Alters.
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Nörtn ut stall
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Re: Nockenwelle Atlas

Beitrag von Nörtn ut stall »

Warum denktst Du eigentlich haben die mitte der 60er eine schnelle Ölpumpe,
Damit ich sie 50 Jahre später einbaue.
Wie sehen denn die Stössel aus?
s.u.
Ist das Pitting auf den Nockenspitzen?
Eigentlich kommt nur die Pittingspur (läuft nach rechtsaussen aus) auf der Auslaßnocke links der Spitze nahe. Die Spitzen der anderen Nocken sind pittingfrei.
Ich habe mal die Spitze mit einem Strich markiert; der Pfeil zeigt auf das Pitting. Vllt. kann mans sehen ...
Wie stramm sind denn Deine Ventilfedern?
Gute Frage. Aber die sind 06.2016 erst neu gekommen. Bei J.S. geordert.
... und warum baut man das im Rahmen eine Motorüberholung nicht alles drauf um?
Weil es bis dato kein Motorüberholung gab.
Du schraubst dieses Motorrad schon noch gar kaputt mit all Deinen Halbheiten.
Großer Meister und alleiniger Inhaber aller Unfehlbarkeiten !

Diesmal ist allerdings genau das Gegenteil eingetreten, da sich die Muttern vom Vergaser losgerüttelt hatten und so für eine starke Abmagerung des Gemisches über einen längeren Zeitraum (ca. 100 km Strecke ) und wohl auch für die braunen Pleuelaugen gesorgt hat. Denn vorher waren sie (bei zuvor normaler Verbrennung und trotz fehlender Spritzbohrungen etc.) eben nicht braun. ... Diese Nazi - Pleuel ... :gaga:

Trotzdem ...

Kollegiale Grüsse

vom linkshändigen Deletanten mit angeborener Blindenkappe, der nur im Dunkeln schraubt. :P
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schnalzer
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Re: Nockenwelle Atlas

Beitrag von schnalzer »

Die Nocke und der zugehörige Stößel sehen schon übel aus. Die gegrillten Pleuel ebenso. Darf man fragen, welches Öl Du fährst?
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jan
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Re: Nockenwelle Atlas

Beitrag von jan »

Hallo Jörg,

ich glaube nicht an eine vorübergehende Gemischabmagerung als Ursache Deiner Motor-Malessen. Du hast sie ja schon deswegen erst sehr spät bemerkt, weil sie Dir bis dahin kaum aufgefallen war. Wie heiß soll es denn in Deinem Motor geworden sein aufgrund zu mageren Gemisches, dass jetzt sogar die oberen Pleuelaugen so ausschauen?! Da müsste ja das komplette Top End schon rot geglüht haben...
Nee nee, 100 km mit losen Vergaserflanschverschraubungen hinterlassen nicht ein solches Gemetzel. Zumal die Symptome "oben" (Kolben, Pleuelaugen) ja durchaus mit den Symptomen "unten" (Nockenwelle, Stößel) korrespondieren.

Das sieht doch eher nach einem mehr oder minder massiven Problem in der Ölversorgung aus (deren Verlauf im Norton-Motor ich nicht kenne). Da muss alles auseinander und jede einzelne Leitung, jede einzelne Bohrung kontrolliert werden; Ölpumpe(n) und Schlauchanschlüsse natürlich ebenfalls. Das hast Du Dir nicht (nur) über den Ansaugtrakt eingefangen...

Gutes Gelingen - Jan
May our engines never run out of oil, fuel and sparks!
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Nörtn ut stall
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Re: Nockenwelle Atlas

Beitrag von Nörtn ut stall »

jan hat geschrieben: ... ich glaube nicht an eine vorübergehende Gemischabmagerung als Ursache Deiner Motor-Malessen. Wie heiß soll es denn in Deinem Motor geworden sein aufgrund zu mageren Gemisches, dass jetzt sogar die oberen Pleuelaugen so ausschauen?! Da müsste ja das komplette Top End schon rot geglüht haben...
Moin Jan, das Dach des linken Kolbens ist tief eingefallen (Schmelzprozess), hat oben einen kleinen Riss (google "Sparbüchse") und von unten gesehen einen fast durchgehenden Riss, wobei auch hier die Kolbenunterseite braune Verfärbung aufweist. - Rechts weist auch Verfärbung auf aber nicht so stark. - Zu wenig Öl kann theoretisch sein. Doch habe ich am Manometer nichts auffälliges bemerkt. Und ich glaube dann hätte er auch gefressen. Die Zylinderwandung rechts ist unauffällig. Links auf der rechten Seite der Bohrung Längsstreifen bzw. Verfärbung, die (meine ich) auch schon länger zu sehen waren. :-k

Der Kolbenbolzen rechts ging schmatzend raus; links klemmte er wie Sau und musst mit einem Ausdrücker mühsam rausgedrückt werden.

Gruss
Jörg
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Zuletzt geändert von Nörtn ut stall am Dienstag 28. Juli 2020, 16:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Nörtn ut stall
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Re: Nockenwelle Atlas

Beitrag von Nörtn ut stall »

schnalzer hat geschrieben:Die Nocke und der zugehörige Stößel sehen schon übel aus. Die gegrillten Pleuel ebenso. Darf man fragen, welches Öl Du fährst?
Öl fahre ich seit Jahren Pennasol SAE 20W-50 Multigrade Super HD Oldtimer & Youngtimer Motoröl.
Ich habe einen Ölfilter drin mit Neodymmagneten dran auch am Öltank. Zusätzlich hat die Sumpfschraube auch noch einen Magneten.

Einige Partikel waren auch hängen geblieben.

Allerdings hat sich der Name des Öls geändert in Avista Pace Classic 20W-50 SF / CD

Schmierstoff Service Nord versichert aber, dass das Avista Öl identisch mit dem Penasol ist und nur der Name geändert wurde.

Zitat aus dem Angebot ... "PENNASOL MULTIGRADE SUPER HD SAE 20W-50 / Avista pace Classic SJ/CF-4 SAE 20W-50 ist ein hochwertiges Mehrbereichsmotorenöl, das allen Anforderungen älterer Vergaser- und Dieselmotoren gerecht werden. Die Viskositätsanpassung sorgt für eine Vollschmierung bei allen Betriebsbedingungen. Je nach Herstellervorschrift kann dieses Öl als Ganzjahresöl eingesetzt werden.

ACEA-/API-Spezifikationen:
API SF
API CD

Aus PENNASOL wird AVISTA. Der Hersteller AVISTA OIL stellt seine Marke pennasol ein und ersetzt diese in den kommenden Wochen durch die Marke AVISTA. Auf die AVISTA Produktfamilie sind wir so stolz, dass wir den Markennamen unmittelbar von unserem Unternehmensnamen – AVISTA OIL – abgeleitet haben.

Dabei ändert sich NICHT die Qualität und Freigaben!!! Sondern nur der Name und die Kanisterfarbe."

Gruss
Jörg
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Norton
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Re: Nockenwelle Atlas

Beitrag von Norton »

Am Mehrbereichsöl hat's nicht gelegen. Das ist um Welten besser, als die Plörre frühers.
Arbeitet das Ölüberdruckventil überhaupt richtig?
Schon mal Öldruck bei unterschiedlichen Betriebszuständen (sprich Temperaturen) gemessen.

Der Kolbenboden ist zu heiss geworden. Bei den späten Motoren verfärbt sich der Kolben innen nicht, dafür sorgt das kühlende Öl.
Aber brauchts ja alles nicht....
Deine Pleuel kannst Du gleich mit in die Tonne treten. Reinbauen brauchst Du die nicht mehr.

Gruss. Martin.
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Re: Nockenwelle Atlas

Beitrag von youri24 »

Moin.
Ich bin doch ein Mädchen :steinigung: damit bist Du gefahren ?
Ich meine das muss doch gerappelt haben wie ein Sack Nüsse #-o oder nicht ?
Für mich sieht das auch nach Schmierungsproblem aus. Inklusive der Gründe welche Martin für die „Modellpflege" genannt hat. Kommt ein wenig zu früh für die Winterschrauberzeit. :-# Aber ich täte auch alles auseinander nehmen tun. Sonst sehen die neuen Sachen bald wieder so aus ... Meine Meinung.
Nix für ungut. Noch hatte sich die Spardose ja nicht in einen Krater verwandelt und Kernschrott produziert, Glück gehabt.
Viel Erfolg beim Schrauben :bindafür:
Gruß vom Deich.
Gruß vom Deich :halloatall:
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Re: Nockenwelle Atlas

Beitrag von Nörtn ut stall »

Arbeitet das Ölüberdruckventil überhaupt richtig?
Ja, ist ein SRM PRV und vor ca. 4 Jahren eingebaut.
Schon mal Öldruck bei unterschiedlichen Betriebszuständen (sprich Temperaturen) gemessen.
!
Ich habe ein Öldruckmanometer installiert.

Und ich überprüfe häufig nach der Fahrt die Temp. am Zyl. und im Öltank mit einem Infrarot Thermometer. - Keine Auffälligkeiten

Die Norton wurde zudem immer (!) langsam warmgefahren.
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Nörtn ut stall
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Re: Nockenwelle Atlas

Beitrag von Nörtn ut stall »

Ich meine das muss doch gerappelt haben wie ein Sack Nüsse #-o oder nicht ?
Oder nicht.
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Re: Nockenwelle Atlas

Beitrag von Norton »

Nörtn ut stall hat geschrieben:
Arbeitet das Ölüberdruckventil überhaupt richtig?
Ja, ist ein SRM PRV und vor ca. 4 Jahren eingebaut.
Schon mal Öldruck bei unterschiedlichen Betriebszuständen (sprich Temperaturen) gemessen.
!
Ich habe ein Öldruckmanometer installiert.

Und ich überprüfe häufig nach der Fahrt die Temp. am Zyl. und im Öltank mit einem Infrarot Thermometer. - Keine Auffälligkeiten

Die Norton wurde zudem immer (!) langsam warmgefahren.
Und welche Drücke haben da angelegen?
Kalt, Motor und Öl.
Betriebswarm?

Was ich nicht verstehe?
Da sind .060er Kolben drin, Zylinder also zu Ende geschliffen. Wer weiss, wie oft der Motor schon auseinander war?
Und dann wird der Motor immer noch mit der alten Ölpumpen-Auslegung aus Domi-Zeiten betrieben?
Den ganzen Motor wenn man ein mal richtig gemacht hätte?

Gruß. Martin.
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Phil
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Re: Nockenwelle Atlas

Beitrag von Phil »

Nörtn ut stall hat geschrieben:... Ja, ist ein SRM PRV und vor ca. 4 Jahren eingebaut...
Schmeiß das Ding entweder ganz raus, Jörg, oder Du drehst Dir/lässt Dir drehen einen Kolben aus Bronze oder Messing oder was-auch-immer, wenn Du es partout weiter nutzen willst.

Ich hab' es nicht so mit die Nortons, aber je nachdem, wo denn der Druck für Dein Manometer abgegriffen wird, kann das evtl. so sein, dass nach der Pumpe und vor dem OPRV gemessen wird. Das wäre dann ziemlich Banane, weil ein hängendes OPRV merkste so dann nie.

Das Problem bei den SRM-Dingers ist, dass die den body und den piston aus dem selben Kack-Eselstahl fertigen. Die stehen im Ruf deshalb festzugehen bzw. zu klemmen. Zerleg' so ein OPRV-Ding von SRM mal, die sind nicht schön gefertigt, wirklich nicht. :shock:

Die Bräten sind eh aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen total in Eselstahl verliebt. :facepalm2: :facepalm2:

Grüße

Ph.
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Re: Nockenwelle Atlas

Beitrag von Nörtn ut stall »

Wer weiss, wie oft der Motor schon auseinander war?
Ich nicht.
Und dann wird der Motor immer noch mit der alten Ölpumpen-Auslegung aus Domi-Zeiten betrieben?
Ich hatte schon geschrieben, dass ich eine schnelle Pumpe drin habe. Schnecke mit 6 stats.

Gruss
Jörg
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Re: Nockenwelle Atlas

Beitrag von Nörtn ut stall »

Phil hat geschrieben:
Nörtn ut stall hat geschrieben:... Ja, ist ein SRM PRV und vor ca. 4 Jahren eingebaut...
Schmeiß das Ding entweder ganz raus, Jörg, oder Du drehst Dir/lässt Dir drehen einen Kolben aus Bronze oder Messing oder was-auch-immer, wenn Du es partout weiter nutzen willst.

Ich hab' es nicht so mit die Nortons, aber je nachdem, wo denn der Druck für Dein Manometer abgegriffen wird, kann das evtl. so sein, dass nach der Pumpe und vor dem OPRV gemessen wird. Das wäre dann ziemlich Banane, weil ein hängendes OPRV merkste so dann nie.

Das Problem bei den SRM-Dingers ist, dass die den body und den piston aus dem selben Kack-Eselstahl fertigen. Die stehen im Ruf deshalb festzugehen bzw. zu klemmen. Zerleg' so ein OPRV-Ding von SRM mal, die sind nicht schön gefertigt, wirklich nicht. :shock:

Die Bräten sind eh aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen total in Eselstahl verliebt. :facepalm2: :facepalm2:

Grüße

Ph.
Moin Phil, das hör ich zum ersten Mal. Wenn der Kolben fest geht ..Was passiert denn dann ? Das hätte man doch merken müssen.

Die Manometeranzeige ist kalt auf Anschlag (60 psi) und sinkt mit zunehmender Betriebstemperaur ab auch ca 10 psi. Wenns heiß ist auf Null, was ja auch bekannt ist. Das Mano habe ich mit eine Doppelhohlschraube zusammen mit dem Rockerfeed verehelicht.

Wie gesagt, ich fahr mit dem Ding schon jahrelang rum.

Also ich weiss nicht. Hätte ich ich ein Schmierprob gehabt hätte das der Zylinder sicherlich auch nicht gut gefunden. Der sieht aber noch jungfräulich aus (Kreuzschliff noch gut erkennbar).

Für mich ist das Wahrscheinlichste die Gemischabmagerung durch den losen Vergaser über längere Zeit .. und die grauen, beinharten Ablagerungen auf dem Kolbendach und den Ventiltellern sprechen eine diesbzgl. deutliche Sprache. Wie sollen sonst so hohe Temperaturen zustande kommen, die das Dach zu einsinken bringen ? Das geht doch nur über massive O2-Zufuhr.

Alternativ wäre noch eine total verstellte Zündung denkbar, was aber nicht der Fall ist.

Ich meine ... ein Ölproblem hätte auf jeden Fall nen Klemmer oder Fresser produziert. Da ist aber nix zu sehen.

Bilder von den Gasern werde ich nochmal reinstellen. Da kann man auch noch was sehen.

Gruss

Jörg
Zuletzt geändert von Nörtn ut stall am Mittwoch 29. Juli 2020, 18:10, insgesamt 1-mal geändert.
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