Moin aus Nordfriesland
Verfasst: Dienstag 20. August 2019, 21:20
Moin,
ich heiße Henning, komme aus Nordfriesland und fahre eine gebobbte Triumph 5TA.
Meine Zweiradkarriere startete 1997 im zarten Alter von 16 Jahren mit alten hangeschalteten Vespas und Lambrettas. Mein erstes Motorrad war dann 2006 oder 2007 eine Yamaha SR 500 48T. Diese durfte dann ihren Motor und ihre Gabel an eine 52er Norton ES2 abtreten. Mit diesem Mutanten namens Norma bin ich dann bis 2017 rumgefahren, zum Schluss musste aber mehr geschraubt als gefahren werden und so trennten sich unsere Wege.
Die 60er 5TA besitze ich seit 2009. Sie wurde Ende der 80iger von Southern Division aus Amerika importiert, teilzerlegt, das Heck abgeschnitten und war wohl nie auf deutschen Straßen unterwegs. Ich besorgte ein starres Rahmenheck und so verbrachte der Ofen fast ein ganzes weiteres Jahrzehnt im Dornröschenschlaf. Nach der Rückfahrt vom Römö-Motorfestival 2017 erbarmte sich mein bester Kumpel und bot mir an, die Triumph für mich fertig zu machen. Dank der Restaurierung eines 400 Jahre alten Reetdachhauses, meiner kleinen Tochter und meines 1970er Chevy C20 Pickups wäre ich wohl auch die nächsten Jahrzehnte nicht dazu gekommen, das Motorrad fertig zu machen. Dieses Jahr im Mai war dann Stapellauf: An Himmelfahrt ging es zum Castle Run nach Dänemark und im Anschluss folgten im Juli 1000 Kilometer Mopedurlaub gemeinsam mit meinem Kumpel und seiner Triumph auf der Küstenstraße in Kroatien zwischen Rijeka und Trogir. Mittlerweile hat der von Jörg Winkelmann komplett neu aufgebaute Motor knapp 2000 Kilometer gelaufen. Momentan käpmfe ich mit einem Wetsumping-Problem, wahrscheinlich haben sich ein paar Einfahrkiesel in der Ölpumpe abgesetzt, aber das Problem wird morgen angegangen.
Neben dem alten Haus, der Triumph und dem Pickup haben es mir noch das Segeln und das Wellenreiten angetan, deswegen sind wir auch von Braunschweig an die Nordsee gezogen.
Als Abschluss noch ein paar Bilder von meinem Ofen, der nach meiner verstorbenen Oma auf den Namen Maria hört:
ich heiße Henning, komme aus Nordfriesland und fahre eine gebobbte Triumph 5TA.
Meine Zweiradkarriere startete 1997 im zarten Alter von 16 Jahren mit alten hangeschalteten Vespas und Lambrettas. Mein erstes Motorrad war dann 2006 oder 2007 eine Yamaha SR 500 48T. Diese durfte dann ihren Motor und ihre Gabel an eine 52er Norton ES2 abtreten. Mit diesem Mutanten namens Norma bin ich dann bis 2017 rumgefahren, zum Schluss musste aber mehr geschraubt als gefahren werden und so trennten sich unsere Wege.
Die 60er 5TA besitze ich seit 2009. Sie wurde Ende der 80iger von Southern Division aus Amerika importiert, teilzerlegt, das Heck abgeschnitten und war wohl nie auf deutschen Straßen unterwegs. Ich besorgte ein starres Rahmenheck und so verbrachte der Ofen fast ein ganzes weiteres Jahrzehnt im Dornröschenschlaf. Nach der Rückfahrt vom Römö-Motorfestival 2017 erbarmte sich mein bester Kumpel und bot mir an, die Triumph für mich fertig zu machen. Dank der Restaurierung eines 400 Jahre alten Reetdachhauses, meiner kleinen Tochter und meines 1970er Chevy C20 Pickups wäre ich wohl auch die nächsten Jahrzehnte nicht dazu gekommen, das Motorrad fertig zu machen. Dieses Jahr im Mai war dann Stapellauf: An Himmelfahrt ging es zum Castle Run nach Dänemark und im Anschluss folgten im Juli 1000 Kilometer Mopedurlaub gemeinsam mit meinem Kumpel und seiner Triumph auf der Küstenstraße in Kroatien zwischen Rijeka und Trogir. Mittlerweile hat der von Jörg Winkelmann komplett neu aufgebaute Motor knapp 2000 Kilometer gelaufen. Momentan käpmfe ich mit einem Wetsumping-Problem, wahrscheinlich haben sich ein paar Einfahrkiesel in der Ölpumpe abgesetzt, aber das Problem wird morgen angegangen.
Neben dem alten Haus, der Triumph und dem Pickup haben es mir noch das Segeln und das Wellenreiten angetan, deswegen sind wir auch von Braunschweig an die Nordsee gezogen.
Als Abschluss noch ein paar Bilder von meinem Ofen, der nach meiner verstorbenen Oma auf den Namen Maria hört: