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Re: Ventilführungen und KD tauschen mk2a Commando
Verfasst: Mittwoch 29. Juli 2026, 19:42
von Norton
Original Lucas.
Stahl, geschliffen, die haben das anständig gemacht.
Laß mich deine Adresse wissen, dann schicke ich dir einen.
So ein Pazon-Rotor wäre jetzt ja nicht soo kompliziert. Zur Not könnte man auch einen komplett neu anfertigen.
Gruß. Martin.
Re: Ventilführungen und KD tauschen mk2a Commando
Verfasst: Mittwoch 29. Juli 2026, 20:04
von Joachim
Re: Ventilführungen und KD tauschen mk2a Commando
Verfasst: Donnerstag 30. Juli 2026, 12:45
von Benni ES2
Auch ne Idee
dann kann man davon nen Negativabdruck und dann wieder nen Positivabdruck in hart (Harz oder Gips) zum vermessen?
Re: Ventilführungen und KD tauschen mk2a Commando
Verfasst: Donnerstag 30. Juli 2026, 12:46
von Benni ES2
Norton hat geschrieben: Mittwoch 29. Juli 2026, 19:42
Original Lucas.
Stahl, geschliffen, die haben das anständig gemacht.
Laß mich deine Adresse wissen, dann schicke ich dir einen.
Kriegst PN
Re: Ventilführungen und KD tauschen mk2a Commando
Verfasst: Freitag 7. August 2026, 21:56
von Phil
Hoi Benni,
nachdem ja jetzt ja eigentlich schon alles gesagt ist, nur eben noch nicht von jedem, schreib' ich jetzt auch nochmal meinen Senf zu dem Problem.
Am Ende ist es eben so, dass im jetzigen Zustand der Pazon-Rotor nicht im Konus der AN-Nockenwelle trägt.
Und genau das muss der Fall sein, weil die Anpresskraft, die man mit den eigentlich spezifizierten 5,5 oder 6 Nm aufbringt, genauso wenig ausreicht wie bei 10 Nm.
Eine Nockenwelle läuft nicht wirklich rund durch, sie wird durch die Ventilfedern immer mal wieder beschleunigt und dann wieder gebremst. Und das scheint zu reichen, dass der Rotor sich dann verdreht beim Motorlauf, was man beim Blitzen ja sogar gesehen hatte.
Wenn ich Du wäre, der ich nicht bin, würde ich den Rotor auf eine etwas längeren M 8-Schraube verkontern und den Rotor mit Ventilschleifpaste so einschleifen, dass der Konus des Rotors den der Nockenwelle abbildet und auf mindestens 5 oder 6 mm trägt. Mehr wäre besser, aber was erreichbar ist, hängt eben davon ab, wie weit die Konen voneinander abweichen.
Die angedachte Brücke zum Führen der Schleiferei ist IMHO nicht nötig, man würde auch beim Schleifen verzweifeln, weil die immer wieder zum Nachlegen von Schleifpaste runter müsste.
Klar, der Rotor wird dann am Ende etwas tiefer sitzen, vielleicht taumelt er auch ein kleines bisschen hinterher, aber das Signal für die Box wird IMHO reichen, dass die Kerzen funken. Durch die Bauart der Pazon bedingt kann sich auch bei einem taumelnden Rotor kein Zündversatz rechts und links einstellen.
Und wenn es nicht funken sollte, hast Du auf die Tour dann wenigstens einen Rotor, der den Nockenwellenkonus abbildet und den man messen (lassen) kann, um einen Rotor herstellen zu lassen. Der Pazon-Rotor ist wirklich ein vergleichsweise einfaches Drehteil
Das Nacharbeiten der Nockenwelle ist aufgrund ihrer Härte kaum möglich und auch risikoreich. Wenn dabei was schief ginge, müsste der Moder raus zum Tausch der Welle.
Good luck und Grüße
Ph.