Jetzt hab´ ich´s endlich auch geschafft

Nach der Tour ein kleiner Plausch! Wessen Bike läuft schneller, welche Marke is the best? Hitzige Diskussionen erwünscht!
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jan
Julio Matchlesias
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Beitrag von jan »

Hallo Malte,

danke für den konstruktiven Tipp! Mal sehen, vielleicht muss ich jetzt wirklich vom "Knopf inmitten des Deckels" (von dem Wilhelm schrieb) auf einen Cut-out-switch am Lenker umrüsten... Ich denk mal drüber nach.

Heute vormittag werde ich mich endlich in Richtung Zylinder-/Wellenschleiferei in Bewegung setzen und meine gesammelten Werke auf den Tisch legen...
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Martin
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Beitrag von Martin »

Also ohne die Örtlichkeiten zu kennen.
Eine Feder am Griff des Ölhahns befestigen. Damit einen Schalter betätigen, der den Stromkreis irgendwo unterbricht wenn der Hebel in "Geschlossen" Stellung geschoben wird und den Stromkreis wieder frei gibt, wenn er geöffnet ist. Das ist eigentlich total einfach zu realisieren. Der Schalter könnte hinter dem Öltank sitzen, quasi unsichtbar?

Schalter gibt es dafür sicher genug. An meiner Guzzi hatte ich einen am Seitenständer. Das funktionierte gut.
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Craig Vetter
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jan
Julio Matchlesias
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Beitrag von jan »

Wiener Wilhelm hat geschrieben:.... wobei ich vor Jahren eine Twinkurbelwelle aus den Jahren bis 1956 (Stoßdämpfer auf der Kurbelwelle, Burman-Getriebe) auf einem Flohmarkt gekauft habe ---in Standardmaß -protz - protz - die garantiert garantiert garantiert eine Nodular war.
Also IMHO müssen die schon früher herumexperimentiert haben, wobei diese Welle vom Gewicht her Standard war, keine erleichterte, wie sie eventuell im Wettbewerb eingesetzt waren.
Hallo Wilhelm,

ich hab´ noch mal die alten Beiträge zu diesem Thread nachgelesen, weil ich auf der Suche nach der Bezugsquelle zu den "elektrisch beaufschlagten Kugelhähnen" bin - jetzt, wo der so suuuper umgebaute Magnetdeckel da ist!!! :bussi:

Die vorgenannte Welle: das wird doch nicht etwa eine aus einer G 45 gewesen sein?! Baujahresmäßig tät´ das ja passen, oder?!

Dass schon gestern die gesammelten Brocken von Jampot Spares in der Post waren, habe ich an anderer Stelle ja bereits erwähnt. Ein Gefühl wie am 24.12. unterm Christbaum!!!
Na klar, die GPM-Kolben kommen mir teuflisch schwer vor - der Vergleich auf der Waage wird´s zeigen. Aber da ist - gerade beim 3. Übermaß - soviel Fleisch an der Wandung, da kann ich schöne Dremel-Exzesse ausleben... Lästert nicht zu früh, auch nicht über das Fabrikat GPM - lasst mich erst mal den Motor wieder zusammenbauen, dann berichte ich über aktuelle Erfahrungen.

Rein vorsorglich schon mal frohe Ostern allerseits!!! Cheers, Jan
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Phil
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Beitrag von Phil »

Hallo Jan,

na dann drücke ich Dir mal die Daumen für Deinen Zusammenbau...

Nun ja, kein allzu großes Geläster über die GPM-Kolben. Aber schau halt, dass Du die Ringnuten nochmal nachmisst vor dem Einbau. Ich hatte mal an einem neuen GPM-Kolben ein Höhenspiel von 1 mm am 2. Ring. :evil: :evil:
Das Beste an den GPM-Kolben ist Leo Dümpert, der einen prima Service bietet. Ringe, Clips etc, alles ganz fix geliefert.

Aber tröste Dich, JP-Kolben sind noch mieser...

Bild
Bild

Nach 25 Meilen... Einer gefressen, einer am Anreiben... Hefekolben, die um 6-8/100 mm wachsen. Und das bei zartem Einfahren, ungeplagtem Motor.

Jetzt habe ich schweineteure Hepos drin.

Schöne Rest-Ostern noch!
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jan
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Beitrag von jan »

So, der ganze Kram von Jampot Spares ist beim Motorenbauer. Bin heute morgen gleich als Erstes hingefahren, noch vor dem Büro.

Für die Kolben habe ich ihm ein Laufspiel von 10 bis 12/100 mm vorgegeben, das sollte passen. Ansonsten haben die Kolben einen guten Eindruck gemacht; ich gehe davon aus, dass der Zylinderschleifer nach dem Bohren & Honen noch mal das Stoßspiel aller Ringe prüft und ggf. korrigiert.

Bisher habe ich noch keine schlechten Erfahrungen mit GPM-Kolben gemacht, also geben wir ihnen eine Chance... allerdings sind sie (inkl. Bolzen) pro Stück 33 Gramm schwerer als die bisher verbauten Kolben. Mal sehen, vielleicht fräse ich sie innen aus - "Fleisch" dafür ist genug vorhanden. Immerhin sind sie bis aufs Gramm genau gleich schwer.
Der Motorenbauer meinte, dass die Gewichtsdifferenz bei meinem vergleichsweise "niedertourigen" Motor (= vierstellige Drehzahlen) nicht so schlimm sei, wichtiger sei die Gewichtsidentität beider Kolben.

Für Eure Expertenmeinungen bin ich wie immer dankbar! Wohlgemerkt möchte ich jetzt nicht anfangen, die Kurbelwelle aufwendig zu wuchten und hochwissenschaftlich den Wuchtfaktor neu festzulegen. Gibt es für die AMC-Twinkolben so etwas wie ein "allgemeinverbindliches Standardgewicht"? Die alten wogen jeweils 338 Gramm inkl. Bolzen, die neuen wiegen jeweils 371 Gramm.

Danke & Gruß, Jan
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