Ölverbrauch

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elvis
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Re: Ölverbrauch

Beitrag von elvis »

Verbrauch meiner Commando:
-bei Bummelfahrten ca. 0,5 - 0,75L / 1000km.
-In Modus Spocht 1L+ / 1000km

Es gibt keine Info ob und wann der Motor zuletzt gemacht wurde.

Elvis
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jan
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Re: Ölverbrauch

Beitrag von jan »

Martin hat geschrieben:Ich brauche im Triple auf Langstrecke fast 1Liter pro 1000.
Kolben, Ventile und Kerzen sieht man das nicht an.
Ich vermute, dass viel über die Entlüftung geht. Dann paar Verluste aus der Rockerbox... Rauchen tut sie aber auch, wobei die 3 in 1 das heftiger aussehen lässt als ne 3 in 2.
Ich hab mich fast damit abgefunden... ;-)
So, wie Du die mit kaltem Motor zwiebelst - Gießen! Forumstreffen!! Hofdurchfahrt!!! - , wundert mich das überhaupt nicht.
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jan
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Re: Ölverbrauch

Beitrag von jan »

Goldstar hat geschrieben:So ein Liter ist ja auch für mich noch im grünen Bereich, aber keine 2 Liter.
Da könnte ich ja gleich ein 2 Takter fahren :pfeiffen:
Also, meine T 500 hat deutlich weniger gebraucht... :pfeiffen: :mrgreen:
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Wilfried
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Re: Ölverbrauch

Beitrag von Wilfried »

Hallo Jan,


kann ich bestätigen. Meine steinalte, superzuverlässige T500 kommt mit 0,6 l einfachstem Zweitaktöl/1000km klar.
Es lebe der Zweitakter :bia:

Wilfried
Norton
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Re: Ölverbrauch

Beitrag von Norton »

Meine Atlas:
ca 65000km, 0,20" Übergröße (alte AE-Kolben) mit Götze-Ringen (Schlauchfederölabstreifring), nachträglich angebrachte Fase unter dem Ölabstreifer (statt der Stufe), Ölverbrauch etwa 0,3 - 0,4 L/1000km, 20W50, Einbauspiel bei Motorüberholung 8/100mm.
Mein Domi:
ca 1200km, 0,40" Übergröße GPM-Kolben (Hefekolben??) mit den dazu orginalen Ringen, Fase nachträglich angebracht unterhalb des Ölabstreifers (statt der Stufe), schnelle Ölpumpe mit Spritzbohrung im Pleuel (wie Commando). Ölverbrauch gegen Null, 10W40, Einbauspiel bei Motorüberholung 9/100mm.

Gruß. Martin.
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Goldstar
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Re: Ölverbrauch

Beitrag von Goldstar »

Ich hab grade mal den Zylinder gezogen, und ich kann sagen mir ist zum :kotz:

Beide Kolben haben Reifen und auch die Zylinder, selbst die Kolbenringe.

Die Zylinder sind beide auf 71.5mm gehont und auch gleich.
Der etwas besser aussehende Kolben hat unten 0.15 mm und der andere 0.22mm Spiel.
Unterhalb des Ölabstreifers und oben über dem Kolbenring sind es 0.50mm.

Ich würde mal glatt behaupten, das die Kolben schon im neuen Zustand Schrott waren.

Ein entscheidender Grund mehr keine aftermarked Kolben zu kaufen.
Ich glaube kaum das SRM oder auch jeder andere Händler die Kolben vermessen tut, ob diese auch zumindest als Paar gleich sind.
Der Pursche der hont geht ja aufs Maß, denn das Spiel ist ja im Kolben berücksichtigt.

Was dabei hersauskommt sehe ich ja gerade :facepalm2:

Beide Kolben schon vor Einbau jehnseits der Verschleissgrenze [carton]


Ich gestehe ein, das ich vor dem Einbau die Sachen nicht vermessen habe :flop:
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Re: Ölverbrauch

Beitrag von Norton »

Oberhalb der Ringe, auf den Feuerstegen, tragen die Kolben aber sowieso nie und sind da auch freigedreht. Das tut nichts zu Sache. Und 0,15mm Laufspiel ist jetzt auch mal nicht die Welt, 0,22 aber wieder eine ganze Menge. Wenn das Laufspiel unterhalb der Ölabstreifers 0,50 ist, dann muss der Kolben zusammengefallen sein, sprich dem wurde es zu warm.
Die Frage ist auch wie die restliche Kolbengeometrie aussieht. Bei keinem modernem Kolben ist unterhalb der Ölabstreifers eine Stufe, die alten Engländerkolben haben die aber aus irgendeinem Grund (der Wahl macht da IMMER eine Fase draus und die meisten Kolben haben da von Haus aus eine). An der Fase baut sich ein Schmierkeil auf. Die Stufe schiebt das Öl nur vor sich her.
Riefen im Zylinder und den Ringen deutet auch auf einen Klemmer hin. Es reibt dann Alu in der Grauguss. Dieses aufgeriebene Alu ist glasig hart, deswegen auch immer mit Natron rausätzen und nicht versuchen das mechanisch zu entfernen. Das Alu bleibt dann doch stehen und aussenrum schabt man den Grauguß weg. Alu auf Alu ist eine schlechte Gleichpaarung und deswegen wird der Kolben auf so einer Stelle auch immer wieder reiben.

Ich spanne immer ein Stück Kunstoffmaterial auf die Drehbank, drehe es auf den Durchmesser des Ausstichs an der Kolbenunterseite ab und spanne dann den Kolben mit dem Reitstock gegen den so angefertigten Stempel. Dann kann man ohne Rundlauffehler die Fase unterhalb der Ölabstreifers anbringen, oder die Ringnuten aufstechen.... ganz einfach.

Ohne selbst nachzumessen, baue ich keine Garnituren zusammen. Das weiß auch mein Zylinderschleifer und deswegen gibt der sich auch Mühe.

Ich bin immer noch der Meinung, wenn man möglichst enge Toleranzen halten will, müssen auch die Temperaturen der unterschiedlichen Teile (Kolben und Zylinder) möglichst gleich und konstant sein. Das geht nur mit Innenkühlung durch das Öl. Viel temperiertes Öl.
Wenn man den A10 auf Nadellager auf der Steuerseite umbaut, hat man doch im Prinzip eine Menge Ölvolumenstrom, den man für das Gleitlager des Steuerlagerstumpfes nicht mehr braucht, übrig. Anständige Ölpumpen gibts doch auch, dann könnte man doch wie bei den Nortons Spritzbohrungen in die Pleuels machen und den Kolben ordentlich Spritzöl geben. Den Nortons hilfts doch auch.
Das Öl, welches am Überdruckventil wegspritzt, hilft einem Motor gar nichts. Damit könnte man doch auch was sinnvolles anfangen.


Gruß. Martin.
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Re: Ölverbrauch

Beitrag von Goldstar »

Hier erspare ich mir jede Arbeit noch irgendwas retten zu wollen.
Ich habe noch +60 Kolben neue 7,5:1 verdichtet. Da habe ich eben das Laufspiel ausgemessen und die haben 0.9 mm Einbauspiel, beide gleich.


Mich überkommt ein mulmiges Gefühl, da ich im Renner auch diese Kolben verbaut habe.
Der sollte am 04.April in Oschersleben sein Debüt haben :facepalm2:

Vorsichtshalber werde ich mir da auf den Tank ein Aufkleber machen, das ich langsammache :naja:

Ich hoffe nur, das mein Kolbenspezialist nicht sooooo lange braucht, mit den Kolben und dem Beschichten.
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Re: Ölverbrauch

Beitrag von Uli »

Goldstar hat geschrieben:Vorsichtshalber werde ich mir da auf den Tank ein Aufkleber machen, das ich langsammache
Du? Langsam?? :rofl: :lach:

Das würde höchstens funktionieren, wenn du den Aufkleber direkt innen ins Visier klebst... :anonym:
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Re: Ölverbrauch

Beitrag von Goldstar »

Uli hat geschrieben:
Goldstar hat geschrieben:Vorsichtshalber werde ich mir da auf den Tank ein Aufkleber machen, das ich langsammache
Du? Langsam?? :rofl: :lach:

Das würde höchstens funktionieren, wenn du den Aufkleber direkt innen ins Visier klebst... :anonym:

Och menno Uli :augenauf:

der war gut :yau:

Ich nehm mir vor nicht über 5000 zu drehen :sleeping:

Das wären bei der Übersetzung auch schon gute 140km/h
Das reicht auf den beiden Graden in Oschersleben......wobei ich mit der Goldstar bei der VW Brücke am Ende der Zielgraden 190 drauf hab, bevor ich ankern muß um die Kurve zu bekommen.


Scheisse das wird echt hart.....gegen mich selbst :irre:
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Re: Ölverbrauch

Beitrag von Norton »

Vielleicht bewahrt ja die niedrige Verdichtung die Kolben vor schlimmerem?
Ach ja, ganz vergessen. Meine beiden Nortons sind beide mit 9:1 (Domi) und etwas mehr an der Atlas verdichtet.

Was macht denn Dein Kolbenspezialist für Kolben? Was ist denn an denen anders/besonders?

Gruß. Martin.
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Re: Ölverbrauch

Beitrag von Martin »

Goldstar hat geschrieben:
Uli hat geschrieben:
Goldstar hat geschrieben:Vorsichtshalber werde ich mir da auf den Tank ein Aufkleber machen, das ich langsammache
Du? Langsam?? :rofl: :lach:

Das würde höchstens funktionieren, wenn du den Aufkleber direkt innen ins Visier klebst... :anonym:

Och menno Uli :augenauf:

der war gut :yau:

Ich nehm mir vor nicht über 5000 zu drehen :sleeping:

Das wären bei der Übersetzung auch schon gute 140km/h
Das reicht auf den beiden Graden in Oschersleben......wobei ich mit der Goldstar bei der VW Brücke am Ende der Zielgraden 190 drauf hab, bevor ich ankern muß um die Kurve zu bekommen.


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Wieso eigentlich?
Wenn Du davon ausgehst dass die eh kaputt gehen, kannst Du es drauf ankommen lassen. Ich würd fahren wie immer und auf mein Glück vertrauen.
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Re: Ölverbrauch

Beitrag von Goldstar »

Norton hat geschrieben:Vielleicht bewahrt ja die niedrige Verdichtung die Kolben vor schlimmerem?
Ach ja, ganz vergessen. Meine beiden Nortons sind beide mit 9:1 (Domi) und etwas mehr an der Atlas verdichtet.

Was macht denn Dein Kolbenspezialist für Kolben? Was ist denn an denen anders/besonders?

Gruß. Martin.

Moin Martin,

ehrlich gesagt ich kann es dir nicht sagen.
Ich weiss nur das er z.B. für Audi alle Rennsportkolben macht. Es gibt mit Sicherheit noch andere wie Nissan, für die er auch komplette Motoren baut.
Mein Goldstarkolben vom Holländer hat genau 1Stunde in meinem Motor gehalten, dann war er an der Ventiltasche des Einlassventiles geschmolzen.
Ich hatte auch mal Bilder hier eingestellt, finde sie aber nicht. :facepalm2:

doch hier:
http://www.cbbc.de/forum/viewtopic.php? ... 167#p52610

Normal macht er so was nicht, das macht er nur...naja weil er mich einfach kennt.
Ich weiss nichtt was da auf mich zukommt, aber ich denke für die 4 Zylinder und 8 Kolben werden da auch schon 3500 Steine fällig werden....selbstkosten....da hat er nichts daran verdient.
Dafür weiss ich dann aber auch, das ich das nonplusultra habe und mir diesbezüglich keinen Kopf mehr machen werde.
Damit rüste ich dann meine 4 Motoren aus einen für die Strasse der zweite im Renner, den 3ten .....ich hab da noch einen Rahmen und Räder, Getriebe, Tank, Gabel....so ein Scrambler würde mir noch gefallen..... :mrgreen:

Der 4te ist noch Gleitgelagert und würde alsErsatz herhalten.

Für den Renner will er mir jetzt ein Angebot machen, mit einem nach neuestens Motortechnischen Erkenntnissen aufgebaueten Motor mit etwa 80 bis 85 Ps...nun billig wird das nicht...aber das letzte Hemd hat keine Taschen.... :pfeiffen:
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Re: Ölverbrauch

Beitrag von Goldstar »

Martin hat geschrieben:
Goldstar hat geschrieben:
Uli hat geschrieben:
Goldstar hat geschrieben:Vorsichtshalber werde ich mir da auf den Tank ein Aufkleber machen, das ich langsammache
Du? Langsam?? :rofl: :lach:

Das würde höchstens funktionieren, wenn du den Aufkleber direkt innen ins Visier klebst... :anonym:

Och menno Uli :augenauf:

der war gut :yau:

Ich nehm mir vor nicht über 5000 zu drehen :sleeping:

Das wären bei der Übersetzung auch schon gute 140km/h
Das reicht auf den beiden Graden in Oschersleben......wobei ich mit der Goldstar bei der VW Brücke am Ende der Zielgraden 190 drauf hab, bevor ich ankern muß um die Kurve zu bekommen.


Scheisse das wird echt hart.....gegen mich selbst :irre:
Wieso eigentlich?
Wenn Du davon ausgehst dass die eh kaputt gehen, kannst Du es drauf ankommen lassen. Ich würd fahren wie immer und auf mein Glück vertrauen.
Och nö Martin, die müssen halten bis die Neuen fertig sind.
Außerdem muß der Motor noch eingefahren werden :facepalm2:

das dürfte allerding nach Oschersleben und nach etwa 1 Stunde Fahrzeit passiert sein.

Außerdem könnte es ja auch sein das nicht nur die Kolben kaputt gehen.

Leider schaffe ich es nicht vor Oschersleben noch die neuen Ventilfedern und Ventiltassen einzubauen.
Die orginalen wiegen 28g mit den Keilen und die Neuen 10g mit Keilen, außerdem hab ich nur noch eine Feder, man muß also noch das halbe Gewicht der Federn abziehen.....das sind Welten,die den Ventiltrieb schonen.
Da sind 500 Toueren mehr schon ein gewichtiges Argument :shock:
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Re: Ölverbrauch

Beitrag von Norton »

Ich denke, man muss diese Problematik zweigleisig betrachten. Gute Kolben/Zylinderqualität ist eine, die thermische aber die andere Seite.
Was moderne von unseren "alten" Konstruktionen anbetrifft, ist gerade die thermische erheblich verbessert worden. In den von Dir aufgeführten Nissan, Audi-Motoren sind heutzutage Spritzdüsen eingebaut. Die haben sogar jede für sich eine Druckventil eingebaut, daß erst bei soundsoviel bar aufmacht, sprich bei Drehzahl und dann einen gezielten Ölstrahl von unten in den Kolben spritzt. Da geht es nicht ums schmieren, sondern ums kühlen. Hält man den Kolben kalt, kann man auch mit einem "Feldwaldundwiesenkolben" gute Ergebnisse erzielen. Ein Nebeneffekt ist Leistung. Ein kalter Kolbenboden hilft auch zu einem guten Füllungsgrad.
Was die alten Dinger Brennraummäßig machen, ist doch sowieso nicht so richtig abzuschätzen. Die Bilder von deinem verheizten Goldiekolben hab ich noch in Erinnerung. War an dem Rennsonntag auch in Schotten und es war schon sehr heiß. Das der gerade auf der Einlaßseite dahingeschmolzen ist, ist schon komisch. Materialfehler, Lunker, war halt vielleicht die schwächste Stelle.
Ich bin schon davon überzeugt, daß Du auch die thermische Seite angehen mußt, sonst kann es Dir die guten Kolben auch erledigen. Das ist nämlich die Sache, die die modernen von unseren alten Dingern unterscheidet. All die "luftgekühlten" Motorradmoteren der letzten Jahrzehnte, waren gar keine richtigen luftgekühlten mehr, sondern luft/ölgekühlte Motoren. BMW-Boxer, Ducatis, Suzuki-GSXR.... alle nutzten das Öl mit starken Ölpumpen und gezielter Öleinbringung in die Kolben als Kühlmedium.
Norton hat damals in den 60ern den Anfang gemacht. Vielleicht eine beiläufige Erkenntnis der Domiracer-Entwicklung unter Doug Hele?

Wenn Du jetzt nur noch eine Ventilfeder hast, ist die dann wenigsten progressiv gewickelt? Die BMW-Boxer hatten auch nur eine. War angeblich eine Entwicklung von dem Professor, der auch den URS-Motor für den Helmut Fath gezeichnet hat. Der Gag war die Progressivität der Wicklung, die angeblich die Eigenfrequenz beeinflußt hat.

Gruß. Martin.
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