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Re: LiFePo-Zellen

Verfasst: Donnerstag 27. Juni 2013, 20:04
von Oliver
Moin Andre!

Das liest sich ja ganz o.k.

Ich habe heute noch ein wenig gegoogelt. Von "super" bis zu "Moped abgefackelt" habe ich alles gefunden. :shock:

Es bleibt spannend.

Oliver

Re: LiFePo-Zellen

Verfasst: Donnerstag 27. Juni 2013, 20:35
von Tim
Oliver hat geschrieben:Von "super" bis zu "Moped abgefackelt" habe ich alles gefunden. :shock:
LiFePo sind wohl ziemlich eigensicher, die gehen nicht durch thermisch durch wie LiPos - die übrigens in vielen Kleingeräte stecken - haben dafür aber auch nicht die spezifische Kapazität von LiPos, die eben viel kritischer hinsichtlich der Ladestrategie sind. Dass jemand sein Mopped abfackelt, weil LiFePos verbaut sind, hm, ich melde mal Zweifel an.



Tim

Re: LiFePo-Zellen

Verfasst: Donnerstag 27. Juni 2013, 20:39
von Oliver
Ata auf mein Haupt. Ich habe LiFePo und LiPo verwuxelt. Ich werd´ noch wuschig. Wird zeit, daß ich Dinger reinklöppel und mich um andere Baustellen kümmere. :facepalm2:

Re: LiFePo-Zellen

Verfasst: Donnerstag 27. Juni 2013, 21:22
von Andre
Moin Oliver!

Also ich habe eine Sicherung zwischen Regler und Akku gepackt, damit ein Überhitzen durch zu hohen Ladestrom abgesichert wird falls der Regler mal sterben sollte... Aber bis jetzt haut das alles wunderbar hin... Der Akku sitzt unterm Höcker, weit weg von Motorwärme usw und bekommt da gut Luft... Sollte hinhauen ;-)

Grüße aus dem Harz

Re: LiFePo-Zellen

Verfasst: Donnerstag 27. Juni 2013, 21:50
von Phil
Andre hat geschrieben:...Also ich habe eine Sicherung zwischen Regler und Akku gepackt, damit ein Überhitzen durch zu hohen Ladestrom abgesichert wird falls der Regler mal sterben sollte...
Hmmmm, Andre...

Ich bin ja beileibe kein großer Stromer, aber bei einem krepierten Regler hätte ich allenfalls eine zu hohe Spannung erwartet. Warum in Dreiteufelsnamen sollte denn der Strom ansteigen, wenn der Regler abkackt? Ist denn der Strom nicht durch die Leistung der Lima und die Spannung resp. das Spannungsgefälle zur Batterie auf ein halbwegs vernünftiges Maß begrenzt? :-k :-k
Mach' ma' den Erklär-Bär....

Schöne Grüße

Ph.

Re: LiFePo-Zellen

Verfasst: Donnerstag 27. Juni 2013, 21:54
von Andre
Haha Phil, da brauch ich keinen Erklärbär machen, Hast natürlich Recht... Denkfehler meinserseits :oops:

Re: LiFePo-Zellen

Verfasst: Donnerstag 27. Juni 2013, 21:58
von Phil
Andre hat geschrieben:Denkfehler meinserseits :oops:
Wie jetzt? Das ist mein Ressort! Ich habe die Denkfehler erfunden! :mrgreen: Willst Du mir den Rang ablaufen? *Aufstampf*

Re: LiFePo-Zellen

Verfasst: Donnerstag 27. Juni 2013, 22:07
von Andre
:D nee nee hatte ich nicht vor... Keine Panik...

Denkfehler hab ich eher selten : :mrgreen: :pfeiffen:

Re: LiFePo-Zellen

Verfasst: Donnerstag 27. Juni 2013, 22:24
von Tim
Phil hat geschrieben:Ich bin ja beileibe kein großer Stromer, aber bei einem krepierten Regler hätte ich allenfalls eine zu hohe Spannung erwartet.
Nicht verzagen, Mutti fragen ... :pfeiffen:


Tim

Re: LiFePo-Zellen

Verfasst: Freitag 28. Juni 2013, 07:43
von Oliver
Wenn schon die Elektrolurche Fehler machen, darf ich auch weiter unwissend sein und Fragen stellen. :mrgreen:

Re: LiFePo-Zellen

Verfasst: Samstag 29. Juni 2013, 15:13
von Simon
Moin,
da ich im grauen Alltag (=Fahrten zur Maloche und zurück) mit so einem lautlosen, fahrbaren PC unterwegs bin, der auch von LiFePos angetrieben wird, habe ich schon einige Erfahrungen mit den Akkus gemacht: Die Zellen fangen mit der Zeit an zu "driften", d.h. sie werden dann immer unterschiedlicher in der Ladecharakteristik. Irgendwann wird wenigstens eine der vier Zellen unter Last relativ früh in der Spannung einbrechen und dann das ganze Pack runterziehen, d.h. es bringt dann nicht mehr die gewünschte Spannung. Deshalb werden die Zellen bei der Ladung balanciert, d.h. nach einer gewissen Ladezeit mit fester Spannung und STrom, die auf alle Zellen draufgebraten wird, wird jede Zelle einzeln auf die Ladeschlussspannung von max. 3,7 Volt geladen (wobei etwas weniger, ca. 3,5 V auch reicht und v.a. akkuschonender ist). Mit einem Modellbaulader kann man das ab und zu einzeln machen, damit müssten allerdings die Zellen jedesmal getrennt und einzeln geladen werden. Oder man baut noch eine Balancerelektronik ein, die man ab und zu über ein externes Ladegerät anschließen müsste. Mit den A123 oder Headway hat man wenigstens die besten und damit am wenigsten driftenden Akkus, allerdings ja recht teuer. Was den Ladestrom betrifft, kann man da auch nichts kaputt machen, die genannten Zellen vetragen hohe Ladeströme, wie sie an unseren Mühlen auftreten, locker. Und LiFePos brennen nicht, sind aber empfindlich bei ENtladung unter 2,6 Volt. (also 5 Volt bei 4 Zellen= bald tot...)
Mir persönlich erschließt sich aber kein Vorteil von LiFePos als normale Batterie im Motorrad. Für normalen Lampen- und Zündstrom braucht man diese Akkus nicht, da viel zu teuer und auch nicht viel kleiner als eine Bleibatterie, höchstens leichter. Aber wenn juckt eine Gewichtsersparniss von vielleicht 1kg bei einem normalen Motorrad? Wenn ich für 4 A123-Zellen 120 Euronen hinblättere (ohne Blancerelektronik) kann ich mir davon auch fast 3 sehr gute, wartungsfreie Blei-Fließ-Akkus kaufen. Und die halten dann zusammen bei guter Behandlung 15 Jahre locker...
So, der Regen ist vorbei, jetzt kann ich aufhören :mrgreen:
:halloatall: Simon

Re: LiFePo-Zellen

Verfasst: Samstag 29. Juni 2013, 22:05
von Oliver
Simon hat geschrieben: Mir persönlich erschließt sich aber kein Vorteil von LiFePos als normale Batterie im Motorrad. Für normalen Lampen- und Zündstrom braucht man diese Akkus nicht, da viel zu teuer und auch nicht viel kleiner als eine Bleibatterie, höchstens leichter. Aber wenn juckt eine Gewichtsersparniss von vielleicht 1kg bei einem normalen Motorrad? Wenn ich für 4 A123-Zellen 120 Euronen hinblättere (ohne Blancerelektronik) kann ich mir davon auch fast 3 sehr gute, wartungsfreie Blei-Fließ-Akkus kaufen. Und die halten dann zusammen bei guter Behandlung 15 Jahre locker...
So, der Regen ist vorbei, jetzt kann ich aufhören :mrgreen:
:halloatall: Simon
Ich habe die Abmessungen meiner Batterie jetzt nicht auf dem Schirm, aber sie scheint mir doch deutlich größer und schwerer zu sein.

LiFePo

Abmessungen ca.: B=27mm, H=68mm, L=110mm

Gewicht: ca. 300g

http://shop.strato.de/epages/61333079.s ... 3_Block-V3

Möglicherweise habe ich jetzt auch die falsche gefunden.

Oliver

Re: LiFePo-Zellen

Verfasst: Sonntag 30. Juni 2013, 10:08
von Andre
Moin Oliver!

Nee ich kann dich beruhigen, du hast den richtigen Akku gefunden. Identisches Teil habe ich auch verbaut, da an meinem Cafe Racer schlichtweg kein Platz für eine normale Batterie war... Der Akku passt locker unter meinen Sitzbankhöcker... Das wäre mit ner normalen Batterie nicht möglich gewesen :-) Und preislich gesehen ist das Ding mit nem bissel über 80€ inkl. Versand auch in Ordnung...

Grüße aus dem Harz