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Re: Batterie zu klein oder defekt??
Verfasst: Donnerstag 27. Oktober 2011, 07:10
von Öko
Man kann den Restmagnetismus des Rotors mit einer Metallpulverkarte überprüfen. Solche nehme ich um zu schauen, ob aufmagnetisierte Radlagerdichtringe (ABS) für neuere PKW Radlager in Ordnung sind...ATE hat solch Karten mit Eisenpulver zwischen zwei Folien. Den Stator kann man durchmessen...genauen Widerstandwert habe ich nicht im Kopf, Schluss nach Masse/Plus sollte nicht sein. Meist werden die Statoren mangels Kühlung und extremer Lastabfrage kochend heiß und platzen auseinander. Oftmals ist auch der Regler abgeschossen...
Re: Batterie zu klein oder defekt??
Verfasst: Donnerstag 27. Oktober 2011, 09:53
von Klaus Thoms
Wie geschrieben, tritt nur kurzzeitig nach ner Standzeit ab zwei bis drei Wochen auf. Ladespannung kann ich super am Chronograf auf´s Zehntel Volt ablesen. Es ist bei der Bonnie die
Zweiphasen 120W Lima verbaut, die auch bei Verwendung einer H4, elektronischer Boyer, elektronischen Tacho, Stand/Rück sowie Kennzeichenbeleuchtung völlig ausreicht und zum Regler noch ne Z-Diode braucht um die Ladespannung zwischen 14 und 14,4V nach längerer Strecke zu begrenzen.
Blinker habe ich komplett entfernt...wegen der Gewichts(Sicht)erleichterung am Lenker.
Meine Tiger hat die Dreiphasen 180W Lima verbaut
Ja , das ist soweit richtig , in der Stadt aber schon kritisch , weshalb ich auch mal ohne Licht fahre um den 5,5 Ah Akku wieder nachzufüllen.
Mit Licht unter ca. 2000 1/min kein Ladestrom , sondern Entnahme aus der Batterie lt. Amperemeter , bei 3000 1/min ca. +/- o , danach im Positiven .
Also 180 W währen schon angemessener.
Aber : Von was für einem " REGLER " sprecht ihr , der noch eine zusätzliche Zenerdiode braucht
Meint ihr vielleicht den " Gleichrichter " , oder

Re: Batterie zu klein oder defekt??
Verfasst: Donnerstag 27. Oktober 2011, 12:24
von Towner
Hallo,
die 2-Phasen Lichtmaschine lädt erst ab ca. 3000rpm und die 3-Phases "schon" ab ca. 2000rpm. Das heißt, wenn man mit H4-Licht nur in der Stadt fährt, dann ist irgendwann mal Ende. Selbst wenn mit einer 3-Phasen LIMA, neuem Rotor und neuer Batterie an der Ampel steht, fällt die Spannung nach ca. 30 Sek. unter 12,5V.
Wenn der Rotor noch der erste ist, dann fehlt da auch schon Leistung. Auf dem Rotor ist das Herstelldatum eingeritzt. Wenn der älter als 15-20 Jahre ist, würde ich den austauschen. Oft ist auch eine Spule des Stators verbrannt, weil jemand die nicht ordentlich eingebaut hat und Kontakt mit dem Rotor hat. Das ist nicht ungewöhnlich, weil bei jedem Wechsel des Ritzels die Lichtmaschine demontiert werden muss.
Ich würde bei einem Austausch direkt auf 3Phasen LIMA gehen und nur die Lucas-Teile nehmen. Bei der 3-Phasen LIMA gibt es 2 Varianten, eine lädt bei 2000 und die andere bei 3000. Die bessere hat glaube ich die Nummer 47244. Dazu würde ich eine Podtronic-Box installieren anstatt Zener-Diode und Tannenbäumchen. Alles zusammen (inkl. Rotor) kostet das ca. 350€.
Gruß
Ralf
Re: Batterie zu klein oder defekt??
Verfasst: Donnerstag 27. Oktober 2011, 21:12
von Öko
Wieso muß man alles x mal schreiben...nur weil einige nicht richtig lesen wollen...muß man doch nicht mal wiederholen.
Lima bringt volle Pulle trotz neuen passenden elektronischen Reglers..stieg die Ladespannung bei Fahrten länger als 20Km und 4-5 Tsd. Umdrehungen auf knapp 15V...deshalb zusätzlich noch noch ne Z-Diode ran...14-14,4V alles ist gut.
Wenn die zwei Phasen Limas in Schuss sind...liefern die auch bei Tageslichtfahrten ausreichend Power...man darf ruhig den Motor drehen lassen, dann passt das schon
Re: Batterie zu klein oder defekt??
Verfasst: Donnerstag 27. Oktober 2011, 21:43
von Martin
Öko hat geschrieben:Wieso muß man alles x mal schreiben...nur weil einige nicht richtig lesen wollen...muß man doch nicht mal wiederholen.
Lima bringt volle Pulle trotz neuen passenden elektronischen Reglers..stieg die Ladespannung bei Fahrten länger als 20Km und 4-5 Tsd. Umdrehungen auf knapp 15V...deshalb zusätzlich noch noch ne Z-Diode ran...14-14,4V alles ist gut.
Wenn die zwei Phasen Limas in Schuss sind...liefern die auch bei Tageslichtfahrten ausreichend Power...man darf ruhig den Motor drehen lassen, dann passt das schon
Äh Mario.. Dann ist aber wohl der Regler in der Blackbox fratze.... Sorry, aber eine Zenerdiode nach einer elektronischen Regler/Gleichrichter-Box haben zu müssen ist quatsch. OK. Wenn es bei Dir funktioniert, ok. Aber diese Boyer Powerboxen (und Verwandte) arbeiten wie eine vergossene Zener. Ich hatte mal Volker Sachse eine defekte Boyer Powerbox gebracht, die bei der Dreiphasen Lima bis 17V durchließ. Er hat sie seziert und mir verwundert mitgeteilt, dass dieses Teil ja ziemlich brachial arbeiten würde, von regeln könne er nicht sprechen...
Mein Tip: Tausch mal Deine Regelbox, dann klappt es auch ohne Zener!
Re: Batterie zu klein oder defekt??
Verfasst: Donnerstag 27. Oktober 2011, 21:48
von Öko
Ja Martin...der Meinung bin ich auch...dann werde ich dem Lieferanten den Regler zukommen lassen...Mitte nächsten Jahres läuft die Gewährleistung aus. Zum Saisonstart bekomme ich auch ne Reinbleibatterie von Hawker..dann wird alles gut.
Die zusätzliche Z-Diode ist ja auch nur als Sicherheitsreserve gedacht.
Re: Batterie zu klein oder defekt??
Verfasst: Freitag 28. Oktober 2011, 11:04
von Towner
Ich dachte, in dem Thread geht es um das Problem vom Uwe. Er fragte zuletzt nach den Kosten. Von der Konstellation Powerbox und Zenerdiode habe ich noch nie gehört, man lernt immer noch was hinzu !
Mit der 120W LIMA in der Stadt bei Stop and Go und ständigen Ampelstops kann das auch im Topzustand zum Problem werden. Eine neue Batterie macht das auch nur in den ersten Wochen mit. Wenn man das regelmäßig macht, sollte man abends die Batterie ans Frischehaltegerät hängen oder ohne Licht fahren.
Re: Batterie zu klein oder defekt??
Verfasst: Freitag 28. Oktober 2011, 11:24
von Phil
Tja, Stadtverkehr ist eh nix für die Mädels. Aber unabhängig davon:
Der Punkt in Sachen der Kombi Powerbox oder PODtronics oder was-auch-immer und Zener-Diode liegt in der Bleigelbatterie.
Die Dinger können (im Gegensatz zu einem nassen Akku) keine höheren Ladespannungen ab. Mehr als 13,8 V soll die Dinger innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums kaputt machen.
Und Mario eiert sich halt mit der Z-Diode an eine kleinere Ladespannung ran. Es geht auch etwas eleganter, indem man sich den Spannungsabfall von ca. 0,7 V, der bei Dioden denn so entsteht, zunutze macht. Du kannst dann den Brückengleichrichter in den Kreis einschleifen, um so eine Bleigelakku-verträgliche Ladespannung zu bekommen.
So etwa. Das lässt sich netter und kleiner am Moped verbauen bzw. verstecken als das Z-Diodengeraffel. Ist zwar von den SR-Leuten, aber es geht um das selbe Phänomen, ggf. bei Plus an Masse nur die Einbauleitung vertauschen. Ein geneigter Electronico wird das viel besser erklären können als ich, der ich ein elektronischer Neandertaler bin.
bleigelakku-spannungsreduzierung.jpg
Schöne Grüße
Ph.
Re: Batterie zu klein oder defekt??
Verfasst: Freitag 28. Oktober 2011, 12:31
von Tim
Phil hat geschrieben:Der Punkt in Sachen der Kombi Powerbox oder PODtronics oder was-auch-immer und Zener-Diode liegt in der Bleigelbatterie.
Joh, deswegen kommen in meine Kräder nur noch LiFePo4, z.B.
die hier. Bei der Norton reichen vier Zellen, die HD bekommt wohl insgesamt 12 Zellen. Alles zwischen 13.2 und 14.4V, was aus dem regler kommt, passt. Und wenn er das nicht schafft, ist er wohl Schrott. Zuhause kommen die Dinger über eine Ladeelektronik an den Balancer und gut ist.
Tim
Re: Batterie zu klein oder defekt??
Verfasst: Freitag 28. Oktober 2011, 12:36
von elvis
Atlas750 hat geschrieben:Phil hat geschrieben:Der Punkt in Sachen der Kombi Powerbox oder PODtronics oder was-auch-immer und Zener-Diode liegt in der Bleigelbatterie.
Joh, deswegen kommen in meine Kräder nur noch LiFePo4, z.B.
die hier. Bei der Norton reichen vier Zellen, die HD bekommt wohl insgesamt 12 Zellen. Alles zwischen 13.2 und 14.4V, was aus dem regler kommt, passt. Und wenn er das nicht schafft, ist er wohl Schrott. Zuhause kommen die Dinger über eine Ladeelektronik an den Balancer und gut ist.
Tim
Besonders Gehäuse basteln mit den kurzen Anschlußhumpen macht spaß
Hatte so ein Teil für meine Thruxton verbaut....und wieder zurückgeschickt. mit 6,9AH zu klein, nachdem ich wochenlang das sheyz Gehäuse bearbeitet habe.
Der nä. Versuch wird ein Qualitäts LiFePo sein. Von Shorai.
Doch für die alten Eisen bin ich mir unsicher. Ob die teuren LiFePo Akkus nicht zu empfindlich sind für die alten Lichtmaschinen und Regler....?
Elvis
Re: Batterie zu klein oder defekt??
Verfasst: Freitag 28. Oktober 2011, 14:00
von Tim
elvis hat geschrieben:Ob die teuren LiFePo Akkus nicht zu empfindlich sind für die alten Lichtmaschinen und Regler....?
Isch 'abe gar keine alte Lichtmaschine und Regler!
Tim
Re: Batterie zu klein oder defekt??
Verfasst: Freitag 28. Oktober 2011, 14:03
von pug
Phil - sollte die Batterie nicht lieber an + anstatt an ~

Re: Batterie zu klein oder defekt??
Verfasst: Freitag 28. Oktober 2011, 15:32
von Phil
pug hat geschrieben:Phil - sollte die Batterie nicht lieber an + anstatt an ~

Phil hat geschrieben: Ein geneigter Electronico wird das viel besser erklären können als ich, der ich ein elektronischer Neandertaler bin.
Na, was habe ich gesagt? Hä?
Spaß beiseite, Nima. Ich denke dass es schnurzpiepe ist, wo Du aufklemmst, Hauptsache, Du nimmst die Diode und den damit verbundenen Spannungsabfall mit hinein.
Mein Bruder, seines Zeichens ein Elektronico, sagt, dass es so gehen müsste.
Schöne Grüße
Ph.
Re: Batterie zu klein oder defekt??
Verfasst: Samstag 29. Oktober 2011, 00:41
von uwmich
Atlas750 hat geschrieben:Zuhause kommen die Dinger über eine Ladeelektronik an den Balancer und gut ist.
Ich war mir gar nicht bewusst, dass man für diese alten Nortons auch noch ein Elektronik-Spezi sein muss! Ich dachte bisher, das würde nur für Neubauten gelten. Bei meiner alten Gummikuh mit Magnetzünder hätte man auch eine Bratwurst mit Senf als Batterie reinhängen können, hätte auch funktioniert. Was bitte ist ein "Balancer"? Kann man so einen Akku auch an einen Saito oder Ctek anschließen? Finde ich ganz interessant die Akkus!
Uwe
Re: Batterie zu klein oder defekt??
Verfasst: Samstag 29. Oktober 2011, 01:02
von pug
der balancer versucht die einzelnen zellen abzugleichen. d.h. dass der akkupack einen zugang zu jeder einzelnen zelle hat.
LiFePo4 kannst Du mit einer Konstantspannung und strombegrenzung laden. Sollte also jedes nochmale Autoladegerät gehen (wenn es nicht gerade mit 15Ah lädt )
Die LiMa sollte diese Akkus auch voll bekommen. Den Balancer braucht man nicht unbedingt.