Alsooo...
Die analoge Boyer (schwarz) unterscheidet sich für Tri-BSA und Norton nur in der Verkabelung, die Zündung als solche ist gleich.
Und die Frühzündung stellst Du ja selber über die vom Hersteller vorgegebene maximale Frühzündung ein.
Fakt ist halt, dass die Boyer eben nur ca. 10 Nockenwinkelgrad entsprechend also 20 Kurbelwellengrad verstellt. Im Falle der A 65 mit ZZP 34° v. OT heißt das, dass beim Starten eben 14° Grad Frühzündung da sind. Das ist schon etwas mehr, als BSA und Lucas in ihrer Weisheit mit den Originalteilen vorgesehen hatten. Wenn also die Norton 28° hätte, gine es da halt mit 8° los. Die Tri-Twins haben doch 32°, eine kleine Denksportaufgabe für Euch ist nun herauszufinden, was das für eine Frühzündung beim Startvorgang bedeutet...
Und diese initiale Frühzündung ist halt das, was man früher beim Auto oder eben bei den normalen, nicht-brätischen Mopeds statisch eingestellt hat.
Ist es jetzt klarer, was ich meinte?
Freund Sachse rückt den anfänglichen ZZP auch recht nahe an den OT, schau Dir mal die Kurven auf seiner HP an. Und wenn Ihr Euch das Diagramm von DynoDave nochmal in Sachen Lucas-Rita anschaut, seht Ihr, dass diese Zündung 15° NW bzw. 30° KW verstellt. Und darin ist der Hund begraben bzw. liegt der Schlüssel zu leichterem Anlaufen des Motors... So macht das Freund Sachse eben auch.
Ich habe auch eine normale, schwarze, analoge Boyer. Das geht bei der A 65 auch ganz gut. Ich hatte mal eine Sachse verbaut, die aber wegen Startschwierigkeiten und weil ich mit der Einstellerei nicht wirklich glücklich war, wieder rausgeschmissen. Der Witz war, dass ich die Startschwierigkeiten erst wieder in den Griff gekriegt habe, als ich die Batterie getauscht habe. Diese Scheiß-Gel-Akkus sind schon toll, weil sie dicht sind und die Ladungserhaltung gut ist. Aber wenn sie sich dem Ende der Lebensdauer nähern, ist das ganz anders als beim Säure-Blei-Akku. Eher untypisch, und das war der Grund für meine Probs.