Re: Auftragsstärke Silikondichtmassen
Verfasst: Freitag 8. Mai 2026, 12:29
Phil, lass es mich andersherum ausdrücken:
Ich verwende das 5920 praktisch ausschließlich am Primärkettenkasten. Den nehme ich immer gerne mal auseinander, im Schnitt geschätzt ein bis zwei Mal pro Saison.
Das letzte Mal war das im Herbst letzten Jahres, als ich dem Twin eine neue Kupplung spendiert habe.
Die Erfahrung ist regelmäßig dieselbe: Auf den Dichtflächen ist dort, wo sie tragen, praktisch nur noch ein farblicher Hauch der Dichtpampe vorhanden. Messen im Sinne einer Schichtdicke kann man das nicht mehr, in meiner laienhaften Wahrnehmung ist das vernachlässigbar, da reden wir auch nicht mehr über irgendwelche Zehntel oder Hundertstel.
Was sich noch wegpuhlen lässt, sind genau die bereits angesprochenen Reste, die sich seitlich rausgequetscht oder in irgendwelche Macken, Ritzen, Rillen und sonstige Vertiefungen verkrochen haben.
Übrigens mache ich das mit dem Auftragen wie Martin: alle paar Zentimeter ein Tröpfchen Dichtmasse auf die (im Falle des Primärkettenkasten sehr schmale!) Dichtfläche geben und mit der Fingerspitze sanft/mit wenig Druck verteilen, immer so in Abständen von 5 bis 10 Zentimetern. Damit kriegt man über die Zeit ganz akzeptable Ergebnisse hin. (Und spart an der kostbaren Dichtpampe.
)
Vielleicht solltest Du wirklich entspannter werden, was diverse Zehntel an (zusätzlichem) Axialspiel Deiner Kurbelwelle angeht...

Ich verwende das 5920 praktisch ausschließlich am Primärkettenkasten. Den nehme ich immer gerne mal auseinander, im Schnitt geschätzt ein bis zwei Mal pro Saison.
Das letzte Mal war das im Herbst letzten Jahres, als ich dem Twin eine neue Kupplung spendiert habe.
Die Erfahrung ist regelmäßig dieselbe: Auf den Dichtflächen ist dort, wo sie tragen, praktisch nur noch ein farblicher Hauch der Dichtpampe vorhanden. Messen im Sinne einer Schichtdicke kann man das nicht mehr, in meiner laienhaften Wahrnehmung ist das vernachlässigbar, da reden wir auch nicht mehr über irgendwelche Zehntel oder Hundertstel.
Was sich noch wegpuhlen lässt, sind genau die bereits angesprochenen Reste, die sich seitlich rausgequetscht oder in irgendwelche Macken, Ritzen, Rillen und sonstige Vertiefungen verkrochen haben.
Übrigens mache ich das mit dem Auftragen wie Martin: alle paar Zentimeter ein Tröpfchen Dichtmasse auf die (im Falle des Primärkettenkasten sehr schmale!) Dichtfläche geben und mit der Fingerspitze sanft/mit wenig Druck verteilen, immer so in Abständen von 5 bis 10 Zentimetern. Damit kriegt man über die Zeit ganz akzeptable Ergebnisse hin. (Und spart an der kostbaren Dichtpampe.
Vielleicht solltest Du wirklich entspannter werden, was diverse Zehntel an (zusätzlichem) Axialspiel Deiner Kurbelwelle angeht...