CBBC-Beitrag

Nach der Tour ein kleiner Plausch! Wessen Bike läuft schneller, welche Marke is the best? Hitzige Diskussionen erwünscht!
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jan
Julio Matchlesias
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Re: CBBC-Beitrag

Beitrag von jan »

Hallo zusammen,

es ist schon interessant, was die unscheinbare Erinnerung von "windycorner" für eine Resonanz ausgelöst hat. Scheint wohl tatsächlich so zu sein, dass Sturm erntet, wer (in der Ecke) Wind sät...

In der Diskussion sollten wir ADAC, BVDM und dergleichen dann doch außen vor lassen. Was dort verkehrt läuft, im Argen liegt oder sonstwie klemmt, muss uns hier nicht interessieren und ließe die Diskussion hier ansonsten auch ins Uferlose gehen.

Ich für meinen Teil bin gerne Mitglied im CBBC - aus Gründen, die hier weitgehend schon genannt wurden. Trotzdem will ich noch mal zusammenfassen und resümieren, was mir persönlich der Gegenwert von 30 Euro jährlich bietet:
  • Man erhält 6x jährlich die Info. Soweit der objektive Teil. Meine subjektive Sichtweise dazu: Die Info ist nicht "Nichts", auch wenn das manch einer hier so sieht und darauf verzichten kann (z.B. Joe) oder gerne ein tiefgreifendes Revirement hätte (z.B. bos´n). Auch mir gefällt dort nicht jeder Technikartikel oder jede sterbenslangweilige Treffen- oder Reise-Bericht, aber - auch das schon oft genug betont - es liegt in unseren Händen, das aktiv zu beeinflussen.
    Ich jedenfalls habe in den letzten Jahren viele, viele Seiten abgeliefert (Markus´ARIEL-Reise nach Spanien, AJS-/Matchless-Treffen in London-Plumstead, diverse Berichte über International Jampot-Rallys, Bremen Classic Show, Münsterland-Treffen bei Paul in Laer usw.) und immer positive Rückmeldungen dazu erhalten. Von Joes Kritik, dass eigentlich seit vielen Jahren nur noch "null Informations- und Unterhaltungswert" darin zu finden ist, fühle ich mich daher nicht so recht angesprochen.
    Auch die Basteltipps von Norton-Günter u.a. finde ich (soweit ich sie beurteilen kann) durchaus informativ und sicherlich für den einen oder anderen hilfreich.
  • Ihr mögt darüber lachen, aber - da ebenfalls im o.g. Preis enthalten - zwei Wandkalender mit netten Brit-Bike-Motiven, für die ich andernorts Geld bezahlen müsste (und seien es nur 10 Euro), fallen aus meiner Sicht ebenfalls ins Gewicht.
  • Stichwort "Breakdown-Service": Auch das ist ganz allein unser eigenes Ding - ein von den Mitgliedern für die Mitglieder getragener Service. Wusels Erlebnisse sind natürlich grenzwertig - jeder fasse sich aber an die eigene Nase, ob und was er für einen Clubkameraden zu leisten bereit wäre. Die originäre Leistung des CBBC besteht aber zumindest schon einmal darin, diese Liste überhaupt erstellt zu haben und von Zeit zu Zeit zu aktualisieren. (Ob man das besser/moderner machen kann, z.B. in Form einer Online-Datenbank o.ä., sei mal dahingestellt und kann trefflich diskutiert werden.)
  • Markenkarteien, Briefkopien u.ä.: Ich selber habe diesen Service noch nicht in Anspruch genommen, bin aber davon überzeugt, dass das bei den Spezialisten schlummernde Material für die eine oder andere (positive) Überraschung gut wäre. Ganz abgesehen davon, habe ich zu diversen "Hirten" der CBBC-Dokumente persönliche Kontakte geknüpft (z.B. Peter Weigelt, Jürgen Böhm, Paul Hanenberg u.a) und von dort über die Jahre schon viele freundliche, unbürokratische und - sofern es um Informationen ging - stets kostenlose Hilfe erhalten. Alle diese Kontakte habe ich wohlgemerkt über den Zugangsweg CBBC geknüpft.
  • Wenn ich das richtig sehe, hosted und sponsort der CBBC auch die Website und das Forum - oder? (Da fließt sicherlich auch die eine oder andere Arbeitsstunde, der eine oder andere Euro hinein... ) Wohlgemerkt, wir befinden uns immer noch im Rahmen der 30 Euro Jahresbeitrag je Mitglied.
  • Ob man nun Termine wie bspw. die jährliche JHV oder das Treffen in Kölsch-Büllesbach (da wären wir dann wieder bei "Windy corner"... ) für "klasse" oder für "doof" hält, ist sicherlich auch Geschmackssache - Fakt ist doch wohl aber, dass auch diese Events aus dem Club heraus organisiert werden, mit persönlichem Einsatz der jeweiligen Verantwortlichen.
  • Die Aktivitäten des CBBC insb. in Bremen unter der Ägide von Udo Orths und seinen Leuten sind ebenfalls bereits angesprochen worden - ich kann nur sagen, was seitens des Clubs dort Jahr für Jahr geboten wird (letztes Jahr durfte ich selber aktiv dabei sein), ist aller Ehren wert und wird vom Publikum mit Wohlwollen und viel Interesse honoriert. Und wenn wir über diesen Umweg schon zu Paul Gockel gelangen: man mag zu ihm stehen, wie man will, aber seine Shows und Moderationen sind immer kurzweilig und tun "unserer Sache" (nämlich Interesse und Verständnis für unser Hobby zu wecken und aufrecht zu erhalten) mit Sicherheit einen hervorragenden Dienst.
  • Last not least kann ein Club wie der CBBC tatsächlich insgesamt eine gute Interessenvertretung (um das böse Wort "Lobby" zu vermeiden... ) sein; auch das hängt aber natürlich maßgeblich vom individuellen Engagement Einzelner ab.
Die vorstehende Aufzählung ist nur meine ganz persönliche Bilanz, mit der ich begründen möchte, wieso ich sowohl die Existenz des CBBC als auch die fraglichen 30 Euro Jahresbeitrag für gerechtfertigt halte. Die Differenzen zwischen dem Club und Joe sind für mich Historie, mangels persönlicher Betroffenheit auch ohne unmittelbare Relevanz für mich.
Dass nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist und dem Club die eine oder andere Veränderung sicherlich gut zu Gesichte stünde, will ich aber gar nicht in Frage stellen - Stillstand bedeutet Rückschritt, und auch beim CBBC belegen das viele kritische Stimmen und ein ziemlich deutlicher Mitgliederschwund.

Was also tun? Auch mir fällt letztlich nicht mehr ein als der Aufruf zu "mehr Engagement", vielleicht aber doch konkretisiert um den einen oder anderen direkten Vorschlag:
  • Schon vielfach genannt, trotzdem kann man es nicht oft genug wiederholen: Schreibt eigene Artikel für die Info! Nach meiner Erfahrung wird ALLES gedruckt, und der Dank des Redakteurs ist einem immer gewiss. Das heißt aber auch: Ihr könnt beeinflussen, dass Ihr schreiben könnt und zu lesen bekommt, was Euch auch tatsächlich interessiert. Technik? Schrauben? Marken- und Typengeschichte? Ja logo!
  • Organisiert Veranstaltungen. Der CBBC unterstützt Euch mit Versicherungsleistungen und Zuschüssen. Sei es eine Ausfahrt, ein Lagerfeuer-Treffen, ein Schrauber-Workshop, was auch immer. Und warum nicht auch mal - Stichwort "Tag der offenen Tür" - die Öffentlichkeit mit einbeziehen? Ich erinnere mich an das Treffen in Aschaffenburg vor 2 oder 3 Jahren, das auch gemessen an den Besucherzahlen ein großer Erfolg war.
  • Zwischen den Zeilen bekommt man hier im Forum immer wieder zu lesen, dass viele von Euch bereits erwachsene Kinder im "moppedfähigen" Alter haben - vielleicht gelingt es ja auch auch bei denen im einen oder anderen Falle, nicht nur das Interesse für Motorräder im Allgemeinen und Brit-Bikes im Besonderen, sondern auch für Clubveranstaltungen und vielleicht sogar eigenes Engagement im Club zu wecken?!
So viel von meiner Seite, vielleicht taugt es ja für den einen oder anderen Denkanstoß oder weitere Diskussionsaspekte.

Und vergesst am Ende nicht: Es ist jedem unbenommen, im CBBC nicht Mitglied zu sein...

Cheers, Jan
May our engines never run out of oil, fuel and sparks!
Johannestiger
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Re: CBBC-Beitrag

Beitrag von Johannestiger »

Hallo zusammen,

ich denke, dass das bisher eine fruchtbare Diskussion über Sinn und Unsinn eines Vereinslebens gewesen ist. Im Kern ist doch die Motivation einem Verein beizutreten, die einer Gemeinschaft zuzugehören. Diese bestimmt sich durch gemeinsames Tun und Meinungsaustausch, wobei dies einem Vereinsziel d.h. einem übergeordneten Thema zugeordnet wird. Für mich heißt das, dass dem Infoblatt eines Vereins nicht die wichtigste Rolle zukommt, sondern den gemeinsammen Aktivitäten. Auch ein Stammtisch wird öde, wenn aus ihm heraus nichts passiert. Ein Club, der nicht durch Aktivitäten öffentlich erscheint, findet nicht statt und droht auszusterben. Deshalb braucht es Gelegenheiten gemeinsame Erlebnisse erfahren zu können ohne altbekanntes immer neu aufzuwärmen. Reine Treffen sind für mich auch nicht der Brüller, weil sonst nichts passiertaußer: treffen, kucken, Wurst , Bier, nach Hause.

Schaut euch zum Beispiel den MV Club an: da gibt es jedes Jahr einen Schrauber - Lehrgang, Renntrainings, Verabredungen zu großen Veranstaltungen mit Clubbeteiligung oder sogar die Organisation von Sonderläufen auf Oldtimerveranstaltungen. Der Club ist kleiner aber präsent und attraktiv. Trotzdem kennt auch er die Probleme Leute zu finden, die bereit sind was zu tun.

Viel Erfolg und beste Grüße

Alexander
windycorner
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Re: CBBC-Beitrag

Beitrag von windycorner »

Hallo in die Runde!
Bin auch echt erstaunt, wie ein einfacher Gedanke so ein Hallo verursachen kann. Bin wie gesagt seit 1980 beim CBBC bzw. seinem Anfangszusammenschluss. Er ist in der Tat auch entstanden, um mehr Fahrer auf die sogenannten Lagerfeuertreffen zu bekommen. Da diese mein Ding sind, welches ich jedes Jahr mit dem Elefantentreffen starte, bin ich auch seit 1995 Mitorganisator des „Windycornertreffens“ in Kölsch-Büllesbach. Dies ist somit, wie auch die Teilnahme an den Treffen, mein bescheidener Anteil am CBBC.
In all den Jahren, in denen ich nun Beitrag zahle ist, mir dann auch so manches, nicht so schöne aufgefallen.
Zu den Negativen zählt an erster Stelle die Urheberrechtsklage eines Mitgliedes gegen den damals noch nicht als eV. registrierten Klub. Wegen eines „Markenschriftzuges“ auf unserem Jahreskalender!!! Ich konnte es kaum glauben.
Das Nächste, was mir immer wieder auffällt, ist die relative Abneigung gegen alles, was aus Hinckley kommt!!??
Hier liegt meiner Meinung nach auch das Problem des sich anbahnenden Mitgliederschwundes. Da wird nun mal wieder in England etwas vernünftiges gebaut und mann starrt drauf, wie das Kaninchen auf die Schlange und denkt: oh Gott alles nur die nicht!
Dabei bieten diese technisch tolle Lösungen, klasse Rahmen und Bremsen, satt Leistung kurzum alles gute und bezahlbare aus dem englischen Motorradbau um die Japsenkacke in der Eifel (und anderen Gegenden) in Grund und Boden zu fahren. Dann wird man noch, man glaubt es kaum, ausgeschlossen ein Treffen zu besuchen!
So ist die Sache mit dem CBBC dem Ende geweiht! Da kann mir sicher mal einer erklären, wie man jemand das Thema klassische englische Motorräder sonst näher bringt. Bestimmt nicht, indem man sich abschottet.
Auch der Hinweis den Nachwuchs heranzuführen wird so nicht klappen. Mein damals 25Jähriger Arbeitskollege, der meine erste T300 nach 16 Jahren übernommen hat, fühlt sich so sicher nicht willkommen. Mein Jüngster fährt auch Moped, einen Eintopf mit richtig Qualm, Supermoto KTM. Er würde sich aber eher das aus England holen, was ich im Moment fahre: Street Triple 675.
Die Uhren gehen rechts herum. Wir müssen offener werden, ansonsten schaffen wir uns selbst ab!
Denn wir sind und bleiben ein Klub für alles und jeden der sich für englischen Motorradbau interessiert. Das sollte meiner Meinung auch so bleiben.

Grüße
Dieter

Ps. Bin wie jedes Jahr auf dem alten Elefantentreffen am Nürburgring, erste Möglichkeit am Lagerfeuer zu sitzen und über den CBBC zu philosophieren.
Rheinländer, es kann nur einen geben!!
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Martin
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Re: CBBC-Beitrag

Beitrag von Martin »

Dieter. Ich kenne Deine Litanei zu diesem Thema zur Genüge. Du musst akzeptieren, dass Du für Dich sprichst und nicht für die Allgemeinheit bzw. alle Mitglieder.
Das Clubthema ist "Classic British Bikes", nicht "British Bikes"
Wenn Du die Hinckleys so schön findest, fahr mit dem RAT und freu Dich.
Niemand wird davon abgehalten, moderne Motorräder zu fahren. Mich interessieren sie schlihtweg nicht. Damit ist für mich kein Grund gegeben, irgendetwas zu verändern.

Dass man, man glaubt es kaum, ausgeschlossen wird von einem Treffen mag bei Dir so ankommen. Ich weiß dass Du auf Ralphs und meinen Triple Run abzielst. Abgesehen davon, dass schon höchst offiziell eine Hinckley mit auf der Ausfahrt gewesen ist (sogar eine Harley, man höre und staune) kannst oder willst Du meine Dir schon mal präsentierte Erklärung nicht verstehen. Getreu des Mottos "Toleranz ist keine Einbahnstraße" sehe ich auch keinen Grund, Ralphs und meine Entscheidung zu dieser Thematik zu verändern. Was das bei Dir für traumatische Zustände hervorruft kann ich leider nicht beeinflussen.
Die wachsende Zahl an Besuchern und die Rückmeldungen der Gäste sprechen für sich und uns. Dass z.B. ein Finne nur aus dem Grunde angereist ist, WEIL wir ausdrücklich klargestellt haben kein Hinckley Treffen machen zu wollen, freut mich an dieser Stelle besonders.

Das was Du forderst, moderne Trumphen "in den Club zu holen" führt nicht zum überleben des Clubs in seiner jetzigen Form sondern zu einer Transformation in eine Richtung, bei der viele der alten Klientel auf der Strecke bleiben wird. Wenn Du Dich mit der Thematik mal ordentlich beschäftigen möchtest, such Kontakt zum schwedischen oder holländischen Triumph Owners Club. Da würdest Du Dich sehr wohl fühlen, denn mittlerweise sind beide überwiegend Hinckley-Clubs... Die Fahrer alter Maschinen sind entweder unzufrieden damit oder ausgetreten.

Beste Grüße, Martin
When a motorcycle is actually ridden, it takes on a similar "patina" of use

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Phil
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Re: CBBC-Beitrag

Beitrag von Phil »

windycorner hat geschrieben:Das Nächste, was mir immer wieder auffällt, ist die relative Abneigung gegen alles, was aus Hinckley kommt!!??
Hier liegt meiner Meinung nach auch das Problem des sich anbahnenden Mitgliederschwundes. Da wird nun mal wieder in England etwas vernünftiges gebaut und mann starrt drauf, wie das Kaninchen auf die Schlange und denkt: oh Gott alles nur die nicht!
Dabei bieten diese technisch tolle Lösungen, klasse Rahmen und Bremsen, satt Leistung kurzum alles gute und bezahlbare aus dem englischen Motorradbau um die Japsenkacke in der Eifel (und anderen Gegenden) in Grund und Boden zu fahren. Dann wird man noch, man glaubt es kaum, ausgeschlossen ein Treffen zu besuchen!
Nun ja, Dieter.... Ich denke, dass Du da am Thema vorbei argumentierst. Es geht doch nicht wirklich um Hinckley-Triumphen, sondern um eben um Classic British Bikes, wie Martin ja schon vollkommen zurecht schrieb. Und da fehlt diesen Hinckley-Mopeds ja erstens das Alter, IMHO aber auch ein Alleinstellungsmerkmal. Ist denn da ein Unterschied von Hinckleys zu den japanischen Mopeds? Zu der von Dir erwähnten Japsenkacke gibt sich das echt wenig. Btw. der gute John Bloor lässt zudem mittlerweile relativ viel in Thailand bauen... :mrgreen: Wie brätisch ist das denn noch dann? Ist es dann Schlitzie-Kacke im weiteren Sinn?
Der sich anbahnende Mitgliederschwund hat durchaus auch mit der definierten Anzahl von brätischen Motorrädern und den Leuten, die sich damit auseinandersetzen zu tun. Aber im Wesentlichen ist es doch so, dass sich mittlerweile doch recht deutlich Werte verändert haben. Die Mobilität, die in Deiner und meiner Generation noch der Wert schlechthin war, die kratzt doch kaum noch einen. Schau Dir doch mal das Durchschnittsalter der Motorradfahrer an. Die Kids von heute haben andere Sachen im Kopf. Und mal ehrlich, ist es denn so schlimm, wenn sich die Dinge mit der Zeit und über die Jahre verändern? Ist das nicht der Lauf der Dinge?
windycorner hat geschrieben:So ist die Sache mit dem CBBC dem Ende geweiht! Da kann mir sicher mal einer erklären, wie man jemand das Thema klassische englische Motorräder sonst näher bringt. Bestimmt nicht, indem man sich abschottet.
Wer tut das denn? Wer schottet sich denn ab? Einzig der Bezug zu den Classic British Bikes ist doch gefordert. Womit dann einer im Alltag fährt, das kratzt doch keinen. Und im CBBC gibt es ja noch nicht mal ´die Bedingung ein CBB zu besitzen, halten oder zu beschrauben. Im BSA OC ist es so, dass Deine Mitgliedschaft nur zustande kommt, wenn Du eine BSA besitzt. Da ist doch der CBBC echt viel lockerer und angenehmer.

Schöne Grüße

Ph.
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Norton Motors
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Re: CBBC-Beitrag

Beitrag von Norton Motors »

Zu den Negativen zählt an erster Stelle die Urheberrechtsklage eines Mitgliedes gegen den damals noch nicht als eV. registrierten Klub. Wegen eines „Markenschriftzuges“ auf unserem Jahreskalender!!! Ich konnte es kaum glauben.
Ich kann es auch kaum glauben. Darum ging es nämlich damals überhaupt nicht, sondern um das unerlaubte, mit dem Autoren nicht abgesprochene, Wiederabdrucken- in Form eines vom Klub zum Verkauf angebotenen "Norton-Heftes"- uralter und inzwischen teilweise technisch und wissensmäßig überholter Artikel. Unter denen- und das wurde einfachheitshalber einfach gleich mitkopiert- "Copyright J.Seifert, Wiederabdruck nur mit Genehmigung des Autors" stand.
Also, immer schön bei der Wahrheit bleiben! Ist nicht so gern gesehen bei den Verbreitern der CBBC-Dolchstoßlegende. Denn irgendwie mußten ja die vollkommen unnötig verbratenen, erheblichen Anwaltskosten- die ich dem Klub vergeblich zu ersparen versuchte, aber der Vorstand war da vollkommen beratungsresistent- den Clubmitgliedern plausibel gemacht werden. Wen es interessiert, der Vorgang ist immer noch jederzeit bei mir einsehbar.
Joe Seifert
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