Auftragsstärke Silikondichtmassen

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jan
Julio Matchlesias
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Re: Auftragsstärke Silikondichtmassen

Beitrag von jan »

Phil, lass es mich andersherum ausdrücken:
Ich verwende das 5920 praktisch ausschließlich am Primärkettenkasten. Den nehme ich immer gerne mal auseinander, im Schnitt geschätzt ein bis zwei Mal pro Saison.
Das letzte Mal war das im Herbst letzten Jahres, als ich dem Twin eine neue Kupplung spendiert habe.

Die Erfahrung ist regelmäßig dieselbe: Auf den Dichtflächen ist dort, wo sie tragen, praktisch nur noch ein farblicher Hauch der Dichtpampe vorhanden. Messen im Sinne einer Schichtdicke kann man das nicht mehr, in meiner laienhaften Wahrnehmung ist das vernachlässigbar, da reden wir auch nicht mehr über irgendwelche Zehntel oder Hundertstel.
Was sich noch wegpuhlen lässt, sind genau die bereits angesprochenen Reste, die sich seitlich rausgequetscht oder in irgendwelche Macken, Ritzen, Rillen und sonstige Vertiefungen verkrochen haben.

Übrigens mache ich das mit dem Auftragen wie Martin: alle paar Zentimeter ein Tröpfchen Dichtmasse auf die (im Falle des Primärkettenkasten sehr schmale!) Dichtfläche geben und mit der Fingerspitze sanft/mit wenig Druck verteilen, immer so in Abständen von 5 bis 10 Zentimetern. Damit kriegt man über die Zeit ganz akzeptable Ergebnisse hin. (Und spart an der kostbaren Dichtpampe. :wink: )

Vielleicht solltest Du wirklich entspannter werden, was diverse Zehntel an (zusätzlichem) Axialspiel Deiner Kurbelwelle angeht... :surpris: :twisted: :tongue: :mrgreen:
:halloatall:
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Phil
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Re: Auftragsstärke Silikondichtmassen

Beitrag von Phil »

jan hat geschrieben: Freitag 8. Mai 2026, 12:29...
Vielleicht solltest Du wirklich entspannter werden, was diverse Zehntel an (zusätzlichem) Axialspiel Deiner Kurbelwelle angeht...
Lieber Jan,

es interessiert mich eben, ob das was ausmacht. Wenn ich das so Revue passieren lasse, was Ihr so geschrieben habt, dann ist die Schichtdicke vernachlässigbar.

Das nehme ich jetzt als geben hin und werde versuchen, das beim nächsten Moder nachzuprüfen mit einer Lambarene-mäßigen Messung. :pfeiffen:

Schöne Grüße

Ph.
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Öko
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Re: Auftragsstärke Silikondichtmassen

Beitrag von Öko »

Du kannst das an einem leeren verschraubten Kurbelhaus ein mal ohne und einmal mit dünn aufgetragener Dichtmasse an mehreren Stellen der Befestigungsbohrungen genau nachmessen.
Wenn du dann beide abgedichteten Gehäusehälften mit dem rückschlagfreiem Schonhammer wieder auseinander hast wirst du das spätestens erkennen, was Jan und ich geschrieben haben.
Die Herstellertolleranzen zum axialen Spiel geben schon gut die Richtung an, in der man sich beim schrauben bewegen sollte, weil das vor der Großserienproduktion ausgiebig erprobt wurde.
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jan
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Re: Auftragsstärke Silikondichtmassen

Beitrag von jan »

Phil hat geschrieben: Freitag 8. Mai 2026, 22:41Das nehme ich jetzt als geben hin und werde versuchen, das beim nächsten Moder nachzuprüfen mit einer Lambarene-mäßigen Messung. :pfeiffen:
Öko hat geschrieben: Samstag 9. Mai 2026, 04:10Du kannst das an einem leeren verschraubten Kurbelhaus ein mal ohne und einmal mit dünn aufgetragener Dichtmasse an mehreren Stellen der Befestigungsbohrungen genau nachmessen.
Wenn du dann beide abgedichteten Gehäusehälften mit dem rückschlagfreiem Schonhammer wieder auseinander hast wirst du das spätestens erkennen, was Jan und ich geschrieben haben.
Vielleicht kann man daraus ja so eine Art Forums-Contest machen?! :-k
Nach dem Schema: Um wieviel unterscheidet sich das axiale KW-Spiel ohne und mit Dichtpampe?

Jeder darf im Vorfeld des Phil´schen Pilotversuches einen Tipp abgeben. Und wer am nächsten dran ist, gewinnt eine Kiste Bier eigener Wahl.
(Wir müssen nur noch ausdeuten, wer die Kiste bezahlt. ;-D )

Ich fange mal an: Der Unterschied wird bei <2/100mm liegen.
(Wobei das mit Phils Lambarene-Möglichkeiten wahrscheinlich gar nicht messbar ist bzw. im Rahmen der temperaturbedingten Messtoleranzen liegt. :badgrin: :tongue: )
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Öko
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Re: Auftragsstärke Silikondichtmassen

Beitrag von Öko »

Sehe ich auch so...drei Triumph und ein VS1400 Gehäuse, sowie eins vom 150er Einbaumotor, Dichtmassen verschiedener Hersteller, auch VW Flächendichtmasse liegt hier :yau:
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Henrik
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Re: Auftragsstärke Silikondichtmassen

Beitrag von Henrik »

jan hat geschrieben: Samstag 9. Mai 2026, 11:28
Phil hat geschrieben: Freitag 8. Mai 2026, 22:41Das nehme ich jetzt als geben hin und werde versuchen, das beim nächsten Moder nachzuprüfen mit einer Lambarene-mäßigen Messung. :pfeiffen:
Öko hat geschrieben: Samstag 9. Mai 2026, 04:10Du kannst das an einem leeren verschraubten Kurbelhaus ein mal ohne und einmal mit dünn aufgetragener Dichtmasse an mehreren Stellen der Befestigungsbohrungen genau nachmessen.
Wenn du dann beide abgedichteten Gehäusehälften mit dem rückschlagfreiem Schonhammer wieder auseinander hast wirst du das spätestens erkennen, was Jan und ich geschrieben haben.
Vielleicht kann man daraus ja so eine Art Forums-Contest machen?! :-k
Nach dem Schema: Um wieviel unterscheidet sich das axiale KW-Spiel ohne und mit Dichtpampe?

Jeder darf im Vorfeld des Phil´schen Pilotversuches einen Tipp abgeben. Und wer am nächsten dran ist, gewinnt eine Kiste Bier eigener Wahl.
(Wir müssen nur noch ausdeuten, wer die Kiste bezahlt. ;-D )

Ich fange mal an: Der Unterschied wird bei <2/100mm liegen.
(Wobei das mit Phils Lambarene-Möglichkeiten wahrscheinlich gar nicht messbar ist bzw. im Rahmen der temperaturbedingten Messtoleranzen liegt. :badgrin: :tongue: )
Jan,

zwei Blöde, ein Gedanke….
Als ich die Tage mit Phil zu dem Thema telefonierte, habe ich bereits den Vorschlag gemacht, dass wir einen Schätzwettbewerb machen und habe, wie du, auf kleiner 2/100 getippt - echt lustig.

In der Konsequenz heißt das natürlich, dass wir uns die Bierkiste teilen müssen. :bia:

Beste Grüße
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