Steuerzeiten T140E - Motor mag nicht anspringen
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Re: Steuerzeiten T140E - Motor mag nicht anspringen
Habe gerade den Laptop an und sehe auf deinem Profilbild eine Framo V902, guter Mann.
Solchen Framo wie ich gut drei Jahrzehnte geschraubt und gefahren und die Liebe zum schrauben gefunden habe.
In deinem Eingangspost habe ich ggf. auch noch ein zwei Fragen an dich.
Wie genau bist du vorgegangen bei der Grundeinstellung, und welchen Rotor was t du wie herum verbaut.
Da gibt es viele Stolperstellen.
Rotoren können auf einer Seite die ZZP Markierung für die Twins haben und auf der anderen Seite die für den Dreizack.
Den Motor auf OT gestellt, die Pickup Platte auf Urzeigersinn ( auch die Auslassnocke dreht rechts herum) Bohrung in der Platine mit dem Magnetaufnehmer ausgerichtet?
Einige 750er Motore haben hinten unter dem Zylinder eine Verschlussbohrung mit 1/2" UNF , frühere vorn unten, Harris Kurbelhäuser gar nicht.
wenn dazu noch die passende KW verbaut ist kann man den Motor im OT mit einer angefertigten Schraube...oder halt Werkzeug dafür kaufen blockieren und sämmtliche Einstellungen, Löse und Befestigungsdrehmomente aufbringen. Z.B. NW, KW, Rotorverschraubung
Die VM30 sind zu klein für den 750er Motor siehe https://mikuni-topham.de/DEUTSCHSITE/VE ... iumph.html
Wie geschrieben...habe die größeren VM34, da sind die Strömungsgeschwindigkeit im Leerlauf etwas langsamer, da der Venturidurchlass 4mm größer ist.
Die Nadeldüse habe ich auch die P-05 und im anderen Setup die P-06 und Nadel, HD habe ich durch Fahrversuche ermittelt. Bin bei HD190 in meinem Fahrbereich zufrieden...ist auch vom Bohrungsdurchmesser des Zylinders, Verdichtung, Luftfilter, Auspuff variiert.
LLD meine ich 35 bis 37,5
Mit deinen zu kleinen Vergaser wird der Motor untenrum viel zu fett beliefert und bis obenrum bekommt dieser dann auch nicht das passende Gemisch, weil der Durchlass zu klein ist, die HD viel zu groß.
Die HD bekommt man über die Ablassschraube in der Schwimmerkammer im eingebauten Zustand binnen weniger Minuten gewechselt
Solchen Framo wie ich gut drei Jahrzehnte geschraubt und gefahren und die Liebe zum schrauben gefunden habe.
In deinem Eingangspost habe ich ggf. auch noch ein zwei Fragen an dich.
Wie genau bist du vorgegangen bei der Grundeinstellung, und welchen Rotor was t du wie herum verbaut.
Da gibt es viele Stolperstellen.
Rotoren können auf einer Seite die ZZP Markierung für die Twins haben und auf der anderen Seite die für den Dreizack.
Den Motor auf OT gestellt, die Pickup Platte auf Urzeigersinn ( auch die Auslassnocke dreht rechts herum) Bohrung in der Platine mit dem Magnetaufnehmer ausgerichtet?
Einige 750er Motore haben hinten unter dem Zylinder eine Verschlussbohrung mit 1/2" UNF , frühere vorn unten, Harris Kurbelhäuser gar nicht.
wenn dazu noch die passende KW verbaut ist kann man den Motor im OT mit einer angefertigten Schraube...oder halt Werkzeug dafür kaufen blockieren und sämmtliche Einstellungen, Löse und Befestigungsdrehmomente aufbringen. Z.B. NW, KW, Rotorverschraubung
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Wie geschrieben...habe die größeren VM34, da sind die Strömungsgeschwindigkeit im Leerlauf etwas langsamer, da der Venturidurchlass 4mm größer ist.
Die Nadeldüse habe ich auch die P-05 und im anderen Setup die P-06 und Nadel, HD habe ich durch Fahrversuche ermittelt. Bin bei HD190 in meinem Fahrbereich zufrieden...ist auch vom Bohrungsdurchmesser des Zylinders, Verdichtung, Luftfilter, Auspuff variiert.
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Mit deinen zu kleinen Vergaser wird der Motor untenrum viel zu fett beliefert und bis obenrum bekommt dieser dann auch nicht das passende Gemisch, weil der Durchlass zu klein ist, die HD viel zu groß.
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Re: Steuerzeiten T140E - Motor mag nicht anspringen
Phils Ansatz sollte noch mal verfolgt werden.
Meine Boyer bei der Norton war nach der Revision nur um gefühlt winzige milligrad Grad auf der Grundplatte verdreht, und sie wollte auch ums verrecken nicht, mit anspucken, anspringen.
Ich habe dann solange immer nur wenig verstellt bis sie lief und ich abblitzen konnte.
Sollte deine Steuerzeiten soooo verstellt sein hast du entweder keine Kompression oder deine Ventile setzen auf.
Viel Erfolg
Greez
Chris
Meine Boyer bei der Norton war nach der Revision nur um gefühlt winzige milligrad Grad auf der Grundplatte verdreht, und sie wollte auch ums verrecken nicht, mit anspucken, anspringen.
Ich habe dann solange immer nur wenig verstellt bis sie lief und ich abblitzen konnte.
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Re: Steuerzeiten T140E - Motor mag nicht anspringen
Die schwarzen Boysr MK III haben zudem das Problem, das die unter 11,5V dermaßen mit der Zündung zicken.
Es wird eine Kombination aus mehreren Problemen sein.
Es wird eine Kombination aus mehreren Problemen sein.
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Re: Steuerzeiten T140E - Motor mag nicht anspringen
Hi Andreas,
das selbe Problem hatte ich letztes Jahr auch gehabt.
Nachdem ich alles was mit der Zündungen zusammen hängt durchgemessen hatte (Kabel, Zündspule, etc.) musste ich zum Schluss feststellen, dass das Unterbrecherkontakt-Gedöns defekt war.
Das habe ich durch eine Boyer Bransden ersetzt und alles, wie es sich gehört, eingestellt.
Angesprungen ist die Mühle trotzdem nicht. War ziemlich frustrierend.
Nach zwei Tage Bedenkzeit bin ich nochmals ans Werk gegangen.
Die Lösung: Auf dem Lukas-Rotor sind, warum auch immer, zwei Nut-Markierungen für die 38° vor OT angebracht.
Also habe ich die Zündung nach die anderen OT-Markierung eingestellt.
Nach dem zweiten Kick ist die Mühle angesprungen.
Vielleicht hilft`s.
Good Luck
Andreas
das selbe Problem hatte ich letztes Jahr auch gehabt.
Nachdem ich alles was mit der Zündungen zusammen hängt durchgemessen hatte (Kabel, Zündspule, etc.) musste ich zum Schluss feststellen, dass das Unterbrecherkontakt-Gedöns defekt war.
Das habe ich durch eine Boyer Bransden ersetzt und alles, wie es sich gehört, eingestellt.
Angesprungen ist die Mühle trotzdem nicht. War ziemlich frustrierend.
Nach zwei Tage Bedenkzeit bin ich nochmals ans Werk gegangen.
Die Lösung: Auf dem Lukas-Rotor sind, warum auch immer, zwei Nut-Markierungen für die 38° vor OT angebracht.
Also habe ich die Zündung nach die anderen OT-Markierung eingestellt.
Nach dem zweiten Kick ist die Mühle angesprungen.
Vielleicht hilft`s.
Good Luck
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Re: Steuerzeiten T140E - Motor mag nicht anspringen
Sorry, das hatte ich nicht auf dem Schirm - Ihr arbeitet ja mit dem "Lost Spark"-Geraffel.ahirschi hat geschrieben: Donnerstag 2. April 2026, 19:34Nein, noch nicht. Aber was soll das bringen? Die zündet doch eh gleichzeitig auf beiden Töpfen, oder irre ich da?
Ich komme ja aus der Lucas-K2F-Fraktion, da wird noch ehrlich mit 360° Zündversatz (abwechselnd links - rechts) gearbeitet.
May our engines never run out of oil, fuel and sparks!
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Re: Steuerzeiten T140E - Motor mag nicht anspringen
Der Framo gehört einem guten Freund von mir und ja, der ist wirklich toll geworden. Hat noch eine gewisse Patina und sieht trotzdem nicht vergammelt ausÖko hat geschrieben: Freitag 3. April 2026, 08:54 Habe gerade den Laptop an und sehe auf deinem Profilbild eine Framo V902, guter Mann.
Solchen Framo wie ich gut drei Jahrzehnte geschraubt und gefahren und die Liebe zum schrauben gefunden habe.
Ich habe die passende Schraube mit Sperrstift dazu. Da kann ich die KW sowohl am ZZP als auch am OT blockieren. Daher bin ich sicher, den richtigen ZZP zu haben. aber ich werde den Tip von Nortriubsa beherzigen und damit ein wenig spielen, tut ja nicht wehÖko hat geschrieben: Freitag 3. April 2026, 08:54 Rotoren können auf einer Seite die ZZP Markierung für die Twins haben und auf der anderen Seite die für den Dreizack.
Den Motor auf OT gestellt, die Pickup Platte auf Urzeigersinn ( auch die Auslassnocke dreht rechts herum) Bohrung in der Platine mit dem Magnetaufnehmer ausgerichtet?
Einige 750er Motore haben hinten unter dem Zylinder eine Verschlussbohrung mit 1/2" UNF , frühere vorn unten, Harris Kurbelhäuser gar nicht.
wenn dazu noch die passende KW verbaut ist kann man den Motor im OT mit einer angefertigten Schraube...oder halt Werkzeug dafür kaufen blockieren und sämmtliche Einstellungen, Löse und Befestigungsdrehmomente aufbringen. Z.B. NW, KW, Rotorverschraubung
Nun, ich habe halt die selbe Größe wie die Serienvergaser gewählt. Ich bin nicht auf Höchstleistung aus. Erstmal soll sie laufen, dabei ist es mir egal ob mit den AMAL oder den Mikuni. Danke fürs Setup, das kann mir später vielleicht noch helfenÖko hat geschrieben: Freitag 3. April 2026, 08:54 Die VM30 sind zu klein für den 750er Motor siehe https://mikuni-topham.de/DEUTSCHSITE/VE ... iumph.html
Wie geschrieben...habe die größeren VM34, da sind die Strömungsgeschwindigkeit im Leerlauf etwas langsamer, da der Venturidurchlass 4mm größer ist.
Die Nadeldüse habe ich auch die P-05 und im anderen Setup die P-06 und Nadel, HD habe ich durch Fahrversuche ermittelt. Bin bei HD190 in meinem Fahrbereich zufrieden...ist auch vom Bohrungsdurchmesser des Zylinders, Verdichtung, Luftfilter, Auspuff variiert.
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Mit deinen zu kleinen Vergaser wird der Motor untenrum viel zu fett beliefert und bis obenrum bekommt dieser dann auch nicht das passende Gemisch, weil der Durchlass zu klein ist, die HD viel zu groß.
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Gruß
Andreas
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Re: Steuerzeiten T140E - Motor mag nicht anspringen
Lost Spark Geraffel ist gutjan hat geschrieben: Freitag 3. April 2026, 18:12 Sorry, das hatte ich nicht auf dem Schirm - Ihr arbeitet ja mit dem "Lost Spark"-Geraffel.
Ich komme ja aus der Lucas-K2F-Fraktion, da wird noch ehrlich mit 360° Zündversatz (abwechselnd links - rechts) gearbeitet.![]()
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Re: Steuerzeiten T140E - Motor mag nicht anspringen
Zündanlage kommt definitiv noch dran. Wie schon weiter oben geschrieben, habe ich eine 500er 5TA mit der gleichen Boyer Zündung verbaut. Das gute Stück läuft wie ein Uhrwerk und springt spätestens auf den zweiten Tritt an. Da werde ich die Komponenten Stück für Stück austauschen. Damit kann ich die Fehler einzeln ausschließen.Nortriubsa hat geschrieben: Freitag 3. April 2026, 10:52 Phils Ansatz sollte noch mal verfolgt werden.
Meine Boyer bei der Norton war nach der Revision nur um gefühlt winzige milligrad Grad auf der Grundplatte verdreht, und sie wollte auch ums verrecken nicht, mit anspucken, anspringen.
Ich habe dann solange immer nur wenig verstellt bis sie lief und ich abblitzen konnte.
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Re: Steuerzeiten T140E - Motor mag nicht anspringen
Wenn das Kurbelhaus und die KW zum geleichen Baustand gehören, ist auf der KW nur die Kerbe zur Blockierung im OT, zum zzP würde eh kein Sinn machen.
Das original Amal mit 30mm Durchlass verbaut sind und 32 bzw. auch 34er Mikunis nicht nur von mir sondern auch von Leuten empfohlen werden, die mit dem Geraffel schon über 40 Jahre lang breite Erfahrung haben und genau sagen können, was an Düsen und Co bei welcher Ausführung um den Motor rum gut funktioniert...meist nicht das hat nachdenkenswerte Gründe.
Rufe ab Dienstag im Techniksupport bei Tophem Mikuni an.
Es kann vergasertechnisch aus mehreren Gründen in deinem Fall nicht sauber laufen plus weitere in den Beiträgen geschriebene Möglichkeiten der Ursachen.
Eine unglückliche Kombination der Fehler.
Das original Amal mit 30mm Durchlass verbaut sind und 32 bzw. auch 34er Mikunis nicht nur von mir sondern auch von Leuten empfohlen werden, die mit dem Geraffel schon über 40 Jahre lang breite Erfahrung haben und genau sagen können, was an Düsen und Co bei welcher Ausführung um den Motor rum gut funktioniert...meist nicht das hat nachdenkenswerte Gründe.
Rufe ab Dienstag im Techniksupport bei Tophem Mikuni an.
Es kann vergasertechnisch aus mehreren Gründen in deinem Fall nicht sauber laufen plus weitere in den Beiträgen geschriebene Möglichkeiten der Ursachen.
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Re: Steuerzeiten T140E - Motor mag nicht anspringen
Es geht nicht darum mit den Mikunis die maximale Leitung aus den Twin zu kitzeln sondern ein zuverlässiges anspringverhalten beim ersten Zündungskick, saubere Gasanname über das gesammte Drehzahlband zu erhalten, was die Vergaser in jeder Lastabfrage gewährleiten sollen.
Das ab zwei Vergaser die Zylinder über die gefahrene Drehzahlbereiche ( LL bis Nenndrehzahl) synchron zueinander laufen müssen sollte klar sein.
In der finalen Vergasersynchronisation sollte dann auch minimale Kompressionsunterschiede mit angeglichen werden...klappt dann nur bedingt.
Wenn alles perfekt läuft kann man einen spürbaren vorher nachher Unterschied erfahren....gerade beim beschleunigen/Durchzugverhalten....Drehmoment und Elastizität.
Auf deutsch...das ideale homogene Gemisch vom kalten bis betriebswarmen Motor darf NIE im kritisch mageren wie deutlich überfetten Bereich sich befinden...was man auch am Abgasverhalten ( CO, CO2, O2, ppm) im Stand oder auf dem Prüfstand kann sowie die Lambdawerte mit einer Breitbandsonde während der Fahrt erfassen und selbst auswerten kann, wenn das Kerzenbild, Laufverhalten einem nicht genügen.
Das ist aktuell mit deiner Hardware absolut nicht der Fall.
Das ab zwei Vergaser die Zylinder über die gefahrene Drehzahlbereiche ( LL bis Nenndrehzahl) synchron zueinander laufen müssen sollte klar sein.
In der finalen Vergasersynchronisation sollte dann auch minimale Kompressionsunterschiede mit angeglichen werden...klappt dann nur bedingt.
Wenn alles perfekt läuft kann man einen spürbaren vorher nachher Unterschied erfahren....gerade beim beschleunigen/Durchzugverhalten....Drehmoment und Elastizität.
Auf deutsch...das ideale homogene Gemisch vom kalten bis betriebswarmen Motor darf NIE im kritisch mageren wie deutlich überfetten Bereich sich befinden...was man auch am Abgasverhalten ( CO, CO2, O2, ppm) im Stand oder auf dem Prüfstand kann sowie die Lambdawerte mit einer Breitbandsonde während der Fahrt erfassen und selbst auswerten kann, wenn das Kerzenbild, Laufverhalten einem nicht genügen.
Das ist aktuell mit deiner Hardware absolut nicht der Fall.
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Re: Steuerzeiten T140E - Motor mag nicht anspringen
Hallo zusammen, ich habe die Steuerzeiten heute nach der Methode von Eddie (lobe centre) überprüft. Dabei kam ein Versatz von einem Zahn an der Einlaßnocke heraus. Normalerweise sollte das Zwischenrad mit dem Strich fluchten, jetzt steht es eben auf dem Punkt. Dabei ist das lobe centre am Einlaß bei ca. 105° und am Auslaß bei ca. 102°. Sollte demnach passen und war definitiv nicht Kriegsentscheidend. Als nächstes werden die Zündkomponeneten nach und nach ausgewechselt.
Ich meine, Eddie hatte dazu auch schon vor einiger Zeit einen Post dazu geschrieben, der aber wenig Beachtung fand.
Zudem hat sich herausgestellt, daß die Kompression am rechten Zylinder zu schwach ist. Keine Ahnung, was passiert sein könnte, der Kopf muß noch mal runter. Ärgerlich, mein persönliches Waterloo. Ist ja nun nicht der erste Zylinderkopf, den ich überholt habe
Aber was solls, da muß ich jetzt durch.
Ich meine, Eddie hatte dazu auch schon vor einiger Zeit einen Post dazu geschrieben, der aber wenig Beachtung fand.
Zudem hat sich herausgestellt, daß die Kompression am rechten Zylinder zu schwach ist. Keine Ahnung, was passiert sein könnte, der Kopf muß noch mal runter. Ärgerlich, mein persönliches Waterloo. Ist ja nun nicht der erste Zylinderkopf, den ich überholt habe
Gruß
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Re: Steuerzeiten T140E - Motor mag nicht anspringen
Beruhige Dich wieder, Mario. Im Augenblick sind die AMAL Vergaser mit Serienbedüsung montiert. Mit denen hustet sie auch nur ein bischen - genau so wie mit den Mikunis. War ja auch nur ein Test, da die Dinger hier gerade herumlagen...Öko hat geschrieben: Samstag 4. April 2026, 08:46 Auf deutsch...das ideale homogene Gemisch vom kalten bis betriebswarmen Motor darf NIE im kritisch mageren wie deutlich überfetten Bereich sich befinden...was man auch am Abgasverhalten ( CO, CO2, O2, ppm) im Stand oder auf dem Prüfstand kann sowie die Lambdawerte mit einer Breitbandsonde während der Fahrt erfassen und selbst auswerten kann, wenn das Kerzenbild, Laufverhalten einem nicht genügen.
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Re: Steuerzeiten T140E - Motor mag nicht anspringen
Gutes Gelingen, Andreas. Du kriegst das schon hin.
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Re: Steuerzeiten T140E - Motor mag nicht anspringen
Dankejan hat geschrieben: Samstag 4. April 2026, 18:37 Gutes Gelingen, Andreas. Du kriegst das schon hin.
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Re: Steuerzeiten T140E - Motor mag nicht anspringen
Wo du wenig Kompression auf einem Zylinder schreibst...aus das hatte ich bei der Harris mit den ultra harten GS Ventilen.
Unglaublich 50 Einschleifgänge/ zwei Stunden pro Ventil, den ZK auch noch mal untergebaut.
Hatte zuvor die Brennraume mit Benzin abgekippt, augenscheinlich dicht, bis ich nach der erneuten Demontage dann zusätzlich die vier Kanäle angeblasen habe und Luftblächen aufstiegen.
Zuerst drauf gekommen bin ich mit einer Druckverlustüberprüfung pro Brennraum.
Mit dem Versatz der Steuermarkierung könnte auch mit dem je 120 Grad Versatz verbaubaren NW Rädern zum Nutfederkeil der jeweiligen NW zusammen hängen.
Unglaublich 50 Einschleifgänge/ zwei Stunden pro Ventil, den ZK auch noch mal untergebaut.
Hatte zuvor die Brennraume mit Benzin abgekippt, augenscheinlich dicht, bis ich nach der erneuten Demontage dann zusätzlich die vier Kanäle angeblasen habe und Luftblächen aufstiegen.
Zuerst drauf gekommen bin ich mit einer Druckverlustüberprüfung pro Brennraum.
Mit dem Versatz der Steuermarkierung könnte auch mit dem je 120 Grad Versatz verbaubaren NW Rädern zum Nutfederkeil der jeweiligen NW zusammen hängen.
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