BSA A65 Sitzbankbefestigung

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Snoogle
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BSA A65 Sitzbankbefestigung

Beitrag von Snoogle »

Ich werde noch wahnsinnig... meine Höckersitzbank an der Thunderbolt hat auf der Unterseite links und rechts je einen Metallstreifen. Am vorderen Ende ist der mit einem Innensechskant befesigt, hinten ist da ein Stehbolzen dran. Über die Stehbolzen wird die Sitzbank dann am Rahmen befestigt. Leider ist es bei meiner BSA - mal wieder - so, dass die beiden Bolzen völlig im Eimer sind. Sie haben eine unterschiedliche Stärke und unterschiedliche Gewindegrößen, beides aber Zoll-Gewinde. In die Befestigungsmuttern hatte jemand einen Insert geklebt. Der ist jetzt raus... Heißt: Gewinde kaputt, Mutter kaputt und ich finde ums verrecken keinen Ersatz. In der Ersatzteilliste kommt das Teil nicht vor, die Suche bei den üblichen Händlern ist bisher erfolglos... Metrische Ersatzmuttern passen natürlich nicht... wie bekomme ich die Bank jetzt wieder fest?
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Phil
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Re: BSA A65 Sitzbankbefestigung

Beitrag von Phil »

Mach' mal ein Phoddo und stelle es hier ein.

Zumindest moi, ich werde aus Deiner Beschreibung nicht richtig schlau, Marc. :pfeiffen:

Grüße

Ph.
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Re: BSA A65 Sitzbankbefestigung

Beitrag von Snoogle »

Da muss ich erst in die Werkstatt. Sieht aber (aus dem Kopf gezeichnet) ungefähr so aus:
Bildschirmfoto 2025-08-02 um 09.56.42.png
Die Sitzbank hat unten zwei Bohrungen. Beide Stehbolzen sind eigentlich nicht zu retten. Wenn ich die Innensechskantschraube löse, ist das immer noch bombenfest. Am Heckrahmen sind da Laschen angeschweißt, durch die die Stehbolzen geführt und dann verschraubt werden.
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Phil
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Re: BSA A65 Sitzbankbefestigung

Beitrag von Phil »

Na ja, so richtig bringt die Zeichnung mich nicht weiter, aber egal...

Normalerweise, oder besser ab Werk ist die Sitzbank an einer A65 so befestigt, dass es vorne an der Nase eine Art Haken gibt, der in einer Befestigung am Rahmen einhakt. Hinten gibt es zwei Gewindebohrungen in der Platte, wovon die hintere genutzt wird, um die Bank an der entsprechenden Lasche am Rahmen zu verschrauben. Die Schraube dazu ist in der Regel eine grobe 5/16"-Schraube mit 18 tpi. Ob das nun eine BSW oder UNC-Schraube ist, das kann ich Dir nicht sagen.
Wobei ein 5°-Fehler am Flankenwinkel wäre an der Sitzbankbefestigung zwar murksig, aber in Anbetracht der Tatsache, dass es sich um die Verschraubung einer Sitzbank dreht, eher eine lässliche Sünde. :mrgreen:

Kuxtu hier:

Bild

Es gibt an der Grundplatte nochmal zwei zusätzliche Gewindebohrungen in Richtung der Nase, die sind ca. 88 mm von den hinteren weg.

Am Fahrgestell sollte die Befestigung an der Nase so wie auf dem nachfolgenden Phoddo aussehen, weiter hinten sind dann die zuvor beschriebenen Laschen zu sehen.

Bild

Wie Du das jetzt an Deinem Hocker lösen musst, ist eben aus der Ferne schwer zu sagen.

Die Info für Dich ist eigentlich, dass die Gewinde in der Platte in der Regel bei den Standardsitzbänken 5/16" UNC oder BSW sind, die haben jeweils 18 tpi.
Man kann an der Stelle auch einen Helicoil setzen, auch wenn relativ wenig Fleisch da ist.

Und wenn Du Schwierigkeiten hast, Gewinde zu erkennen bzw. zuzuordnen, besorgst Du Dir am besten mal eine (zöllige) Gewindelehre. Mit der Lehre, einem Messschieber und den Tabellen im BSA workshop manual kommst Du ziemlich weit bei der Identifikation von zölligen Gewinden.

Grüße

Ph.
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jan
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Re: BSA A65 Sitzbankbefestigung

Beitrag von jan »

Phil hat geschrieben: Samstag 2. August 2025, 12:08Und wenn Du Schwierigkeiten hast, Gewinde zu erkennen bzw. zuzuordnen, besorgst Du Dir am besten mal eine (zöllige) Gewindelehre.
=D>
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Re: BSA A65 Sitzbankbefestigung

Beitrag von Snoogle »

jan hat geschrieben: Samstag 2. August 2025, 14:21
Phil hat geschrieben: Samstag 2. August 2025, 12:08Und wenn Du Schwierigkeiten hast, Gewinde zu erkennen bzw. zuzuordnen, besorgst Du Dir am besten mal eine (zöllige) Gewindelehre.
=D>
@Phil: Gute Idee!!! Werde ich mir besorgen

@jan: :facepalm2: [carton] völlig unqualifizierter und kindischer Kommentar.

Es geht nicht um das Gewindemaß, sondern darum, dass das jemand in der Vergangenheit was eigenes gemurkst hat und es dafür leider keine Ersatzteilnummer gibt. Die von mir beschriebene Befestigung kommt so nicht in den Ersatzteilisten vor. Die Bleche sind fest mit der Sitzschale verbunden. Ich will das aber nicht wieder vermurksen, sondern so haben, wie es einst vorgesehen war.

Somit habe ich eine nicht serienmäßige Befestigung, einen ausgenudelten Stehbolzen mit aufgeklebtem Gewindeinsatz, einen intakten Stehbolzen, dafür mit zu großer Mutter, die mit Hilfe eines Gewindeeinsatzes verkleinert wurde. Was also soll ich da nun messen?

Heißt: Ich kann das Teil nicht identifizieren und weiß auch nicht, wie ich es von der Sitzbank lösen kann. Ich vermute mal, ich kann den Bolzen rausdrehen, möchte aber vorher sicher gehen, dass ich nicht noch mehr kaputt mache.

Könnte aber sein, dass jemand so eine Befestigung kennt und etwas dazu sagen kann. Denn die Teile sehen schon maschinell gefertigt aus, weshalb ich davon ausgehe, dass die irgendwo mal verbaut wurden.

Letztendlich geht es natürlich um den Tausch der Stehbolzen bzw. um die reguläre Befestigung.
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Phil
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Re: BSA A65 Sitzbankbefestigung

Beitrag von Phil »

Snoogle hat geschrieben: Samstag 2. August 2025, 18:31 @Phil: Gute Idee!!! Werde ich mir besorgen
Mach' das, es ist wirklich hilfreich.
Snoogle hat geschrieben: Samstag 2. August 2025, 18:31 @jan: :facepalm2: [carton] völlig unqualifizierter und kindischer Kommentar.
Nein, das wiederum sehe ich überhaupt nicht so. [-X Der Jan ist ein richtig netter und hilfsbereiter Foristo.
Snoogle hat geschrieben: Samstag 2. August 2025, 18:31Es geht nicht um das Gewindemaß, sondern darum, dass das jemand in der Vergangenheit was eigenes gemurkst hat und es dafür leider keine Ersatzteilnummer gibt. Die von mir beschriebene Befestigung kommt so nicht in den Ersatzteilisten vor. Die Bleche sind fest mit der Sitzschale verbunden. Ich will das aber nicht wieder vermurksen, sondern so haben, wie es einst vorgesehen war.

Somit habe ich eine nicht serienmäßige Befestigung, einen ausgenudelten Stehbolzen mit aufgeklebtem Gewindeinsatz, einen intakten Stehbolzen, dafür mit zu großer Mutter, die mit Hilfe eines Gewindeeinsatzes verkleinert wurde. Was also soll ich da nun messen?

Heißt: Ich kann das Teil nicht identifizieren und weiß auch nicht, wie ich es von der Sitzbank lösen kann. Ich vermute mal, ich kann den Bolzen rausdrehen, möchte aber vorher sicher gehen, dass ich nicht noch mehr kaputt mache.

Könnte aber sein, dass jemand so eine Befestigung kennt und etwas dazu sagen kann. Denn die Teile sehen schon maschinell gefertigt aus, weshalb ich davon ausgehe, dass die irgendwo mal verbaut wurden.

Letztendlich geht es natürlich um den Tausch der Stehbolzen bzw. um die reguläre Befestigung.
Schau' mal, Marc. Du beschreibst etwas, was an Deinem Moped verbaut ist, auf eine ein wenig krude Art. Auf Nachfrage stellst Du eine Skizze ein, die auch nicht wirklich erleuchtend ist.

Du tust gut daran, die durchaus hilfsbereiten Leute hier auch in die Lage zu versetzen, Dir Support zu geben. Wie bereits geschrieben, mit Bildern der jeweiligen Bauteile, welche dann so detailliert und damit geeignet sind, die Bauteile und die beklagten Problemzonen zu erkennen. Keiner hier hat eine Glaskugel, um zu sehen, wie das an Deinem Moped gelöst ist.

Da wäre es wirklich hilfreich, wenn Du an Deiner Kommunikation arbeiten könntest, um auch sinnvolle Vorschläge zu bekommen.

Es ist ja noch nicht mal klar, ob da eine Blech- oder einen Kunststoffgrundplatte an der Bank ist oder wie die aussieht.

Schau' mal hier und da. Sieht Deine Bank so ähnlich aus? Oder hast Du eine Standardbank mit dem hump hinten und bezeichnest den als Höcker?

Jetzt schreibst Du, dass die Mutter(n) auf dem/den ausgenudelten Stehbolzen zöllig sind, aber zu groß und dafür mit einem Helicoil versehen sind? Hab' ich das richtig verstanden? Das wäre schon ziemlich murskig, meiner Meinung nach.

Wenn ich Du wäre, der ich nicht bin, dann würde ich zuerst mal Phoddos von der/den Problemzone(n) machen und die hier teilen.

Wenn das eine Blechgrundplatte ist und die Befestigungsschrauben (also einmal die Schraube mit dem Innensechskant und der verhunzte Stehbolzen) ca. 88 mm auseinander sind, dann würde ich vermuten, dass die Befestigung eine Art Kopie der normalen Befestigung ist.

Wieder: wenn ich Du wäre, der ich nicht bin, dann würde ich den Stehbolzen ausbauen/rauswürgen, das Gewinde identifizieren, das in die Platte eingeschraubt ist und mir neue Stehbolzen machen (lassen).

Wenn die Grundplatte aber GFK sein sollte und Du Pech hast, dann sind die Stehbolzen und nicht nur Gewindebuchsen einlaminiert, was schlecht wäre. Du solltest das aber merken beim Ausbau, ob der Stehbolzen sich drehen lässt oder die Platte sich aufwirfst durch die Torsion. Dann wäre das nicht so einfach zu lösen.

Good luck und Grüße

Ph.
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Re: BSA A65 Sitzbankbefestigung

Beitrag von Snoogle »

BSA A65 Hump Seat 1962-1970 => die ist drauf, unten vier Löcher mit Gewinde, vermute ich. Blechgrundplatte Fotos kommen wenn ich ich wieder in der Werkstatt war (65km entfernt).

Ja, richtig verstanden: einmal Gewindeeinsatz AUF dem ausgenudelten Bolzen, einmal Gewindeeinsatz IN der Mutter, weil die zu groß für den Bolzen war.
Wieder: wenn ich Du wäre, der ich nicht bin, dann würde ich den Stehbolzen ausbauen/rauswürgen, das Gewinde identifizieren, das in die Platte eingeschraubt ist und mir neue Stehbolzen machen (lassen).
Das ist genau die Frage, was sich darunter befinden könnte. Wenn ein Gewinde zu erwarten ist, würde ich den Bolzen ausdrehen und ersetzen. Ich wollte da jetzt aber nicht daran rumreißen, die Sitzbank kaputt machen und einen noch größeren Schaden herbeiführen.
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Re: BSA A65 Sitzbankbefestigung

Beitrag von Phil »

Hoi Marc,

wenn es die Standard-Bank ist, dann ist da ein Gewindeeinsatz oder eine -buchse zu erwarten in der Grundplatte.

Mit großer Wahrscheinlichkeit sind dann die hinteren Stehbolzen nur eingeschraubt. Versuche die einfach auszudrehen.

Wenn es eine Standardbank ist hat bzw. hatte das eingeschraubte Ende des Stehbolzens 18tpi. Musste eben mit einer Gewindelehre messen.

Eigentlich war die Bank ab Werk mit kurzen Schrauben befestigt und kein Stehbolzen im Spiel. Wobei man sagen muss, dass es ziemlich fummlig ist, die Bank mit den Schrauben zu befestigen, das mit den Stehbolzen ist deshalb gar nicht mal so doof.

Andererseits, die Bank muss ja eigentlich selten demontiert werden, weil zum Tankabbau kann die ja bleiben.

Good luck und Grüße

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jan
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Re: BSA A65 Sitzbankbefestigung

Beitrag von jan »

Snoogle hat geschrieben: Samstag 2. August 2025, 18:31
jan hat geschrieben: Samstag 2. August 2025, 14:21
Phil hat geschrieben: Samstag 2. August 2025, 12:08Und wenn Du Schwierigkeiten hast, Gewinde zu erkennen bzw. zuzuordnen, besorgst Du Dir am besten mal eine (zöllige) Gewindelehre.
=D>
@jan: :facepalm2: [carton] völlig unqualifizierter und kindischer Kommentar.
Uuuh, da ist aber jemand dünnhäutig!
Das war überhaupt kein Kommentar, sondern nur eine Bekräftigung von bzw. ein Applaus für Phils Empfehlung.

Dass Du Dich davon dermaßen getroffen fühlst, dass Du mir gleich die rote Karte gibst, lässt tief blicken.

Aber Du kriegst das schon hin mit Deiner Sitzbank...
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Re: BSA A65 Sitzbankbefestigung

Beitrag von speedtwin »

Snoogle hat geschrieben: Samstag 2. August 2025, 18:31
@jan: :facepalm2: [carton] völlig unqualifizierter und kindischer Kommentar.

Mit roten Karten sollte man ja sparsam sein, aber meine hast Du dir heute verdient [carton]
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Henrik
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Re: BSA A65 Sitzbankbefestigung

Beitrag von Henrik »

Hi Marc,

gerne verstärke ich hier hinsichtlich der Anschaffung einer Gewindelehre.
So ein Teil kann wirklich sehr hilfreich sein - erst recht dann, wenn du dem Geschraube der Vorbesitzer nicht trauen kannst und somit mit den Angaben aus der originalen Dokumentation nicht weiterkommst. Ergo wird dir nur das „Messen“ bzw. „Ablehren“ der bei dir vorhandenen Gewinde übrigbleiben.

Noch zwei gut gemeinte Tipps:

1. Fotos helfen eigentlich immer sehr gut weiter.
2. Geh davon aus, dass dir hier JEDER bei der Problemlösung helfen möchte und bewerte die Antworten eher positiv als negativ.
Es kostet nur unnötige Energie das Negative in den Beiträgen der Mitforisti zu suchen und trägt NIE zur Problemlösung bei.

Leider kann ich dir nur sehr bedingt bei der Problemlösung helfen, da bei meiner A65 OIF die Sitzbank völlig unterschiedlich als bei deiner A65 montiert ist. Dennoch wünsche ich viel Erfolg bei der Lösung deines Problems.

LG
Henrik
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Re: BSA A65 Sitzbankbefestigung

Beitrag von Snoogle »

Das hat nichts mit Dünnhäutig zu tun... ich denke nur, der Sinn eines solchen Forums ist es, sich gegenseitig zu helfen und nicht, sich über andere lustig zu machen, wenn eine Frage gestellt wird. Nicht jeder hat bei jedem Thema die gleiche Erfahrung. Und das wird nur allzu gern ausgekostet. Wenn man selbst und Gleichgesinnten oder Gleich-Interessierten nicht mehr respektvoll miteinander umgehen kann, dann weiß ich auch nicht... das ist aber ein generelles Problem.

@Jan: Wenn es anders gemeint war, ok - nur kommt im Kontext leider nicht immer so an, wie man das vielleicht gemeint haben mag. Schwamm drüber.

In allen anderen Punkten stimme ich zu... eine entsprechende Lehre besorge ich mir und Fotos sind immer gut. Nur steht die BSA in meiner (privaten) Werkstatt und die ist 65km weit weg. Da kann ich jetzt nicht nur für ein Foto hinfahren und wenn ich das nächste Mal hinfahre würde ich gerne an der Lösung arbeiten und nicht erst beim übernächsten Mal. Denn da wo die Werkstatt ist, ist ansonsten NICHTS, also keine Möglichkeit, irgendwas vor Ort zu besorgen.

Mein eigentliches Problem ist, dass meine BSA zwar wirklich toll aussieht, aber im Nachhinein einfach wahnsinnig viel vermurkst ist, insbesondere was Schrauben und Muttern angeht. Ich habe von Metrisch über US-Zoll bis hin zu UK-Zoll alles dabei. Teilweise passen die Schrauben trotzdem nicht, dann wurde mit Helicoils oder Klebern gearbeitet.

Die Bücher und Listen geben oft die Information nicht her. Man bekommt zwar eine Teilenummer, aber keine Information, was für eine Maß das reingehört. Viele Händler haben die Teile nicht oder sie haben einfach nicht die Teilenummer gepflegt. Also muss dann quer gesucht werden, weil ja sowas wie Züge, Schrauben, Muttern auch an anderen Mopeds verbaut wurden.

Und deshalb bin ich auf eure Erfahrung angewiesen bin. Denn da hilft alles nachmessen nichts, wenn die falsche Schraube oder das falsche Gewinde gesetzt ist. Und ich möchte eigentlich keinen alten Murks durch neuen Murks ersetzen.

Klar, ich könnte jetzt den alten Stehbolzen entfernen und entweder eine Mutter aufschweißen oder aufbohren und irgend ein UNF- oder UNC-Gewinde reinbasteln, weil das viel gängiger und einfacher zu beschaffen ist. Aber das will ich nicht. Generell gemeint, nicht speziell für die Sitzbank.
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Re: BSA A65 Sitzbankbefestigung

Beitrag von Phil »

Snoogle hat geschrieben: Montag 4. August 2025, 09:54 ... ich denke nur, der Sinn eines solchen Forums ist es, sich gegenseitig zu helfen und nicht, sich über andere lustig zu machen, wenn eine Frage gestellt wird. Nicht jeder hat bei jedem Thema die gleiche Erfahrung. Und das wird nur allzu gern ausgekostet. Wenn man selbst und Gleichgesinnten oder Gleich-Interessierten nicht mehr respektvoll miteinander umgehen kann, dann weiß ich auch nicht... das ist aber ein generelles Problem.
Hmmmm, Marc. Der Sinn eines Forums ist eigentlich der Austausch mit Gleichgesinnten oder Gleich-Interessierten, wie Du schrubst. Dass man sich gegenseitig oder auch neuen Foristi hilft, das ist ein Nebeneffekt des Austauschs. Am Ende geht es um die Leute/Foristi dabei, die Fahrzeuge sind das Vehikel dazu im Wortsinn.

Meiner bescheidenen Meinung nach gehört dazu aber auch mehr als Fragen stellen bei Problemen. Vielleicht mal erzählen, was sonst so passiert ist und eigene Erfahrungen teilen.
Damit hast Du ja aber neuerdings angefangen, Du hattest ja das erfolgreiche Lösen Deines Wäsche-/Zündungsproblem geschrieben.

Ich denke, dass hier eigentlich ein sehr freundlicher und respektvoller Ton herrscht, und selbst recht schräge Fragen werden beantwortet. Da gibt es andere Foren, die da deutlich anders gestrickt sind.

Keiner hat sich über Dich und Deine Sitzbank-Malesten lustig gemacht.
Snoogle hat geschrieben: Montag 4. August 2025, 09:54.. eine entsprechende Lehre besorge ich mir und Fotos sind immer gut. Nur steht die BSA in meiner (privaten) Werkstatt und die ist 65km weit weg. Da kann ich jetzt nicht nur für ein Foto hinfahren und wenn ich das nächste Mal hinfahre würde ich gerne an der Lösung arbeiten und nicht erst beim übernächsten Mal. Denn da wo die Werkstatt ist, ist ansonsten NICHTS, also keine Möglichkeit, irgendwas vor Ort zu besorgen...
Die Werkstatt in 65 km Entfernung zu haben, das ist kein Spaß. Umso wichtiger scheint es, dass dann Phoddos mit zu Deinen Fragen eingestellt werden, um zielgerichtet Support geben zu können.

Schau' Du schrubst von einer Höckerbank, am Ende scheint es aber die normale A65-Bank zu sein, die da verbaut ist. Das wäre eine wissenswerte Info gewesen, und ein Phoddo hätte diese en passant geliefert.

Das hatte ich auch gemeint, mit an der Kommunikation arbeiten. Die Jungs hier helfen gerne, aber dazu muss man sie auch in die Lage versetzen.
Snoogle hat geschrieben: Montag 4. August 2025, 09:54Mein eigentliches Problem ist, dass meine BSA zwar wirklich toll aussieht, aber im Nachhinein einfach wahnsinnig viel vermurkst ist, insbesondere was Schrauben und Muttern angeht. Ich habe von Metrisch über US-Zoll bis hin zu UK-Zoll alles dabei. Teilweise passen die Schrauben trotzdem nicht, dann wurde mit Helicoils oder Klebern gearbeitet.

Die Bücher und Listen geben oft die Information nicht her. Man bekommt zwar eine Teilenummer, aber keine Information, was für eine Maß das reingehört. Viele Händler haben die Teile nicht oder sie haben einfach nicht die Teilenummer gepflegt. Also muss dann quer gesucht werden, weil ja sowas wie Züge, Schrauben, Muttern auch an anderen Mopeds verbaut wurden.

Und deshalb bin ich auf eure Erfahrung angewiesen bin. Denn da hilft alles nachmessen nichts, wenn die falsche Schraube oder das falsche Gewinde gesetzt ist. Und ich möchte eigentlich keinen alten Murks durch neuen Murks ersetzen.

Klar, ich könnte jetzt den alten Stehbolzen entfernen und entweder eine Mutter aufschweißen oder aufbohren und irgend ein UNF- oder UNC-Gewinde reinbasteln, weil das viel gängiger und einfacher zu beschaffen ist. Aber das will ich nicht. Generell gemeint, nicht speziell für die Sitzbank.
Das Moped, das Du Dein Eigen nennst, ist knappe 60 Jahre alt. Da wundert es nur minder, wenn im Laufe der Äonen andere Schrauben Einzug gehalten haben.

Du kommst kaum umhin, diese zu prüfen. Messschieber aka Schieblehre, Gewindelehre und Gewindetabellen sind dabei Deine Freunde.

Was ggf. noch helfen könnte, die die nachfolgende Excel-Datei. Die hatte mal ein ehrenwerter Foristo eingestellt, da stehen teilweise Gewinde (-normen) zu den Teilenummern mit drin. Vielleicht hilft Dir das auch weiter in Zukunft.

Triumph-BSA Hardware spec.xls

Wie gestern geschrieben, normalerweise ist da kein Stehbolzen an der Standardbank, es werden kurze Schrauben reingedreht. Weil das aber fummelig ist, ist die Variante mit den Stehbolzen nicht per se Murks, zumindest solange man nicht irgendwelche Muttern mit Helicoil-Einsätzen umstrickt. :shock:

Schöne Grüße

Ph.
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Re: BSA A65 Sitzbankbefestigung

Beitrag von Benni ES2 »

Moin!
Das wird schon!
Geduld!
Snoogle hat geschrieben: Montag 4. August 2025, 09:54 ... Sinn eines solchen Forums ist es, sich gegenseitig zu helfen und nicht, sich über andere lustig zu machen, wenn eine Frage gestellt wird. Nicht jeder hat bei jedem Thema die gleiche Erfahrung. Und das wird nur allzu gern ausgekostet. Wenn man selbst und Gleichgesinnten oder Gleich-Interessierten nicht mehr respektvoll miteinander umgehen kann, dann weiß ich auch nicht... das ist aber ein generelles Problem.
Das wird hier im Forum eigentlich durch die Bank genau so gesehen! Habe hier eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht. Da gibts andere Foren, wo deutlich anders kommuniziert wird. Und der Rest der Welt driftet da meinem Gefühl nach immer weiter in unwirtliche Gefilde.
Die Kollegen hier sind grundsätzlich alle positiv gesinnt und meinen ihre Beiträge freundlich. Fast eine Insel der Freundlichen, trotzdem auch knorrige Männer mit Motorrädern.
:halloatall:
Snoogle hat geschrieben: Montag 4. August 2025, 09:54 Mein eigentliches Problem ist, dass meine BSA zwar wirklich toll aussieht, aber im Nachhinein einfach wahnsinnig viel vermurkst ist, insbesondere was Schrauben und Muttern angeht. Ich habe von Metrisch über US-Zoll bis hin zu UK-Zoll alles dabei. Teilweise passen die Schrauben trotzdem nicht, dann wurde mit Helicoils oder Klebern gearbeitet.

Die Bücher und Listen geben oft die Information nicht her. Man bekommt zwar eine Teilenummer, aber keine Information, was für eine Maß das reingehört. Viele Händler haben die Teile nicht oder sie haben einfach nicht die Teilenummer gepflegt. Also muss dann quer gesucht werden, weil ja sowas wie Züge, Schrauben, Muttern auch an anderen Mopeds verbaut wurden.
Mit Zwinkern: Das ist doch bei allen ollen Britenkarren so. Selten, dass es mal nicht so ist. Nimm es mit Humor und als Aufgabe. :ebiggrin: (Ich kenne die resultiuerende Frustration nur zu gut)
Die ganzen Hersteller haben fröhlich gemischt und sich aus den Regalen der Zulieferer bedient. Grade in den wilden Zeiten des Niederganges der britischen Mopedindustrie. Der normale Deutsche Schrauber in den 80ern und frühen 90ern wusste oft gar nicht was BSW, BSF, BA, UNC, UNF, BSCyc, etc eigentlich wirklich ist und hatten auch das Werkzeug nicht. Der Pusemuckeler Dorfschmied hat dann auch gerne noch mal Bolzen selber gedreht und mit der lustigen Vorkriegskluppe ein selbsterfundenes Gewinde drangemacht. Und dann sind ja oft noch ein paar Jahre Wind und Wetter, diverse dodgy roadside Repairs, Schmiermittelmangel und bescheidene technische Fähigkeiten drüber gegangen :facepalm2:
So: no wonder.
Snoogle hat geschrieben: Montag 4. August 2025, 09:54 Und deshalb bin ich auf eure Erfahrung angewiesen bin. Denn da hilft alles nachmessen nichts, wenn die falsche Schraube oder das falsche Gewinde gesetzt ist. Und ich möchte eigentlich keinen alten Murks durch neuen Murks ersetzen.

Klar, ich könnte jetzt den alten Stehbolzen entfernen und entweder eine Mutter aufschweißen oder aufbohren und irgend ein UNF- oder UNC-Gewinde reinbasteln, weil das viel gängiger und einfacher zu beschaffen ist. Aber das will ich nicht. Generell gemeint, nicht speziell für die Sitzbank.
Dabei werden die Jungs hier schon helfen können.
Einfach dran denken, dass hier keiner deine Probleme verstehen kann, ohne viele Details zu kennen. und jeder irgendwie anders rezipiert und an Probleme herantritt.
Nochmals:
Gelduld!
Das wird schon. O:)
Viel Erfolg!
BG!
Benni
ich hoffe nichts nimmt uns zusehr in Beschlag und es wird nicht so kalt, dass man in der Werkstatt frieren muss...
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