Hinterrad T140V einspeichen

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Simon
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Hinterrad T140V einspeichen

Beitrag von Simon »

Ich würd´so gerne mal wieder "in der Spur" fahren...
Weis jemand eine Werkstatt die ein Hinterrad einer T140V auch ohne dieselbe gesehen zu haben richtig (d.h. wohl außermittig) zentrieren kann? Wie ich in einem anderen Tröt schon geschrieben hatte, wurde mein Rad neu, aber nicht korrekt eingespeicht und deshalb kann ich die Spur nicht mehr richtig einstellen da das Rad sonst am Kettenschutz/ Schwinge schleift und der Bremssattel dann so schräg steht dass alles klemmt :(
Ich habe zwar überhaupt keinen B... bei diesem Wetter nicht fahren zu können, andererseits macht es so auch nicht wirklich Spaß.
Danke schonmal für eure Infos
Simon
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Wuselwahnwitz
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Re: Hinterrad T140V einspeichen

Beitrag von Wuselwahnwitz »

Tach!
Joseph Joy im Pütt (Dortmund? Recklinghausen?) speicht Dir das Rad sozusagen "blind" ein. Auch andere hauptberufliche Radspanner machen das. Allerdings würde ich erstmal checken ob der "Rest" (Distanzen/U-Scheiben/ die Schwinge usw. WIRKLICH koscher sind...
Ansonsten reicht es dem Radspanner zu sagen: "5mm weiter links, bitte"
Also: Messen, rechnen, ab zum Einspeicher, Bescheid gesagt und gut !!!!
Jeder fällt mal mehr, mal weniger auf die Nase.......meine Erfahrung sagt mir allerdings, das ALLE Probleme aus der Welt zu schaffen sind, wenn die Kommunikation passt. Beide Seiten (Käufer/Verkäufer) sollten sich sicher sein, von welchem Teil man spricht (BJ/Modell/evtl Umbau usw), dann klappts auch mit den Teilen....ob zu teuer oder nicht, steht auf einem anderen Blatt.
Ich will auch nicht urteilen, da ich nicht dabei war.......

Locker bleiben...
Cheers
Wusel
...kann aus 'nem Hundehaufen wieder 'ne Dose Chappi restaurieren..........obwohl

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Simon
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Re: Hinterrad T140V einspeichen

Beitrag von Simon »

Danke Wusel für den Tipp. Gibt es da evtl. "Normmaße" für die T140V, denn ich bin mir nicht sicher wie weit ma da z.B. nach rechts gehen kann wegen der Bremsscheibe. Auch bin ich mir halt nicht sicher wie weit nach rechts sinvoll ist denn im Moment sehen die Speichen auf der linken Seite (von hinten gesehen) schon ziemlich über den Rand der Radnarbe gebogen aus und ich weis nicht wieviel die noch vertragen würden.
Gruß
Simon
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Re: Hinterrad T140V einspeichen

Beitrag von Martin »

Simon hat geschrieben:Danke Wusel für den Tipp. Gibt es da evtl. "Normmaße" für die T140V, denn ich bin mir nicht sicher wie weit ma da z.B. nach rechts gehen kann wegen der Bremsscheibe. Auch bin ich mir halt nicht sicher wie weit nach rechts sinvoll ist denn im Moment sehen die Speichen auf der linken Seite (von hinten gesehen) schon ziemlich über den Rand der Radnarbe gebogen aus und ich weis nicht wieviel die noch vertragen würden.
Gruß
Simon
Gerd ist leider in Urlaub bis zum 18. meine ich.... Der könnte dazu was sagen.
Ansonsten könnte ich mal bei Joseph anrufen und ihn fragen...

Gruß, Martin
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Re: Hinterrad T140V einspeichen

Beitrag von Wuselwahnwitz »

Simon hat geschrieben:Gibt es da evtl. "Normmaße" für die T140V
Hi! Soweit ich weiß, wird die Felge mittig zur Nabe gespeicht....aber ein bischen Spiel ist immer 'drin :wink:

Cheers
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Re: Hinterrad T140V einspeichen

Beitrag von Martin »

So...
"Rear wheel rim offset 2.920" measured from the sprocket abutment face to the centre of the rim"

Also 74,168mm (74,2 ;-)) vom Flansch für den Zahnkranz zur Mitte der Felge. (Idealerweise nimmt man wohl als Messpunkt das Ventilloch, wenn es denn mittig sitzt)

Gruß, Martin

Übrigens: Verschoben ins richtige Forum ;-)

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Re: Hinterrad T140V einspeichen

Beitrag von Simon »

Hallo Martin,
vielen Dank für die Angaben. Ich habe gerade einmal nachgemessen (von der Innenseite des Kettenrades) und komme auf ca. 60mm +- ein paar mm. Kein Wunder, dass die Spur nicht mehr einzustellen ist. In der Werkstatt sagte man mir, der Rahmen sei warscheinlich verzogen, deshalb sei das alles nicht mehr passend zu montieren. Durch den Versatz musste z.B. die Haltestrebe für den Bremssattel außen auf die Halterung an der Schwinge angeschraubt werden anstatt innen (!), wie es im Handbuch abgebildet ist. Dadurch sitzt der Bremssattel so schräg, dass ich den inneren Bremsbelag auf 5mm runterschleifen musste um ihn überhaupt einbauen zu können.
Nächste Woche werde ich zu dem "Fachmann" fahren und wenigstens einen neuen, kostenlosen Speichensatz einfordern denn die Speichen auf der linken Seite dürften ja jetzt alle zu kurz abgeschnitten sein. Könntest du mir noch mitteilen wo du die Maße her hast damit ich argumentieren kann?
Gruß und Danke
Simon
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Martin
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Re: Hinterrad T140V einspeichen

Beitrag von Martin »

Sag mal... könnte es sein, dass Du das Rad verkehrt herum eingebaut hast? Würd ich mal nachmessen.

Die Daten habe ich aus dem original Werkstatthandbuch.

Als Argumentation sollte eine Begutachtung im eingebauten Zustand dienen.
Ich gehe mal davon aus, dass Du ein altes Rad abgegeben hast und das als Muster dienen sollte?

Gruß, Martin
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Simon
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Re: Hinterrad T140V einspeichen

Beitrag von Simon »

Hallo Martin,
ich glaube nicht, dass man das Rad verkehrt herum einbauen kann. Ich habe es zwar zuerst selbst "versucht" (nach dem Einspeichen passte ja das ganze Bremsgeraffel nicht mehr, ich dachte aber das läge evtl. an einer verzogenen, weil zuvor kunststoffbeschichteten Bremsanker-Halteplatte) und da würde ich normalerweise nie sagen "das kann gar nicht sein" :oops: aber: Der Tachoantrieb verhindert doch eigentlich ein Verwechseln der Seiten. Oder kann man diesen beim Zusammenbau des Rades auf die falsche Seite montieren? Denn dort wurde ja auch die ganze Radnarbe zerlegt und überholt.
Und ja, ich habe das Rad komplett zum Einspeichen zum "Fachmann" geschickt. Auf mein Angebot hin, die alten Speichen schonmal auszubauen, wurde mir gesagt ich solle es zusammen lassen wegen dem Versatz. Dann wäre es leichter mit dem Neueinspeichen. Ja, und danach passte dann nichts mehr, so dass ich entnervt aufgab und das ganze Geraffel in dieser "FAchwerkstatt" dann (mehr schlecht als recht) für viel Geld zusammenbauen ließ. Begründung für das schräg stehende Hinterrad: "Der Rahmen muss verzogen sein, anders ist das nicht zu erklären".
Nächste Woche werde ich versuchen, das zu klären.
Danke und Gruß
Simon
Gerd

Re: Hinterrad T140V einspeichen

Beitrag von Gerd »

Ich bin wieder da! (leider)
Also 74,168mm (74,2 ) vom Flansch für den Zahnkranz zur Mitte der Felge. (Idealerweise nimmt man wohl als Messpunkt das Ventilloch, wenn es denn mittig sitzt)

Gruß, Martin
Dieses Maß sollte stimmen! Wobei so plus minus 2mm Toleranz keine große Rolle spielen dürfte.
Gerd
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Re: Hinterrad T140V einspeichen

Beitrag von Simon »

Gerd hat geschrieben:Ich bin wieder da! (leider)
Also 74,168mm (74,2 ) vom Flansch für den Zahnkranz zur Mitte der Felge. (Idealerweise nimmt man wohl als Messpunkt das Ventilloch, wenn es denn mittig sitzt)

Gruß, Martin
Dieses Maß sollte stimmen! Wobei so plus minus 2mm Toleranz keine große Rolle spielen dürfte.
Gerd
So, heute habe ich endlich mal Muße gehabt zu schrauben (jetzt gehts das wieder los...)
Hinterrad aus- und Zahnkranz abgebaut und genau gemessen: Abstand Flansch - Felgenmitte = 66,5 mm ! Kein Wunder, dass ich am Ende meiner Saison auch die Kette nicht mehr spannen konnte...
Die Tage geht das Rad dann ab nach Hamburg zu Gerd, vorher habe ich aber noch eine Frage an die Experten: Gibt es ein "Übermaß" für das außermittige Zentrieren, so dass etwas breiter gebaute Reifen passen? Die Engstelle ist ja wohl immer zwischen Reifen und linkem Schwingenarm. Fahre momentan noch Metzler ME 77, der ist recht schmal (aber sch... bei nasser Straße) und passt sogar bei meinem falsch zentrierten Rad. Aber ein BT45 passt wohl, nach dem was ich hier schon gelesen habe, selbst bei korrekt eingespeichtem Rad nicht immer. Wäre super wenn jemand einen Tipp fürs richtige Maß hätte [-o< so dass ich nicht nächstes Jahr, wenn der Reifen runter ist, wieder anfangen muss #-o
Grüße
Simon
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Re: Hinterrad T140V einspeichen

Beitrag von Simon »

:) :) :) :) :) :) :) :)
Nachdem der Murks vom selbsternannten Fachmann (der hatte wohl alles falsch gemacht was man nur falsch machen kann) von Gerd excellent mittels neuen Speichen und komplett neuem Einspeichen beseitigt wurde (danke nochmal Gerd!) , passt das Hinterrad jetzt wieder problemlos und ich konnte alles wieder so zusammenbauen wie es lt. Handbuch sein soll. Kette spannen ist auch kein Problem mehr, endlich wieder Platz zwischen Reifen und Kettenschutz.
Lediglich ein kleines Problemchen gibt es noch: Wenn ich die Schraube der Bremshaltestange (ich nenns mal so) fest anziehe, scheint sich der Bremssattel etwas zu verdrehen, so dass das Rad auch ohne Betätigen der Bremse gebremst wird. Wenn ich die Schraube (siehe Bild, angezeigt durch den Schraubendreher) lockere, dreht das Rad nur mit leichtem Schleifen der Beläge (wie es halt sein sollte). Es ist vielleicht eine blöde Frage, aber bei Bremsen frage ich gerne nochmal nach: Würde es reichen eine neue, selbstsichernde Mutter zu nehmen und diese nicht ganz bis zum Anschlag fest zu ziehen? Oder laufe ich Gefahr, dass sie sich löst und sich dann der ganze Bremssattel beim Bremsen mitdreht? Wie ist es den bei den anderen T140ern mit Scheibenbremse hinten?
Freue mich schon auf Erhellendes :wink:
Simon
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Gerd

Re: Hinterrad T140V einspeichen

Beitrag von Gerd »

Hallo Simon!
Freut mich das alles passt, kann ja auch nicht anders sein. 8)
Wenn da sich was verspannt, wie du schon meinst, Stoppmutter rauf, noch besser Bolzen mit Splintloch und Kronenmutter mit Splint. Oder die Strebe so lange richten, das auch bei fest angezogener Mutter alles gangbar ist.
Gerd
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Re: Hinterrad T140V einspeichen

Beitrag von Uli »

Gerd hat geschrieben:Hallo Simon!
Oder die Strebe so lange richten, das auch bei fest angezogener Mutter alles gangbar ist.
Gerd

Besser is das.

Uli
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Re: Hinterrad T140V einspeichen

Beitrag von Martin »

Uli hat geschrieben:
Gerd hat geschrieben:Hallo Simon!
Oder die Strebe so lange richten, das auch bei fest angezogener Mutter alles gangbar ist.
Gerd

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Uli
Wenn´s denn die Strebe ist ;-)
Ich gehe eher davon aus, dass es die komplette Halteplatte ist, die verzogen ist. (Ist sie öfters)
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Craig Vetter
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