Also: Schleifspuren, die auf eine Berührung Rotor/Stator schließen lassen, gibt es nicht. Das war auch meine erste Befürchtung, aber nachdem unmittelbar nach Wiederzusammenbau der ganzen Mimik erst mal alles funktioniert hatte, konnte ich das eigentlich schon ausschließen.
Den vorhandenen Original-Gleichrichter hattten wir probehalber schon mal durch eine moderne Version von Johan ersetzt, ohne dass sich an der Ladesituation was geändert hätte.
Jetzt werde ich erst mal wieder den Primärdeckel runternehmen und schauen, ob der 5-Pfund-Hammer noch am Rotor hängenbleibt - wenn ja, sollte der Magnetismus noch ausreichen...
Da ich ja auch ein Grübler bin (vorzugsweise auf dem Klo, mit Fachliteratur wie z.B. dem Neill oder Helmut Hütten): warum macht man den Stator eigentlich nicht an der INNEREN Hälfte des Primärkettenkastens fest??!!! Man könnte den Spalt zwischen Rotor und Stator fein & gemütlich exakt einstellen, man könnte bei offenem Primär alle elektrischen Tests vornehmen - nur Vorteile also!
Oder reicht der Platz nicht aus, um drei Stehbolzen fest zu verankern? Ich glaube, ich werde morgen früh in der Werkstatt gleich mal danach schauen & dann ggf. gleich einen entsprechenden Prototypen-Bauauftrag an meinen Schweißer absetzen.
Ungeachtet aller sonstigen Ergebnisse werde ich natürlich auch den Kabelbaum und die Schalter einer genauen Untersuchung unterziehen - vielleicht ist ja tatsächlich nur irgend `ne Verbindung losgerüttelt...
Also nochmals danke für alle Anregungen, ich halte Euch auf dem Laufenden.