25.Nov.2004 13:58
hallo ihr da,habe vollgendes problem .habe einen t120 motor mit 180w lichtmaschine,powerbox und elektronischerzündung.und möchte ohne battrie fahren.sollte gehen,geht aber nicht.habe gehört das die zündung 9v braucht um zu..öffnen.. geht es auch mit einen kondensartor oder einen ganz kleinen akku-welche art von akku- bin für jeden trick und hilfe dankbar. brauche den saft nur zum zünden
Mühlenbruch
ohne battarie fahren
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ohne battarie fahren
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- Manxman
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Bei www.Kedo.de gibt es diese Kondensatoren.
Evtl.noch bei Wunderlich (Adresse bei google fragen) oder Egu(sind alles SR500 Spezialisten).
Hab ne Enfield Diesel und fahre mit Kondensator.
Kostenpunkt ca. 23€ ohne Versand ...
Heiko
Evtl.noch bei Wunderlich (Adresse bei google fragen) oder Egu(sind alles SR500 Spezialisten).
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Daß ein Diesel auch ganz ohne Strom läuft, ist nichts Besonderes (aber zuweilen hilft es).
Einen Benziner nur mit Kondensator zu betreiben, halte ich nur mit Magnet für machbar.
Das Problem ist die Startzeremonie. Wenn die Elektronikzündung 9 V für ihre F u n k tion braucht, dann muß so ein Kondensator so groß sein, daß er für die nötigen Sekunden (und die können verdammt lang sein) die Spannung bevorratet, obwohl die Zündung dauernd am Saft nuckelt. Woher auf der grünen Wiese der Saft kommt, steht erstmal nicht zur Debatte, kann aber über fahren oder schieben entscheiden.
Einen kleinen Bleiakku halte ich deshalb für wesentlich praktikabler.
Oder eben eine Magnetzündung. Ich bin sowieso ein Fan von zwei getrennten Zündungen. Eine funktioniert bestimmt.
Das Anspringen der LiMa kann auch ein Problem werden, wenn Regler und Gelichrichter auf Elektronik basieren. Siliziumdioden brauchen ca. 0,4 V um Leitfähig zu werden. Bei einer Vollbrücke liegen immer zwei in Reihe (0,8 V) Da muß mitunter die Drehzahl ganz schön hoch werden, damit der Restmagnetismus im Eiesen der LiMa die nötige Spannung zusammen bekommt. Ab dann reicht ein Puffer (Kondensator). Aber wehe, die Drehzahl fällt und mit ihr die generierte Spannung unter das Ansprechniveau der Gleichrichtdioden. Dann ist erst wieder eine Drehzahlorgie nötig, um alles in Betrieb zu bekommen.
Darum also ein Akku.
Warum aber ein Bleiakku? Weil der spannungsgeregelt geladen werden kann.
NiCd-Akkus wollen Stromgeregelt geladen werden und nehmen Überladung als t ö d l i c h e Beleidigung auf.
NiMh-Akkus sind noch leichter kaputt zu machen und LiIon- oder LiPoly- Akkus werden bei falscher Behandlung ausgesprochen brisant. Wer es nicht glaubt, der soll sich mal die Brandflecken in meinem Teppich ansehen ...
Einen Benziner nur mit Kondensator zu betreiben, halte ich nur mit Magnet für machbar.
Das Problem ist die Startzeremonie. Wenn die Elektronikzündung 9 V für ihre F u n k tion braucht, dann muß so ein Kondensator so groß sein, daß er für die nötigen Sekunden (und die können verdammt lang sein) die Spannung bevorratet, obwohl die Zündung dauernd am Saft nuckelt. Woher auf der grünen Wiese der Saft kommt, steht erstmal nicht zur Debatte, kann aber über fahren oder schieben entscheiden.
Einen kleinen Bleiakku halte ich deshalb für wesentlich praktikabler.
Oder eben eine Magnetzündung. Ich bin sowieso ein Fan von zwei getrennten Zündungen. Eine funktioniert bestimmt.
Das Anspringen der LiMa kann auch ein Problem werden, wenn Regler und Gelichrichter auf Elektronik basieren. Siliziumdioden brauchen ca. 0,4 V um Leitfähig zu werden. Bei einer Vollbrücke liegen immer zwei in Reihe (0,8 V) Da muß mitunter die Drehzahl ganz schön hoch werden, damit der Restmagnetismus im Eiesen der LiMa die nötige Spannung zusammen bekommt. Ab dann reicht ein Puffer (Kondensator). Aber wehe, die Drehzahl fällt und mit ihr die generierte Spannung unter das Ansprechniveau der Gleichrichtdioden. Dann ist erst wieder eine Drehzahlorgie nötig, um alles in Betrieb zu bekommen.
Darum also ein Akku.
Warum aber ein Bleiakku? Weil der spannungsgeregelt geladen werden kann.
NiCd-Akkus wollen Stromgeregelt geladen werden und nehmen Überladung als t ö d l i c h e Beleidigung auf.
NiMh-Akkus sind noch leichter kaputt zu machen und LiIon- oder LiPoly- Akkus werden bei falscher Behandlung ausgesprochen brisant. Wer es nicht glaubt, der soll sich mal die Brandflecken in meinem Teppich ansehen ...
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Ich stand vor Jahren vor dem gleichen Problem zwecks Chopperumbau. Ich habe bei Conrad-Elektronik einen komplett verschlossenen Gel-Akku gefunden, Panasonic 12V 1.2Ah, der nicht größer als besagter KEDO-Kondensator war. (der KEDO-Kondensator ist übrigens baugleich zu den in Amerika bekannten White Bros. Kondensatoren)
Der Vorteil vom Akku ist, daß bei Leerlaufdrehzahl und betätigtem Blinker das Licht nicht so sehr flackert wie beim Kondensator (ein Bekannter fährt mit Kondensator). Und beim Campen kann ich abends ca. 20 Minuten im Scheinwerferlicht das Zelt aufbauen, während mein Bekannter den Motor laufen lassen muß.
Da der Gel-Akku wirklich genauso groß ist udn auch in JEDER Lage eingebaut werden kann und auch völlig wartungsfrei ist, und sogar etwa gleich teuer ist, sehe ich keinen Vorteil für den Kondensator.
Mein erster Akku hielt allerdings nur 2 Jahre, meine Halterung taugte nicht viel und der Akku hat sich kaputt vibriert...
Gruß, Nico
Der Vorteil vom Akku ist, daß bei Leerlaufdrehzahl und betätigtem Blinker das Licht nicht so sehr flackert wie beim Kondensator (ein Bekannter fährt mit Kondensator). Und beim Campen kann ich abends ca. 20 Minuten im Scheinwerferlicht das Zelt aufbauen, während mein Bekannter den Motor laufen lassen muß.
Da der Gel-Akku wirklich genauso groß ist udn auch in JEDER Lage eingebaut werden kann und auch völlig wartungsfrei ist, und sogar etwa gleich teuer ist, sehe ich keinen Vorteil für den Kondensator.
Mein erster Akku hielt allerdings nur 2 Jahre, meine Halterung taugte nicht viel und der Akku hat sich kaputt vibriert...
Gruß, Nico
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