ich als Elektro-Laie habe eine Frage zur Prüfung von Zündspulen.
Ich hatte beim Triple im Zuge meiner Bemühungen, kurzfristige Aussetzer los zu werden, die seinerzeit verbauten Spulen auf 3 PVL-Dingers aus meinem Fundus gewechselt. Der Triple lief kalt und halbwarm ganz leidlich, nach 25 oder 30 km hatte er immer wieder gestottert.
Bei höheren Drehzahlen war es dann so, dass das Ding richtig gestottert hat, bei 6,5 k rpm war es richtig fies. Verbaut ist da eine ganz normale analoge Boyer.
Der Zusammenhang mit der Temperatur hat mich auf die Z-Spulen tippen lassen, und ich habe ein Vermögen in einen Satz neuer Beru-6 V-Spulen invertiert. Nein, ich mag nicht über den Preis reden...
Das Schöne ist, mit den Berus dreht sie ohne Muh und Mäh sauber aus. Kein Vergleich zu vorher...
Ein wenig Nachdenken hat dann auch wieder zu Tage gebracht, dass ich schon mal mit den PVL-Spulen an der A 65 Malheur hatte und sie ein reproduzierbares Stottern bei einer gewissen Drehzahl produzierten. Dann habe ich auf die Boyer-Doppelzündspule umgebaut, und die PVL sind in den Fundus gewandert.
Dem Christian Schrottschlecker hatte ich zwei PVL zum Ausprobieren an seiner Spitfire geliehen, und da haben sie unauffällig gefunzt. Ergo habe ich in meinem Fundus zwei Spulen, die einwandfrei zu sein scheinen, und eine Spule, die bei Betriebstemperatur zickt.
Beim Messen des Primärwiderstands sind alle drei Spulen gleich und liegen bei 1,6 oder 1,8 Ohm.
Gibt es einen Weg, die Spulen zu diagnostizieren, oder muss ich die Dinger anbauen und per trial und error die faule Spule raustesten?
Sehr gerne würde ich auch das Angebot eines geschätzten Foristo, diese Prüfung der Spulen für mich zu erledigen, annehmen...
Los Electricos, erleuchtet mich oder besser: funkt mich!
Beste Grüße
Ph.