Daytona...und wieder mal viele Fragen.

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Beitragvon woody63 » Samstag 27. November 2021, 16:45

Mit ist ja vor kurzem eine 72er Daytona "zugelaufen" (musste schon mit ein paar Scheinen nachhelfen), sie ist ziemlich Original bzw. sind alle Originalteile dabei möchte sie aber trotzdem über den Winter komplett neu aufbauen. Sie spring an und läuft ganz schön, größere Probefahrt (möglichst vor dem Zerpflücken) steht aber wetterbedingt noch aus.
Eine Frage aber schon mal vorab, ich würd die gern auf "Einvergaser" umrüsten. Sinnvoll oder eher Blödsinn?

Gruß, Woody
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Re: Daytona...und wieder mal viele Fragen.

Beitragvon Martin » Samstag 27. November 2021, 17:39

Kann man machen, die Vergaseransaugbrücke ist etwas rar.
Allerdings sind zwei Gaser natürlich auch etwas cooler. Wenn Du 2 Amal Premiums hast, läuft das auch sauber.
Wenn Du Einvergaserst kannst Du auch die schärfere Nocke und die schnelleren Stößel tauschen.
Bitte lass die zwei Vergaser ;-)

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Re: Daytona...und wieder mal viele Fragen.

Beitragvon Phil » Samstag 27. November 2021, 17:51

Jepp, kauf' Dir einen Satz AMAL Premier, Holz-Martin. :top:

Die 600-series gibbet sogar in Alu gegossen, statt dem eher halblebigen Zink-pot metal.

Grüße

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Re: Daytona...und wieder mal viele Fragen.

Beitragvon woody63 » Samstag 27. November 2021, 19:35

Martin hat geschrieben:Kann man machen, die Vergaseransaugbrücke ist etwas rar.


Da hätte ich eine da...aber wenn die so rar ist, kann ich die ja auch verkaufen :wink:

Martin hat geschrieben:Bitte lass die zwei Vergaser ;-)


Überredet...ich find die zwei Gaser auch cooler :mrgreen:
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Re: Daytona...und wieder mal viele Fragen.

Beitragvon woody63 » Samstag 27. November 2021, 19:49

Phil hat geschrieben:Jepp, kauf' Dir einen Satz AMAL Premier, Holz-Martin. :top:


Danke für den Link, Phil.
Momentan sind zwei nagelneue Wassells verbaut, damit springt sie an und läuft. Gefallen mir aber nicht. Es sind auch noch die originalen Amal dabei aber bei diesen wackeln die Schieber wie ein Dackelschwanz....
ich werde wohl zwei Premier bestellen und die Wassells plus (seltene?) Brücke landen in der E-Bucht. Problem gelöst (hoffentlich).

Die Gute kommt über Dänemark aus USA, hat mittlerweile TÜV und Zulassung, springt an und fährt halbwegs ordentlich.
Laufleistung unbekannt, Motor wurde angeblich mal "gemacht" aber ohne nachvollziehbare Dokumentation.
Ansonsten ist diese nette Daytona ja schon noch eine Baustelle... alles original heisst zb. Kabelbaum 50 Jahre, Kontaktzündung alt usw.
Da ich kein Museum betreibe sondern gerne fahre ( wie ihr ja vielleicht mittlerweile wisst) werd ich die Süsse wohl als "3. Lockdown Projekt" komplett strippen, Rahmen pulvern (lassen) und dann hoffentlich bis Frühjahr/Sommer 22 wieder auf die Straße bringen.
Keine halben Sachen :nein:

Da wird sich sicher noch die ein oder ander Frage auftun...

Gruß, Woody
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Re: Daytona...und wieder mal viele Fragen.

Beitragvon Phil » Sonntag 28. November 2021, 11:37

woody63 hat geschrieben: ...Momentan sind zwei nagelneue Wassells verbaut, damit springt sie an und läuft. Gefallen mir aber nicht. Es sind auch noch die originalen Amal dabei aber bei diesen wackeln die Schieber wie ein Dackelschwanz....
ich werde wohl zwei Premier bestellen und die Wassells plus (seltene?) Brücke landen in der E-Bucht. Problem gelöst (hoffentlich)...

Hoi Martin,

wenn sie mit den Wassell-Vergasern anspringt, einen stabilen Leerlauf hat und auch sonst unauffällig läuft, dann kannste die doch drauf lassen. Erst recht, sollten es die Wassell-Version der Premier sein. Die heißen AFAIK Evolution bei denen.
Der Gerhard hatte wohl ganz gute Erfahrungen mit diesen Vergasern gemacht. Und ich muss sagen, dass der letzte Wassell, den ich in den Pfötchen hatte, ganz gut gemacht war. Vielleicht haben sie was dazu gelernt, wer weiß das schon. :-k

Wie schon des Öfteren gesagt, für neue Vergaser wäre zumindest bei mir die AMALs von Burlen in der Premier-Ausführung immer die erste Wahl, stumpf funktionierende Wassells runter schmeißen aus Prinzip, soweit würde ich nicht gehen.

Hab' Spaß!

Grüße

Ph.
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Re: Daytona...und wieder mal viele Fragen.

Beitragvon woody63 » Sonntag 28. November 2021, 13:12

Ja ich lass die jetzt auch erst mal drauf, gibt ja noch genübend andere Baustellen.... welches Modell das ist muss ich mal nachsehen.

Kann mir jemand sagen, welche Zündkerzen (Champion) in den Motor gehören?
Wiedersprüchliche Angaben...N3C oder N4C?


Danke und Gruß
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Re: Daytona...und wieder mal viele Fragen.

Beitragvon Martin » Sonntag 28. November 2021, 14:02

woody63 hat geschrieben:Ja ich lass die jetzt auch erst mal drauf, gibt ja noch genübend andere Baustellen.... welches Modell das ist muss ich mal nachsehen.

Kann mir jemand sagen, welche Zündkerzen (Champion) in den Motor gehören?
Wiedersprüchliche Angaben...N3C oder N4C?


Danke und Gruß
Brauchst Du noch technische Unterlagen für die Daytona?

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Re: Daytona...und wieder mal viele Fragen.

Beitragvon woody63 » Sonntag 28. November 2021, 14:17

Martin hat geschrieben: Brauchst Du noch technische Unterlagen für die Daytona?


Ja, sehr gerne Martin :top:

Hab jetzt mal die Vergaser Fotografiert und die Verpackung:

20211128_135255.jpg


20211128_135125.jpg


Ob das die "guten" Wassells sind :nixweiss:

Aber sie bleiben jetzt erst mal drauf....

Wie man auf dem Bild sieht quillt da überall so roter Dichtungsschmodder raus... sowas mag ich ja ganz besonders ](*,)
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Re: Daytona...und wieder mal viele Fragen.

Beitragvon Phil » Sonntag 28. November 2021, 15:07

woody63 hat geschrieben:...Ob das die "guten" Wassells sind :nixweiss:

Eher nicht, sonst stünde auf der Schachtel Evolution drauf. Du kannst aber einfach nachschauen, ob die auf der Innenseite jeweils eine eingeschraubte Leerlaufdüse haben. Der Aufkleber sagt ja, sie hätten eine pilot jet #17. Eine solche Düse zu haben wäre schon mal gut, besser als die eingepresste Buchse.
Der Premier (und sein Wassell-Asia-Äquivalent Evolution) haben als zusätzliche Ausstattung zum 'normalen' Vergaser eben diese eingeschraubte LL-Düse, einen eloxierten Schieber, anderes Gussmaterial und den nobleren Schwimmer (unsinkable wie die Titanic :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: ), bei dem Du den float level auch an der Blechzunge biegend einstellen kannst.
Dazu müsstest Du aber den Schieber anschauen und den float bowl abbauen.

Das andere Gussmaterial macht IMHO eh am wenigsten aus, wichtig ist nur eine vernünftige Materialpaarung slide und body. Es ist absoluter Blödsinn, die aus dem selben Material zu machen.

woody63 hat geschrieben:Aber sie bleiben jetzt erst mal drauf....

Vernünftige Entscheidung! :top:
Getauscht wären die Vergaser bei Malesten ja schnell. Nur musste eben auch welche von AMAL bekommen. Es wird mir für immerdar ein Mysterium bleiben, warum diese Burlen-Leute durch ihre zweifelhafte Produktionsplanung und knappe Lagerhaltung auch der Premier-Vergaser den Wassell-Honks erstmal die Möglichkeit einräumen, besser: ein Scheunentor aufmachen, ihren Kram an den Mann zu bekommen.

Die Burlen-Vögel haben mich mal sage und schreibe 6 Wochen auf einen Dichtsatz für hundsgewöhnliche 900-er Concentrics warten lassen... :shock: :shock: :shock:

woody63 hat geschrieben:Wie man auf dem Bild sieht quillt da überall so roter Dichtungsschmodder raus... sowas mag ich ja ganz besonders ](*,)

Na ja, sooo schlimm finde ich das per se nicht, zumindest nicht das Gequelle.
Schau, zumindest hat der Vorbesitzer sich dafür entschieden, an der Stelle nicht eine Papierdichtung unter den tufnol washer zu legen. Das ist IMHO total Banane.

Wenn Du die Dingers mal abbaust, dann nimm als Dichtmumpe unter dem tufnol washer auf der Koppseite Loctite 5922. Das ist geiles Zeuch und die einzige mir bekannte Dichtmumpe, die benzinfest ist. Das bei Deiner Daytona benutze Zeuch sieht aus wie Silikon. Und Silikon ist eben nicht beständig gegen Sprit.
Zum Vergaser hin haste ja eh den O-Ring, das reicht zum Abdichten. Du brauchst da keine Mumpe, schaden tut sie aber auch nicht wirklich, falls doch hingeschmiert.

Schöne Grüße

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Re: Daytona...und wieder mal viele Fragen.

Beitragvon woody63 » Sonntag 28. November 2021, 16:34

Danke Phil, werd mal drauf schauen :zwinker:

Eine Frage hätte ich da noch (für heute, will Euch ja nicht überstrapzieren oder gar nerven), wie auf dem Bild zu sehen ist der Drehzahlmesser hinüber und wohl auch nicht original.

20211128_161532.jpg


Stimmt das denn überhaupt mit dem 4:1 Ratio...müsste der nicht 2:1 sein?

Gruß und schönen Sonntagabend....Woody
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Re: Daytona...und wieder mal viele Fragen.

Beitragvon Martin » Sonntag 28. November 2021, 18:08

4:1 ist richtig.
Beim 72er ist auch das schwarze Ziffernblatt richtig bei Tacho UND DZM

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Re: Daytona...und wieder mal viele Fragen.

Beitragvon woody63 » Sonntag 28. November 2021, 18:53

Ah ok, danke für die Info :gut:
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Re: Daytona...und wieder mal viele Fragen.

Beitragvon jan » Sonntag 28. November 2021, 19:00

Phil hat geschrieben:Die Burlen-Vögel haben mich mal sage und schreibe 6 Wochen auf einen Dichtsatz für hundsgewöhnliche 900-er Concentrics warten lassen... :shock: :shock: :shock:

Hätteste Dich mal bei mir gemeldet, da liegen glaube ich noch 1, 2 Stück auf Vorrat... :wink:
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Re: Daytona...und wieder mal viele Fragen.

Beitragvon Martin » Sonntag 28. November 2021, 20:12

jan hat geschrieben:
Phil hat geschrieben:Die Burlen-Vögel haben mich mal sage und schreibe 6 Wochen auf einen Dichtsatz für hundsgewöhnliche 900-er Concentrics warten lassen... :shock: :shock: :shock:

Hätteste Dich mal bei mir gemeldet, da liegen glaube ich noch 1, 2 Stück auf Vorrat... :wink:
Bei mir auch...

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